Frühe Anzeichen von Homosexualität?

13 Antworten

Schwer, das generell zu sagen.

Allerdings gab es in meinem Verwandten-/Bekanntenkreis zwei Jungen, bei denen man schon sehr früh vermutet hat, dass sie homosexuell sind und das hat sich dann auch als richtig erwiesen.

Bei anderen wiederum hat man keine Anzeichen gesehen.

Ob und inwieweit diese Kinder das schon selbst spüren ist natürlich eine andere Frage, die ja nur jeder Betroffene selbst beantworten könnte.

Vergiss es, wenn dir jemand weismachen will, das da was dran ist, dann ist das oft pseudo-wissenschaftliches Geschnatter. Jungen und Mädchen vor der Pubertät spielen einfach mit dem was sie kriegen können / was ihnen ihre Eltern, die Verwandten, Bekannten und die Gesellschaft sowieso vorsetzt.

Höchstens erst mit einsetzen der Pubertät (Hormonumstellung setzt ein usw.) könnte man schauen was denn so die Hobbys sind und was eher nicht, was aber auch kein Garant dafür wäre, die aktuelle Sexualität dieses Menschen festzumachen. Man muss auch berücksichtigen, das gerade in Mädchen/-Frauenkörpern das sexuelle Verlangen nach was auch immer sich mit der Zeit wandeln kann, weil deren Sexualität nach neusten Forschungen eher plastisch ist.

Ansonsten eine Frage:

Hast du mal was von selbsterfüllender Prophezeihung gelesen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung

Wenn ich mir ständig einrede, dass dieses eine 7-Jährige Mädchen da drüben lesbisch ist, weil sie lieber mit Autos spielt und die anderen Mädels in der Gruppe abknutscht, also ja daran was zu finden scheint, dann werde ich mich sicher enstprechend verhalten und was wahr machen, was nie wahr war, weil sich das Mädchen dann auch danach richtet, was andere von ihr halten, je mehr ihr Körper unter Stress gerät.

Vielen scheint gar nicht klar zu sein, dass nicht nur wir von anderen ständig beeinflusst werden, sondern wir uns selbst dann noch mal zusätzlich beeinflussen (lassen), je stärker, desto mehr hormonelles Ungleichgewicht/Stress im Körper herrscht.

Es ist also nicht nur die Gesellschaft sondern auch die Biologie die eine Rolle bei dem Ganzen spielt, inwieweit man sich beeinflussen lässt und selbst beeinflusst (bzw. dem gesellschaftlichen Druck nachgibt)

Vielleicht versteht ihr das, wenn ich hier noch mal auf die "Resilienz" verweise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(Psychologie)

Woher ich das weiß:Hobby

Bestimmt. Aber ich finde daran garnichts schlimmes, eher finde ich es gut wenn Personen zu ihren gefühlen stehen.

Definitiv. Nur können die meisten Kinder diese Anzeichen nicht zuordnen und auch von aussen ist oft nichts erkennbar (kann aber schon - z.B. wenn ein Mädchen ihren Eltern immer von einem anderen Mädchen etwas vorschwärmt, könnte es schon sein, dass die Eltern da etwas ahnen). Ich habe nicht das Gefühl, dass alle Anzeichen gleich heissen müssen, dass man wirklich homosexuell ist, aber ich denke, dass allen Homosexuellen irgendwelche Anzeichen auffallen, wenn sie über ihre Kindheit nachdenken.

Ich selbst bin weiblich und stehe auf Frauen und ich war mit 3 oder 4 Jahren total in eine Frau verliebt, die in meiner Kita gearbeitet hat. Als ich mal wegen etwas geweint habe, hat sie mich sehr lange und fest an sich gedrückt, was ich damals wunderschön fand. Ich wollte sie gar nicht mehr loslassen und habe sogar ein Kribbeln dabei gespürt. Ich wusste damals aber weder, dass ich auf Frauen stehe, noch, dass ich in diese Frau verknallt war. Damals wusste ich nur, dass bei ihr etwas anders war als bei anderen Frauen - was es war, habe ich erst vor wenigen Jahren (als ich etwa 15/16 war) richtig verstanden. Und in der Grundschule habe ich mal für eine Lehrerin von mir geschwärmt (das hat sich dadurch geäussert, dass ich mich immer total darauf gefreut habe, sie zu sehen, und dass ich mir gewünscht habe, ihr nahe zu kommen) - das habe ich aber auch erst im Nachhinein kapiert. :D

Ich denke eher du hast dir eine Menge einrede lassen und bleibst jetzt bei deinem Lebsichsein. Mal schauen wie lange noch, wenn sich deine Hormone umstellen, durch was auch immer.

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@SakuraOgami

Wer soll mir da bitte was eingeredet haben? Ganz im Gegenteil würde ich sagen - alle haben mich immer für stockhetero gehalten und ich war so beeinflusst von dem gängigen Bild der Gesellschaft, dass man als Frau auf Männer steht, dass ich meine homosexuelle Neigung erst akzeptiert habe, als ich 1.5 Jahre lang unsterblich in ein Mädchen verliebt war. Und über meine Schwärmereien für Frauen habe ich bis vor wenig mehr als einem Jahr mit niemandem gesprochen - also auch da hatte niemand die Möglichkeit, auf meine Auffassung Einfluss zu nehmen. Dass ich mal mit einem Mann etwas haben werde, schliesse ich nicht aus (ich bin prinzipiell offen für alle Geschlechter), aber ich glaube kaum, dass dadurch die starke Anziehung, die ich, seit ich denken kann, immer wieder zu Frauen habe, einfach verschwinden wird. Die hat bis jetzt alle Hormonschwankungen unversehrt überstanden, weil sie tiefer sitzt als das. Oder brauchst du vielleicht auch nur mal eine Hormonschwankung und dann wirst du homosexuell?

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lol, sorry wenn ich mich manchmal etwas "böse" lese. Ist oft ganz anders gemeint!

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@HugoGuth

Naja ein kleines bisschen verändern kann sich die sexuelle Orientierung ja schon und man muss sich ja auch nicht in eine Schublade stopfen, aber die Möglichkeit, dass sich das komplett umstellen wird, halte ich ebenfalls für Quatsch. :)

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Ich würde sagen, nein. Kleine Kinder experimentieren. Das bedeutet nicht dass man gleich voraussagen kann dass ein kleiner Junge der in der Verkleidungsecke statt einem cowboy kostüm das Prinzessinenkleid anzieht schwul wird. Eine Festlegung erfolgt erst im Laufe der Pupertät.

Wieso sollten sich Schwule denn besonders "weiblich" verhalten oder Lesben besonders "männlich"? Homosexualität bezeichnet lediglich, dass man auf das gleiche Geschlecht steht.

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@hurricane123456

Das ist kulturell immer schon so gewesen (altes Griechenland, Japan), dass sich "Lustknaben" weiblich anziehen sollten!

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