Frühpension durch Depressionen?

7 Antworten

Das kann der Versicherte natürlich nicht selbst bestimmen. Er wäre dann ja zumindest erst einmal eine Zeit lang arbeitsunfähig und seine Krankenkasse verlangt dann, dass er den Rentenantrag stellt.

Ob er tatsächlich erwerbgemindert ist, stellt ein Gutachter der Rentenversicherung fest.

Wenn du durch die Depression auf Dauer erwerbsgemindert bist, kannst du eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

Das Kriterium für eine volle EM-Rente ist neben den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen ein Restleistungsvermögen von unter 3 Std. täglich.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Möglich ist es, wird aber lange Zeit an Untersuchungen und Prüfungen brauchen, ob wirklich die Krankheit so schlimm ist, daß derjenige arbeitsunfähig ist.

Wenn bei Beantragung der Erwerbsminderungsrente sämtliche ärztlichen Unterlagen beigefügt sind, geht es viel schneller.

Die Frage ist, ob der Erkrankte überhaupt noch arbeiten kann (unter 15 Stunden wöchentlich) bzw. gar nicht mehr arbeiten kann. Je nach Gutachten des MDK wird dann noch die Arbeitsagentur kontaktiert, ob sie einen Arbeitsplatz unter 15 Stunden wöchentlich vermitteln können oder nicht.
Danach stellt dann die DRV fest, ob du halbe oder volle Erwerbsminderungsrente beziehst.

Bei mir hat es von Antragstellung bis Bewilligung sieben Wochen gedauert.

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Das wird ein etwas längeres und anstrengendes Verfahren..

Aber ja, das geht. Meine Mutter wurde mit 52 Jahren pensioniert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Pensioniert oder Verrentet? Da ist ein gewaltiger Unterschied.

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@albatroz1102

Wirklich pensioniert, aber wie geschrieben, es war ein enorm langes Verfahren, hat sie noch mehr in die Depressionen geritten

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@albatroz1102

"Bei Angestellten geht das nicht!"

Doch! Wenn die Kriterien für eine Eerwerbsminderungsrente vorliegen, bekommt man diese von der gesetzlichen Rentenversicherung.

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@LetNixLP

Du hast recht! Die Fragestellung lautet „Frühpension“

Aber grundsätzlich ist es bei einem Beamten ähnlich wie bei einem Angestellten, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr arbeiten können. Bei Angestellten nennt es sich eben EM-Rente.

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@albatroz1102

Richtig! Wer behauptet das denn?

Ich habe nur erwähnt, dass sowohl Beamte als auch Angestellte Anspruch auf ein Erwerbsersatzeinkommen (Pension/Rente) haben, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können.

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Man ist mit schweren Depressionen voll erwerbsgemindert.

Wenn sie chronisch sind, kann man auch Rente beantragen. In der Regel wird der Antrag vom behandelnden Psychiater gestellt.

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