Fühlen sich die Schwarzen aus Afrika eigentlich wohl bei uns in Deutschland?

6 Antworten

Ein Eritreer, der eine Zeit lang in Schweden studiert hatte, meinte mal, dass er es im Winter blöd fand, dass die Sonne erst etwa um 9 Uhr aufging, und schon ein wenig vor 15 Uhr wieder unterging (Uppsala). Außerdem war es nach seiner Aussage meist "saukalt". In einer anderen Uni, zu der er kurz für ein Projekt musste (Luleå), war es nur von etwa 10 bis kurz vor 14 Uhr hell. Das schlug ihm schon etwas aufs Gemüt.

Im Buch "Hoffnung im Herzen - Freiheit im Sinn" beschreibt Zekarias Kebraeb, der auch aus Eritrea stammt, ziemlich anschaulich, wie er zum ersten Mal erlebte, dass es schneite. Schon die zunehmende Kälte im Herbst, fand er nicht so berauschend.

Ja die armen Schwarzen. Das ist schon iwi echt traurig, wenn die sich hier bei uns Weißen in Europa wegen des Wetters nicht so wohl fühlen, wie zu Hause in Afrika. Der Gedanke daran, schlägt mir echt auch aufs Gemüt. :*(

Aber wenigstens gibt es ja den Klimawandel und wenn es hier in Europa wärmer wird, fühlen sich wenigstens die Schwarzen aus Afrika mehr wie zu Hause. Also alles hat seine Vor- und Nachtteile. :)

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"Die Schwarzen"?

Ich denke nicht, dass es sich hier um eine homogene Gruppe handelt. Es gibt ja auch dunkelhäutige Menschen, die in Deutschland/Europa geboren sind.

Ich weiß von einem der nigerianischen Priester, die in meinem Heimatort lebten, dass ihm immer kalt war in Deutschland. Den Pullover ließ der wirklich nur im absoluten Hochsommer weg. Er wollte immer zurück in seine Heimat.

Aber das war halt nur einer unter vielen. Ich weiß nicht, wie die anderen damit umgehen.

nun da die Temperaturen bei uns immer höher steigen müssen wir uns bald auch dunklere Haut zulegen. Des weiteren wird die Spermienqualität europäischer Männer immer schlechter bis zu Zeugungsunfähigkeit. Dann bleibt europäischen Frauen mit Kinderwunsch nur noch die Möglichkeit afrikanischen Mann zu ehelichen

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@newcomer

Aber da wir ja immer mehr Schwarze aus Afrika und andere Ausländer in Europa ansiedeln, müsste die niedrige Statistik für die Spermaproduktion doch daran liegen, oder? Oder wurde diese Studie nach "Rassen" getrennt durchgeführt?

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@Neusmond

nun ich denke dass die Studie schlicht auf Ergebnisse von Spermiogrammen raus läuft sprich die werden weltweit erfasst und ausgewertet. Da gibt es genügend Männer die sich testen lassen

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@newcomer

Ja also weil in Deutschland und Europa ja so viele Ausländer leben, müsste das ja in diese Studie mit einfließen, oder?

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@Neusmond

wäre denkbar aber danach kannst du selbst recherchieren

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An das Wetter gewöhnt man sich, sofern man wirklich aus Afrika eingereist ist, und nicht schon hier geboren wurde.

Vom Rassismus sind natürlich alle Schwarzen hier betroffen, nicht nur die, die wirklich aus Afrika eingereist sind. Letztere sind meistens sehr enttäuscht von der Situation, da sie zu Hause immer gehört haben, dass Europa so toll und demokratisch und eben nicht rassistisch sei. Die Realität sieht leider für viele anders aus.

Bei manchen dauert es schon ein wenig, bis sie sich an die doch für sie recht niedrigen Temperaturen im Winter gewöhnen. Und manche wundern sich darüber, dass bei uns im Sommer die Sonne so spät untergeht.

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Ich gehe ganz stark davon aus, dass sie freiwillig hier hergekommen sind. Ich glaube auch, der Rassismus in Afrika ist wohl ausgeprägter als in Europa. Die Stämme oder Völker hauen sich dort ja regelmäßig die Köppe ein. Da braucht es keine Weißen für.

Ich bin da recht zuversichtlich. Die Afrikaner fühlen sich hier überwiegend sehr wohl.

Unwissenheit und Torheit allewege. Ist schon eine steile These, den Rassismus mal so nach Afrika zu verlagern, um den hiesigen zu relativieren. …

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@mulan

Rassismus gibt es überall. Zu relativieren gibt es da nichts. In Europa kommt es aber nicht mehr vor, dass ganze Dörfer ausgerottet werden.

