Fristlose Wohnungskündigung obdachlosigkeit

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6 Antworten

Nun das hättest du dir vielleicht etwas vorher überlegen sollen, als das ganze ins Rollen gekommen ist?

Du hast offensichtlich viel falsch gemacht und viele Probleme, deinen anderen Fragen nach zu urteilen. Du setzt ein Kind in die Welt ohne die nötigen Grundlagen um dies zu finanzieren oder dich entsprchend darum zu kümmern. Arbeiten kannst du ja nicht, weil du ein Kind hast und niemand sich für dich um das Kind kümmert.

Nun was du nun machen sollst? Das Kind ist erstmal weg, damit kannst du dir nun eine Arbeit suchen, probieren dein Leben in den Griff zu kriegen, dir eine Wohnung holen, die du dir auch leisten kannst. Lernen mit Geld umzugehen und dann deine Tochter wieder zu dir holen. Sofern du dann mit deinem Geld umgehen kannst, werden sicherlich auch ein paar Euro für einen Babysitter übrig bleiben.

Dann hast du eine Wohnung, jemand der sich um deine Tochter kümmert und Arbeit, was willst du mehr. Nutz deine Energie nicht nun wieder den selben Zustand herzustellen, den du vorher hattest, sondern änder was daran, sonst endet es höchstwahrscheinlich früher oder später wieder da wo du nun bist. Deine Tochter schnellst möglich wieder zu kriegen hilft weder dir, noch ihr, auch wenn du das im Moment glaubst. Am meisten hilfst du euch beiden, wenn du dein Leben mal auf die Reihe kriegst.

Und ja ich weiß, gerade wenn man am Boden ist, tun so Antworten eher weh, man ist eh schon am Ende und alle trampeln auf einen rum, trotzdem musst du verstehen, dass dafür alleine du verantwortlich bist, keiner sonst für dein Leben oder deine Situation verantwortlich ist und keiner je ein halbwegs so starkes Interesse daran haben wird wie du, also bist auch du diejenige die ihren Hintern hochkriegen muss.

In vielen Städten gibt es sogenannte Schlafstetten, meist eher auf Jugendliche bzw. junge Erwachsene ausgerichtet, jedoch sind Plätze dort rar und minderjährige werden vorgezogen bzw. Volljährige müssen für diese oft Platz machen. Das ist natürlich ein erster Ansatz, damit du erstmal ein Dach übern Kopf hast, danach solltest du dich dringend um entsprechende Arbeit kümmern. Und ich rede nicht davon 2-3 Bewerbungen rauszuschicken und Wochen lang zu warten bis Antworten kommen um dann weiter aktiv zu werden, sondern sich den Hintern aufreissen bis man was hat.

Ggf. kannst du dich auch mit deinen Eltern oder anderen Verwandten soweit aussöhnen, dass du da kurzzeitig unterkommen kannst. Dafür solltest du dir aber erstmal deiner Selbstverantwortung und deiner Schuld bewusst werden und nicht probieren dich zu rechtfertigen damit, dass alle böse sind oder was falsch machen.

Auch wenn das nun alles relativ böse klingt, wünsch ich dir alles Gute für deinen Weg. Das einen das eigene Kind weggenommen wird ist sicherlich etwas ganz ganz schreckliches aber im Moment hast du eben wirklich eine andere Baustelle um die du dich zu kümmern hast, dir und deiner Tochter zuliebe. Reiß dir den Hintern auf, damit du euch eine schöne Wohnung finanzieren kannst, einen Babysitter und in ein paar Jahren auch genug Geld hast, damit dein Kind mit auf Klassenfahrten usw. kann.

Deine Obdachlosigkeit ist selbstverschuldet. Also wirst Du auch Schwierigkeiten auf dem Sozialamt haben. Vielleicht können Sie Dir noch Platz im Obdachlosenasyl geben. Ist im Winter besser, als unter einer Brücke. Deine Tochter wird Dir wohl weggenommen und kommt ins Kinderheim oder in eine Pflegefamilie.

Einer meiner Mieter hatte es auch zu doll getrieben, bis er nach Gerichtsurteil vom Gerichtsvollzieher samt Polizei aus der Wohnung geräumt wurde. Den Schadensersatz habe ich ihm Jahre später von seiner Rente gepfändet. Das zahlt er bis zum Lebensende ab. Schade, dass Selbsttötung bald legal ist. Dann sehe ich die Mietschulden wohl nicht mehr auf meinem Konto. Ich hoffe, Du hast etwas mehr Verantwortung für Dich und Deine Tochter.

Hilfe findest du am ehesten am unteren Ende Deiner Arme.

Dir ist nicht zu helfen, solange Du Deinen Lebenswandel nicht radikal umstellst !

Einen Teil Deiner bisherigen Fragen habe ich quergelesen und komme deswegen zu diesem Schluß. Dass Du Deine Tochter zurückbekommst ist unwahrscheinlich, da Du mit Deinem eigenen Leben nicht verantwortungsvoll umgehen kannst !!

Geh nächste Woche zum Sozialamt und versuche, dein Wohnraumproblem anzusprechen. Selbst wenn sie dir eine etwas heruntergekommene Behausung anbieten, ist das immer noch besser, als gar kein Dach überm Kopf zu haben.

Die Frage ist, warum dir fristlos gekündigt wurde! Hier musst du mal ansetzen und anfangen, nachzudenken und gegebenenfalls Dinge

SnowFlower20 05.09.2014, 22:04

ich weiß ja wieso es so ist ich will es hier nur nicht schreiben, ich hab die wohnung schon nicht mehr also muss ich jetzt wissen wies weiter geht alles andere ist gerade egal

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So ohne weiteres kann eine Wohnung nicht vom Vermieter gekündigt werden und wenn Kinder im Spiel sind, werden Räumungsklagen nahezu bis zur Unendlichkeit raus geschoben.

Du musst also MINDESTENS schon zwei Jahre von dem "Problem" wissen und die Lektion hast Du Dir wirklich verdient!

SnowFlower20 05.09.2014, 21:57

Meine Tochter wohnt schon seit Mai nicht mehr bei mir und die kündigung ist schon rechtens leider

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mariaohnejosef 05.09.2014, 22:01
@SnowFlower20

Rauswerfen darf Dich NUR ein Gerichtsvollzieher NACH Räumungsklage.

Hol Dir Hilfe, wenn Du mit Deinem Leben überfordert bist, arbeite mit dem Jugendamt und sei froh, dass Dein Kind die Chance hat in einem stabilen Umfeld großzuwerden und Du diese Verantwortung im Moment nicht auch noch tragen musst!

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SnowFlower20 05.09.2014, 22:06
@mariaohnejosef

ist alles schon geschehen.. ich weiß nicht von wem ich die hilfe bekommen kann ich will eigentlich nur ein normales leben! und das wäre vielleicht gar nicht alles so gekommen wenn man mir meine tochter gelassen hätte aber das versteht leider keiner, nur weil sie jetzt weg ist habe ich auch keine unterstützung mehr von meinen eltern außer halt die möbel die sie unterstellen die wollen mich nicht mal mehr da haben.. ich weiß nicht wie ich am besten vorgehen soll

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mariaohnejosef 05.09.2014, 22:15
@SnowFlower20

Du möchtest ein Kind großziehen, aber schaffst es noch nicht einmal selbst ohne Deine Eltern. Hinzu kommen psychische Erkrankungen, Du kannst offensichtlich nicht mit Geld umgehen, bist straffällig, obdachlos ... Für Deine Taten bist Du verantwortlich und nicht Dein Kind!

Lass Dir vom Jugendamt helfen.

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