Frühchen nach hause?

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8 Antworten

In der Regel gilt es ein Mindestgewicht zu erreichen bevor ein Frühchen entlassen werden kann... auch wenn es ansonsten schon gesund ist bzw. "übern Berg ist".

Schau, auf der Frühchenstation wird im Normalfall ein Frühchen perfekt umsorgt und überwacht. In jeglichem Notfall ist sofort jemand zur Stelle - rund um die Uhr - ohne Verzögerungen wie beispielsweise "Betreuer sitzt grade auf Klo" oder "Betreuer muss erst wach werden beim Alarm der Überwachungsgeräte". Verstehst du, auf der Frühchenstation geht alles flotter und das Personal dort ist dermaßen medizinisch im Umgang mit Frühchen geschult das umgehend gehandelt werden kann wenn etwas ist.

Ich verstehe (war ja selbst in der Situation) es das man sich Gedanken darüber macht ob und inwieweit es sinnvoll ist "wenn doch schon soweit alles prima ist mit dem Frühchen". Schließlich hat man Sehnsucht, möchte endlich den alltäglichen Stress und die Sorgen weg haben. Man möchte endlich eine "richtige Familie daheim" sein. Dennoch denke ich, das man den eigenen Egoismus in dem Fall ganz weit nach hinten schieben sollte - im Sinne der Gesundheit des Kindes.

Oh, noch ein Zusatzkriterium um ein Frühchen entlassen zu können: Der Nachweis das die Eltern bereits einen Kinderarzt an der Hand haben. Ihn also schon kontaktierten, die Adresse vorweisen können, etc.


Edit: Unser Nachwuchs kam Anfang der 32sten SSW per Notkaiserschnitt auf die Welt. War ansonsten (erstaunlicherweise und glücklicherweise) recht gesund. Nur mussten eben noch einige Hürden geschafft werden um von 1240 Gramm Startgewicht das Mindestentlassungsgewicht zu erreichen. Bei uns dauerte dies 6 Wochen.

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Bei uns lassen die Ärzte Frühchen erst ab 2500 Gramm Körpergewicht nach Hause, wenn der Rest dann auch stimmt.

Meine Tochter wog bei Geburt 2490 Gramm. Wie das so ist, verlor sie erstmal an Gewicht (ist normal...). Die konnte alleine atmen und alles, kerngesundes Baby, nur ein bisschen gelb (Neugeborenengelbsucht...ebenfalls recht normal). Ich musste trotzdem warten, bis sie mindestens 2500 Gramm vor dem Füttern wog. Bei meinem Sohn das gleiche...der wurde mit 2640 Gramm geboren und die sagten, mitnehmen kann ich ihn nur, wenn er an dem tag dann auch die 2500 Gramm hat (nach dem anfänglichen gewichtsverlust).

Das handhaben die meisten Kliniken sehr unterschiedlich.

Meine Kinder wurden aber bei 36+0 und 35+6 geboren. Ein Kind in der 33. SSW hätt ich schon von mir aus nicht gleich mit nach Hause nehmen wollen, auch wenn erstmal so weit alles gut ist. Mit meiner Tochter hatte ich in der 32. SSW bereits wehen...und ich wusste, wenn sie kommt, kommt sie eben, ich wollte so bald wie möglich nach Hause, aber das Kind hätt ich um des Kindes Willen noch da gelassen...manchmal treten Probleme nicht in den ersten Tagen auf, sondern erst etwas später und dann ist es eventuell zu spät, eh ein Notarzt da wäre.

Zumal sie einem in der 33. SSW bei Frühwehen immernoch die Spritzen zur Lungenreife geben und Wehenhemmer, wenn das noch möglich ist, weil die Lungen zu diesen Zeitpunkt eben noch nicht weit genug sind und es fürs Kind noch zu früh ist.

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Früher durften Frühchen erst ab 2500 Gramm nachhause.

Mittlerweile werden die Kleinen auch schon entlassen wenn: alle Fläschchen getrunken werden, sie die Temperatur selbständig halten können, es mit der Atmung gut klappt, also wenn sie alles können was auch ein Neugeborenes kann.

das Gewicht ist nicht mehr das Ausschlaggebende.

Falls noch ein Problem beim Kind auftretet, ist man im Krankenhaus noch immer besser aufgehoben und die Ärzte und Schwestern können dem Baby gleich helfen.

Ich war damals auch 10 Wochen im Krankenhaus (wurde in der 28 SSW geholt) und hatte bei meiner Entlassung 2500 Gramm.

Sprich mit den Schwestern und Ärzten im Krankenhaus.

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Das sind normalerweise die Kriterien, aber der zustaendige Arzt entscheidet das. 

Ich kenne es, dass Fruehchen um den erwarteten Geburtstermin nach Hause entlassen werden, aber das war nur bei meiner Freundin so, ich kenne keine anderen Faelle.

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In der Regel haben alle Frühchenstationen etwas andere Regeln. Wenn es dem Kind zuverlässig gut geht und es ohne Atemaussetzer ist, kann es nach Hause.

Das Baby unserer Bekannten konnte auch wesentlich früher nach Hause als man erwartet hatte. Das ist auch immer eine individuelle Entscheidung.

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Hallo, das wird von Fall zu Fall entschieden durch den behandelnden Arzt im Krankenhaus. Vor der 40. Woche ist das eher unwahrscheinlich.

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Ich denke das ist arg utopisch... In der Woche haben sich nicht mal die Lungenbläschen voll entwickelt...

Eine Mutter bekäme eher Spritzen für eben diese Entwicklung. 

Jemanden dann nach Hause zu schicken wäre unverantwortlich!

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Sowas kann Dir nur der Arzt beantworten. Wieso fragt man nicht einfach den?

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