Frühzeitige Ejakulation. Besuch beim Urologen oder was tun?

4 Antworten

Dieses Problem kenne ich von einem befreundeten Paar und weil wir offen darüber sprachen erzählte mir mein Freund, dass seine Frau es sehr gerne gesehen hat, wenn er sich kurz vor dem Akt mit ihr, selbst noch einen runtergeholt und abgespritzt hat. Dann kam es ihm bei ihr nicht so schnell. Außerdem hat er sie vor dem eigentlichen Eindringen in ihre Scheide erst einmal mit anderen "Hilfsmitteln" wie Finger und Zunge bis kurz vor den Höhepunkt gebracht. So konnte sie dann auch genießen und ist zum Höhepunkt gekommen bevor er "abschoss". Vielleicht klappt das auch bei euch. Ich würde mich freuen, wenn mein Tipp geholfen hat.

Zuerst einmal solltest Du wissen, das Du völlig Normal und Gesund bist. Der männliche Körper ist von Natur aus auf eine "schnelle Fortpflanzung" programmiert. Der GV diente seit frühesten Zeiten zur Arterhaltung und ist im Unterbewußtsein eines jeden Mannes verankert. Eigentlich ist es daher ein Zeichen für gute Funktionalität und perfekte Gesundheit, nur möchten wir heutzutage etwas anderes als uns nur fortzupflanzen. Wir müssen also lernen unsere ürsprüngliche Programmierung zu überlisten um länger durchhalten zu können. Das funktioniert nur durch Übung und einer Neukonditionierung auch hauptsächlich auf mentaler Ebene. Ich würde mir an deiner Stelle eine erfahrene Hilfe suchen. Ich selbst habe das Ejakulationstraining Handbuch vom Sexualberater und Autor Tim Seeger zur Hilfe genommen und konnte damit nach wenigen Wochen erste Verbesserungen erzielen. Auf www.dievorzeitigeejakulation.de wird erklärt, was das Handbuch beinhaltet. Nimm dir Zeit, du wirst das schon schaffen!

Eine gute Behandlungsmethode der Ejaculatio präcox (frühzeitiger Samenerguß) stellt die Stop-Start-Methode dar, die wir Ihnen im nachfolgenden gerne vorstellen möchten:

Die Stop-Start-Methode orientiert sich an dem "Unvermeidlichkeitspunkt", an dem der Samenerguss nicht mehr aufzuhalten ist. Dies ist letztendlich eine Frage der eigenen Kontrollfähigkeit. Mit der Stop-Start-Methode lernt man erst einmal die eigene sexuelle Reaktion kennen und kann sie dann trainieren. Ziel des Trainings ist es, die Kontrollphase beim Geschlechtsverkehr zu verlängern. Hier ist eine eigene Beobachtung wichtig, z.B. sollte die Stärke der Bewegungen oder die Stellung beim Verkehr beobachtet werden: was kann man selbst tun, um die Stimulation nicht zu stark werden zu lassen, ja sogar dass diese abnimmt. Bei den Übungen, die mindestens drei bis vier Mal pro Woche durchgeführt werden sollten, muss zunächst vermieden werden, dass der Unvermeidlichkeitspunkt erreicht wird. Bevor man zu dieser Schwelle kommt, ist die Stimulation zu stoppen. Ist die Erregung gesunken, kann wieder damit begonnen werden. Nach etwa 15 Minuten darf dann der Unvermeidlichkeitspunkt überschritten werden und der Samenerguss stattfinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu trainieren. Man unterscheidet grundsätzlich die Ejakulationskontrolle bei der Onanie oder mit der Partnerin zusammen. Die Masturbation sollte ganz normal erfolgen aber der Unvermeidlichkeitspunkt darf nicht überschritten werden; also sollte jeweils kurz vor dem O......s eine Pause erfolgen. Ziel ist es hierbei innerhalb von 15 Minuten maximal ein- bis zweimal die Masturbation zu unterbrechen. Im nächsten Schritt sollte die Masturbation mit selben Schema durchgeführt werden, allerdings unter Verwendung eines Gleitgels. Im nächsten Schritt sollen keine vollständigen Pausen erfolgen, vielmehr ist eine andere Art der Erregungsminderung / Erregungsintensität zu suchen, z.B. nur ganz leichte Berührungen, eine spielerische Masturbation. Die Onanie mit der Partnerin erfolgt nach gleichem Muster, wobei der Penis erst ganz zuletzt und zunächst ganz vorsichtig eingeführt werden soll, ohne dass ein O.....s entsteht. Dies kann durch keine / vorsichtige einseitige /vorsichtige gemeinsame Bewegungen /oder auch andere Stellungen ausprobiert werden. Wenn man unmittelbar vor dem O..... steht, ist es fast schon zu spät. Den Druck auf die Harnröhre sollte man am besten oben und unten auf den Penis am Penisschaft, also körpernah, ausüben. Dies kann auch durch Sie durchgeführt werden. Somit können durch diesen äußeren Druck die "Ducti ejaculatorii", also die Spritzkanälchen, mechanisch verschlossen werden. Viel besser aber funktioniert die Stop-Start-Methode, wenn Sie eben vor dem Punkt des "no return" (dem Kontrollverlust) die sexuelle Stimulation unterbrechen bzw. aussetzen.

