Fristsetzung - Arbeitszeugnis?

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3 Antworten

In Verbindung mit einem Aufhebungsvertrag ist es zweckmäßig,dass ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erstellt wird,und nicht ein Zwischenzeugnis.

Abgesehen davon sollte eine vereinbarte Frist natürlich eingehalten werden.Setzt dich mit dem Arbeitgeber in Verbindung,und fordere die umgehende Erstellung eines Arbeitszeugnisses.

Zunächst wäre der AG keinesfalls derart verpflichtet, hier neben einem Arbeitszeugnis zusätzlich noch das geforderte Zwischenzeugnis zu erstellen, wenn das Arbeitsverhältnis zeitnah beendet wurde.

Dann wäre eine Klage nach fruchtlosem Fristverlauf zwar geboten, aber wenig zielführend: Zum einen wäre es erst mit Beschluss des AG zu erstellen, was eben Wochen, gar Monate dauern darf, zum anderen wäre bei der ausgepackten Rechtskeule eher kein Wohlwollen erwartbar.

Da würde ich doch eher das Gespräch mit der Personalabteilung suchen, auf das dringend benötigte Dokument hinweisen und um einsichtige Erledigung bitten.

G imager761

Ich wollte niemandem mit der Rechtskeule eins über braten :-)

Da aber im Aufhebungsvertrag vereinbart wurde dass so ein zwischenzeugnis erstellt wird wäre es doch auch MENSCHLICH sich daran zu halten! oder seh ich as falsch?

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Im Zweifelsfall ein Beratungsgespräch vereinbaren beim Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wenn Du rechtsschutzversichert bist für solche Fälle, ist das doch kein Problem.

Im Ergebnis schon: Der AG erledigt das dann eben erst nach einem Termin in Wochen mit entsprechendem Beschluss des Gerichts und wird eher nicht besonders wohlwollend an die auferlegte Pflicht herangehen :-(

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