Frühaufsteher oder Nachteule. Angeboren oder Anerzogen?

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14 Antworten

Es gibt nun einmal Tag- und Nachtmenschen ("Lerchen" und "Eulen" genannt). Beide Gruppen sind annähernd gleich groß, dennoch haben sich die Tagmenschen insofern durchgesetzt, als dass sich die allgemeinen Tagesabläufe weltweit im Wesentlichen nach ihnen richten.

Ob das genetisch determiniert ist, durch die Geburtsstunde vorgegeben wird oder sich aufgrund der Erziehung ausbildet, ist m.W. nicht bekannt.

Meine Mutter war eher ein Langschläfer und mein Vater ein Frühaufsteher.

Also hätte ich mir zum Nachahmen die Mitte aussuchen müssen zwischen beiden. Denn Kinder lernen von den Eltern durch Nachmachen.

Doch ich wurde dann eher zum Morgenmuffel und Langschläfer. Habe also die Verhaltensmuster meiner Mutter übernommen.

Doch seit einigen Jahren beobachte ich, das ich morgens um 5 oder 6 Uhr glockenwach bin und auch nicht wieder ins Bett zurück will, so wie das früher der Fall war (so nach dem Motto: nur noch ein Viertelstündchen...).

Ich finde diese Entwicklung und Veränderung sehr interessant und ich denke, das es wie eine alte Angewohnheit ist, die sich auch auflösen kann, damit was anderes entsteht. Inzwischen finde ich es toll, so früh schon wach zu werden, ohne Wecker - einfach so!

Den Sonnenaufgang, diesen zu beobachten ist einfach jedesmal ein Hit.

Hab mal einen Beitrag darüber gesehen. Wir können alle nix dafür, dass ist sozusagen angeboren, liegt in unseren Genen. Wir sind wie wir sind. Natürlich kann sich der Körper auf einen bestimmten Ablauf einstellen, wenn man z. B. jeden Tag zur selben Zeit aufsteht wird man nach gewisser Zeit von selbst immer wach. Aber Erziehungsmaßnahmen? Richte Dich, wenn möglich, nach den Bedürfnissen Deines Körpers und Du bist am effektivsten und fühlst Dich gut!

DAs ist ganz unterschiedlich je nach dem wie viel belastung man am tag hatte wie viel man gelernt hat und noch andere faktoren kein mensch wacht immer um die gleiche zeit auf :)

so etwas ist angeboren und jeder Mensch ist da ganz unterschiedlich, der Eine braucht mehr Schlaf und der Andere weniger..man merkt schon an Babys ob sie eher viel schlafen oder nicht soviel und das zieht sich durch sein ganzes Leben

Ich habe neulich gelesen, dass das angeboren ist und nicht wirklich beeinflusst werden kann - ob das nun stimmt, weiß ich nicht. Ich war jedenfalls schon immer ein Morgenmuffel, das hat sich mein ganzes Leben lang nicht geändert ;)

Es ist mehrfach die These wiederlegt worden, dass dies angeboren ist. Wäre irgendwie auch unlogisch, denn wenn man bedenkt wie lange es künstliches Licht gibt (ich meine damit insbesonder das elektronische Licht), wäre früher wohl alle "Nachteulen" ausgestorben. Früher war es üblich und auch notwendig, dass man mit den Tieren aufsteht und bei Sonnenuntergang wieder zu Bett ging.

Ich bin auch ein absoluter Nachtmensch. Laut einem Arzt liegt dies bei mir in der Kindheit begründet, ich war oft im Krankenhaus und dort hat man ja nie eine Nacht durch schlafen können. Ich bin auch zu Hause Jahrelang nachts vor Schmerzen aufgewacht. Deswegen hab ich wohl einen sehr verschobenen Tages-Nachtryhmus und kann nie länger als 4 Stunden am Stück schlafen.

miimiimiimii 08.10.2010, 17:05

Naja, die müßten ja damals deswegen nicht gleich sterben bzw. aussterben, sondern können sich ja trotz ihrer anderweitigen veranlagung trotzdem an den üblichen tagesrhythmus angepaßt haben.

Ich halts aber auch eher für erlernt.

Was hast du denn als Kind gehabt?

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Ich glaube, das liegt einfach in einem Menschen drin - ohne irgendwelche Gene;-) Meine Eltern habe ich nie lange im Bett erlebt - immer früh auf. Der älteste meiner älteren Brüder steht auch immer sup i früh auf und der andere und ich wir mussten von Kind an immer zigmal geweckt werden. Brüderchen hatte sogar fast sein Abi damals verpennt......lacht* Ne - also ich glaube nicht, dass das anerzogen ist. Ist genauso wie Ordentlichkeit oder Pünktlichkeit. Das ist in einem drin oder auch nicht.

Krauterchaos 08.10.2010, 20:07

Pünktlichkeit kann man sich am ehesten anerziehen.

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Soweit ich weiß, ist das angeboren - muss aber nichts mit den Genen zu tun haben...

Vielleicht mit der Geburtszeit?

Ich bin gegen 11 Uhr geboren und ein ausgesprochener Morgenmuffel. Meine Mutter und meine Großmutter waren eher Frühaufsteher.

Allerdings bin ich in anderen Klimazonen schon bei Sonnenaufgang hellwach - und manchmal auch, wenn mir ein wichtiger Termin bevorsteht.

Also für Lerche oder Eule gibt es vermutlich viele Ursachen. Die Gewohnheit spielt dabei sicherlich auch eine Rolle.

habe mir schon überlegt ob es vielleicht an der Geburtsstunde liegt, meine Tochter ist abends geboren und auch sehr Nachtaktiv, ich bin morgens geboren und eher Tagaktiv.

miimiimiimii 08.10.2010, 16:54

interessant. find ich persönlich zwar nicht so plausibel, aber ich weiß es natürlich auch nicht.

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Elementa 08.10.2010, 16:54

Ich bin um 6 Uhr morgens geboren und eher Nachtaktiv x)

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Panikgirl 08.10.2010, 16:55

ich bin nachmittags um 16:15 Uhr geboren..........was ist mit mir?lacht*

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Panikgirl 08.10.2010, 16:55

ich bin nachmittags um 16:15 Uhr geboren..........was ist mit mir?lacht*

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Ich glaube da ganz fest dran, dass das angeboren ist.

Meine Kinder sind 22 Monate alt, und sind die totalen Langschläfer. Und das waren sie aber schon immer. Ich wecke sie immer zwischen 8 u. 9 Uhr, weil die würden sonst bis mittag oder noch länger schlafen.

Ich selbst bin auch totaler Langschläfer, und muss mir jeden Tag den Wecker stellen. Ich glaube, das haben die Kinder von mir.

miimiimiimii 08.10.2010, 19:49

hehe. klingt sehr sympathisch. ;-)

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Alle in meiner Familie sind Frühaufsteher und ich bin eher Nachtaktiv.

Und ich meine mal gelesen zu haben, dass das Schlafverhalten angeboren ist.

ganz klar angeboren. mein onkel ist ein nacht, mein opa ein morgenmensch

Also ich bin Eule UND Kurzschläfer :/

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