Ebenso kann durch eine spezielle Paartherapie (syndyastische Sexualtherapie) die Ejaculatio präcox gut behoben werden. Hierüber haben wir hier im Forum schon öfters berichtet; gerne können Sie diesbezügliche Beiträge einmal in Ruhe durchlesen. Eine Kassenleistung stellt diese Paartherapie - wie alle anderen Paartherapieen auch - leider nicht dar.

Es gibt auch einen medikamentösen Therapieansatz, das Medikament heißt Priligy (Dapoxetin). Ein aktuelles Schreiben des Arzneitelegramms (neutraler Informationsdienst für Ärzte und Apotheker) möchten wir gerne anfügen, da dieses Präparat relativ neu zugelassen wurde und die Urologen bislang die Wirkung dieses Präparats nur eingeschränkt beurteilen können:

Zitat Arzneitelegramm "Der selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Dapoxetin ist das erste in Deutschland bei vorzeitiger Ejakulation zugelassene Mittel. Bei Bedarf eingenommen verlängert Dapoxetin die Zeit bis zur Ejakulation gegenüber Plazebo im Mittel (lediglich) um rund eine Minute. Täglich eingenommene, niedrig dosierte Antidepressiva wie Clomipramin (ANAFRANIL, Generika) oder SSRI sind im indirekten Vergleich, Paroxetin (SEROXAT, Generika) auch im direkten Vergleich wirksamer, jedoch bei vorzeitiger Ejakulation nicht zugelassen. Angesichts der bekannten potenziellen Störwirkungen der SSRI bis hin zur Selbstmordgefährdung junger Erwachsener (a-t 2007; 38: 92-3) ist die Nutzen-Schaden-Bilanz unseres Erachtens hier negativ. Mit den üblichen SSRI-typischen Störwirkungen ist auch unter Dapoxetin zu rechnen. Eine Vielzahl von Wechselwirkungen und Kontraindikationen wie orthostatische Dysregulation oder psychische Erkrankungen schränken die Anwendbarkeit ein. Risiken im Hinblick auf Suizidalität oder Entzugssymptomatik sind aufgrund unzureichend veröffentlichter Daten nicht beurteilbar.

Wir raten von der Anwendung des dürftig wirksamen und teuren SSRI ab. Unseres Erachtens sind Nutzen und Sicherheit für keine der bei der Ejaculatio praecox verfügbaren therapeutischen Maßnahmen hinreichend belegt. Eine Empfehlung können wir daher derzeit nicht abgeben."

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