Fühlt sich hungern echt an wie eine Droge?

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4 Antworten

Nein.
Man bezeichnet Essstörungen auch als 'Sucht' weil ein Erlebnis am Anfang der Krankheit (z.b. schneller Gewichtsverlust), ein positives Gefühle ausgelöst hat, das Patienten immer wieder aufs neue erleben wollen. Dieses Glücksgefühl wird also stets angestrebt, ähnlich wie der Rauschzustand bei einer Drogensucht.
So wie ein Drogenabhängiger es kaum erwarten kann, sich den nächsten Schuss zu setzen, will der/die Magersüchtige die Kilos auf der Waage fallen sehen.

Kann mir vorstellen, dass der Körper kurz vor dem Hungertod Glückshormone ausschüttet, um die Schmerzen zu unterdrücken, die durch den Abbau/Verzehr der Organe versursacht wird. Dann hat man vielleicht auch diesen rauschähnlichen Zustand, wo man sich Dinge einbildet und nicht mehr alles richtig mitbekommt.

Beim Fasten kann ich mir diesen Zustand eher nicht vorstellen, da man nicht komplett aufs Essen verzichtet, sondern sich lediglich auf das Nötigste beschränkt. Ansonsten wärs ja (ver)hungern und nicht Fasten.

Hey, an sich fühlt sich hungern nicht an wie high zu sein oder sonst was, aber dieses Hungergefühl macht süchtig. Es wird eben zur Sucht nichts zu essen und schmerzen, oder eben Hunger zu empfinden. Und man ist stolz wenn man es verspürt. 

viel wegen dem adrenalin schub den man bekommt (ich weiß nicht ob man einen bekommt ich kanns mir aber vorstellen)

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