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@Hugohabenix

Solcherlei findet bzgl. Afrika in der Regel nicht aus rassistischen Gründen statt, falls es überhaupt geschieht. Denn solches hörte ich bisher nur aus der Vergangenheit, und da ging es nicht um Rassismus sondern um Vieh, um Acker- oder Weideland oder andere Anlässe oder ganz vereinzelt sogar um Frauenraub. Das hatte und hat nichts mit Rassismus zu tun. Selbst der Raub von Leuten, um sie zu Sklaven zu machen, ist kein Rassismus. Schlimm ist sowas sicher, aber das ist kein Rassismus. Das müssen wir auseinanderhalten. Denn ich höre immer wieder solches, indem der Rassismus bei uns oder generell seitens der Weißen, der ja gewisse Gründe hat für seine Etablierung (etwa, um die Überlegenheit der weißen über die schwarzen Menschen auf allen möglichen Gebieten tu rechtfertigen inkl. Kolonialherrschaft), relativiert wird. Da wird oft gesagt, dass es in Afrika so viel Rassismus gegen weiße gäbe usw. usf.

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@mulan

In Somalia und im Sudan bekämpfen sich Stämme oder Völker die sich nicht grün sind. Da geht es rein um die Abstammung.

Dieser Blödsinn, Leute sind aufgrund ihrer Abstammung was besseres, wurde schon lange verworfen.

Rassismus gibt es nunmal überall. In Japan wird man niemals als Japaner angesehen. Das gleiche gilt für fast alle Länder dieser Erde. Nur die Europäer, Kanadier und ein Teil der USA sehen das anders.

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@Hugohabenix

Gerade unter weißen Rassisten ist es nach wie vor Gang und gäbe, dass sie die schwarzen Menschen als Minderwertige erachten. Es gibt nicht wenige, die sie nicht einmal als Menschen betrachten. Warum wohl hört man immer wieder von solchen A… sowas wie Affe oder Dschungel? Weil es genauso in ihren Köpfen ist. Das geistert immernoch in den Köpfen rum und ist alles andere als verworfen.

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@mulan

Beleidigungen werden aus den unterschiedlichsten Gründen ausgestossen. Ziel dabei ist es ja verbal zu verletzen. Sowas immer mit Rassismus gleichzusetzen finde ich etwas kurz gedacht.

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@Hugohabenix

Die Interpretationshoheit, was als rassistisch wahrgenommen wird, sollten nicht länger denjenigen obliegen, die nicht alltäglich davon betroffen sind. Es sollte endlich das ernst genommen werden, was Betroffene berichten und aufgehört werden, ihnen ihre Erfahrungen abzusprechen.

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@mulan

Es fällt schwer sowas ernst zu nehmen, wenn man als Dealer nur kontrolliert wurde weil man nicht weiß ist. Ebenfalls ist es schwer Rassismus zu erkennen, wenn jemand aufgrund seiner Herkunft ein Studium vollfinanziert bekommt, ohne dieses überhaupt zu wollen.

Nur weil jemand sich rassistisch behandelt fühlt, muss das noch lange nicht der Fall sein.

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@Hugohabenix

Auch damit bleibt mein Kommentar bestehen, um so mehr. Wer die Erfahrungen von betroffenen diesen abspricht, denkt rassistisch.

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@mulan

Das halte ich für Quatsch und vermute das wir in dem Punkt keine Einigkeit erreichen. Schönen Tag noch.

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@Hugohabenix

Das ist wohl so. Und rassistische Klischees zu konstatieren ist nicht Quatsch sondern ernst gemeint. Rassismus fängt bereits da an, wo er geleugnet wird und ein ja aber kommt statt einen Punkt zu machen. … Schönen Tag noch.

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@mulan

Wo wird denn Rassismus geleugnet? So hat man auch die Hexenverfolgung im Mittelalter gerechtfertigt. Dieser Weg ist doch schon jetzt zum Scheitern verurteilt.

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@Hugohabenix

Wer nicht verstehen und das Offensichtliche nicht wahrnehmen will, dem ist nicht zu helfen. Ignoranz kann nur die Dinge nicht verschwinden lassen. Die sind nach wie vor da. Wer ganz dicht vor einer Mauer steht, übersieht diese.

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@mulan

Richtig, man kann aber auch überall Rassismus und Ausgrenzung wittern, ob es nun da ist oder nicht. Das Thema nimmt schon absurde Verhältnisse an und wird dadurch das Problem eher verstärken als eindämmen.

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@Hugohabenix

Ich rede nicht von Absurdem sondern von Realem. Ich rede nicht von theoretisch Möglichen sondern von etwas, was schwarz auf weiß hier kam. … Und nochmal, die Deutungshoheit, was als rassistisch gesehen wird, sollte nicht bei den Nichtbetroffenen liegen. Und schon gar nicht von vorn herein.

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@mulan

Was kam hier denn?

Die Deutungshoheit hat nunmal zwei Seiten. Eine davon ausschließen ist das gleiche in grün.

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@Hugohabenix

Betroffenen die Erfahrungen alltäglichen Rassismus abzusprechen ist rassistisch in sich, ob man es wahrhaben will oder nicht.

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@mulan

Tatsächlich erfahrenen Rassismus würde ich niemanden absprechen. Das was hier überwiegend vorgebracht wird ist aber keiner.

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@mulan

Ja, ich verstehe ja was du meinst. Bei den Befindlichkeiten sollte man aber schon Grenzen setzen sonst wird es halt absurd.

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@Hugohabenix

Die absurden Statements über schwarze Menschen kamen nicht von mir.

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