FSJ oder Bfd?

2 Antworten

Hallo,

ich würde definitiv BFD nehmen. Der ist meist auch etwas besser bezahlt. Und du bekommst einen schönen Vertrag, eine Vereinbarung zwischen Dir und der Bundesrepublik Deutschland. Du zeigst als Bundesfreiwilliger, dass Du dich aktiv sowohl für dich (Weiterbildung, Wissenszuwachs) als auch andere (Engagement, Motivation) einsetzt. Das ist etwas vorbildliches.

Und die Einsatzstelle sollte auch gut durchdacht sein. Ich hatte diese Woche ein Online-Seminar im Rahmen meines BFD. Viele bekommen für das, was sie leisten, zu wenig Geld. Im Schnitt landen "nur" zwischen 330 und 400€ auf dem Konto (monatlich). Oftmals in Kindereinrichtungen, Schulen, Pflegeheimen etc.

Ich bin überglücklich meinen BFD in einem großen bekannten katholischem Klinikum zu absolvieren. Ich habe direkt beim Vorstellungsgespräch gemerkt wie viel Zeit man sich für die Praktikanten nimmt und es wurde mir das Gefühl gegeben Praktikanten sehr gerne im Haus haben zu wollen. Ich habe einen Weihnachtsgeldzuschuss bekommen und allgemein ist das "Taschengeld" auch sehr großzügig bemessen. Ich kann medizinische Kliniken für einen BFD empfehlen. Gerade wenn man medizinisches Interesse hat, man kann auch vieles lernen.

Freundliche Grüße,

Topspeed01

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Naja, Freiwilligendienste werden nunmal meist in sozialen Einrichtungen angeboten. Eine Freundin von mir macht ihr BFD aber beispielsweise auch bei irgendeiner kirchlichen Einrichtung und macht da hauptsächlich Büroarbeit.

Ich würde einfach mal nach FSJ-/BFD-Stellen in deiner Stadt googlen, vielleicht findest du ja etwas, das die gefällt. Konkrete Einsatzstellen fallen mir jetzt eher keine ein, die nicht im sozialen Bereich sind.

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