Frühstückspauschale als Lehrling bezahlen.

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9 Antworten

Du musst nur was bezahlen, wenn das vertraglich geregelt ist. Dabei meine ich nicht nur den Arbeitsvertrag. Ein Vertrag über die Frühstückspauschale könnte auch mündlich erfolgen, wenn ihr beide einverstanden seit, dass du täglich Frühstück dort nehmen willst und dafür pauschal 2 € bezahlen möchtet. Wenn einer von euch beiden (hier du) dem widerspricht, dann kommt kein Vertrag zu Stande und du musst auch nichts bezahlen.

Wenn er dir Essen angeboten hat und nicht klar war, dass es was kostet dann kann er rein garnichts einfordern. Vielleicht sagst du ihm mal, dass hier die Gesetze aus Deutschland gelten und nicht die aus Kambodscha und schenkst ihm mal ein BGB.

Und für die Zukunft kannst du ja sagen, dass du das nicht möchtest und auf das Frühstück dort verzichten, dafür eben was von zu Hause mitnehmen. Aber wie gesagt, rückwirkend kann er garnichts einfordern, wenn es nicht schon vorher klar war, dass das 2 € kostet.

Rückwirkend für 2 Jahre kann Dein Chef das keineswegs fordern. Damit hätte er gleich zu Beginn Deiner Ausbildung anfangen müssen. Wenn Du morgens ein Frühstück im Betrieb erhälst, ist es möglich, dass Dein Chef dafür einen bestimmten Betrag möchte. Da ist nichts auszusetzen.

Vielleicht kannst Du Deine Lehre noch durchhalten und Dir anschließend einen neuen Betrieb suchen. Nur wenn es gar nicht mehr geht, dann such Dir fürs neue Lehrjahr einen anderen Betrieb.

Er kann keine Pauschale für die letzten 2 Jahre fordern. Ich glaube auch nicht, dass er überhaupt eine fordern kann. Um die nicht bezahlen zu müssen, würde ich mir selbst was zu essen mitbringen.

Erkundige dich dann bei der Berufsschule, bzw. bei der IHK (besser), ob das zulässig ist. Und erzähhl denen auch gleich von den Überstunden.

Nimm Deinen Arbeitsvertrag, Deine Lohnabrechnungen und geh zu einem Anwalt.

Rückwirkend kann er schon einmal gar nichts fordern.

Ansonsten auch nur dann, wenn es entsprechend vertraglich geregelt ist. Einfach aus einer Laine heraus kann er so etwas eigentlich nicht einführen.

Aber Du kannst auf jeden Fall einen Ausgleich für Deine Überstunden fordern - das allerdings auch nur bis zu einem halben Jahr rückwirkend.

Wenn Du alleine nicht klar kommst, dann wende Dich doch an die zuständige Gewerkschaft. Eine "kurze" Beratung wirst Du dort auch mal als Nichtmitglied bekommen. Und wenn es erforderlich ist, dann werde eben Mitglied - und wenn das augestanden sit, dann kannst Du ja wieder austreten. Das ist ja keine lebenslange Mitgliedschaft.

Aber so hättest Du auf jeden Fall professionelle Hilfe.

Am Besten wendest Du Dich mit Deiner Frage an Deine zuständige Handwerkskammer (in Deinem Bundesland). Die können nicht nur, nein sie müssen Dir sogar Auskunft geben.

Rückwirkend geht gar mal gar nichts, wenn mann vorher nichts davon gewußt hat! xD Im Zweifel immer Rechtsbeistand!

karlh1 10.07.2011, 19:50

Zum Thema Überstunden. Versuchs mal bei der Gewerkschaft oder auch Rechtsanwalt!

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rückwirkend kommt mir eigenartig vor.

tipp, dann bring dein frühstück von zu hause mit

Danke an alle die mir geantwortet haben, war echt super hilfreich. =]

Mal sehen was sich jetzt ergibt.... ^^

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