fristlose Kündigung.Bekommt man noch Gehalt?

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10 Antworten

Nach Ablauf der Probezeit kann der Arbeitgeber einen Auszubildenden überhaupt nicht einfach so kündigen.Es sei denn,er hat silberne Löffel gestohlen.

Aber da dein Freund sowieso noch keine schriftliche Kündigung erhalten hat,ist sein Ausbildungsverhältnis auch noch nicht beendet.Deshalb ist es wichtig,das dein Freund weiterhin zur Arbeit geht.Sonst wird das als Arbeitsverweigerung angesehen,und die wiederum wäre ein Kündigungsgrund.

Außerdem soll sich dein Freund umgehend mit der für seine Ausbildung zuständigen Kammer(IHK oder HWK) in Verbindung setzen,und sich mit dem dortigen Ausbildungsberater über den Fall unterhalten.Dort wird man ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen und bei der evtl.nötigen Vermittlung einer Ersatz-Ausbildungsstelle behilflich sein.

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  1. Eine mündliche Kündigung ist ungültig.

  2. Eine fristlose Kündigung kann auch nicht so einfach ausgesprochen werden - dazu bedarf es groben Fehlverhaltens (z.B: Arbeitnehmer klaut)

Er hat also bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses (Kündigungstermin + Kündigungsfrist) einen Anspruch auf Lohn.

ABER:

Im Gegenzug ist er auch verpflichtet, sine Arbeitsleistung weiter anzubieten. Also auf keinen Fall einfach zu Hause bleiben! Falls sein Chef ihn freistellt, unbedingt schriftlich bestätigen lassen!

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wenn er keine fristlose kündigung hat, ist er auch nciht gekündigt udn muss folglich weiter abreiten udn bekommt sein gehalt.

zudem muss der chef ihn schriftlich abmahnen udn erst nach der zweiten abmahnung darf er kündigen.

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Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Das BGB ist da eindeutig und bietet in § 623 BGB keinerlei Raum für irgendwelche Rechtsirrtümer. Im Arbeitsrecht ist jede - und d. h. wirklich ausnahmslos jede - Kündigung nur wirksam, wenn sie schriftlich erklärt ist.

Er soll sich an den Betriebsrat wenden bzw. die Personalabteilung. Für Auszubildende gelten zudem weitere Rechte.

Ja, Kündigungsfristen sind einzuhalten und er bekommt Lohn bis zum letzten Arbeitstag. Die restlichen Urlaubstage nicht vergessen!

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Hallo Mimi,

eine fristlose Kündigung kann nicht einfach so ausgesprochen werden, nur weil dem Arbeitgeber die Arbeitsweise deines Freundes nicht passt. Um fristlos gekündigt zu werden muss ein schwerwiegender Grund wie beispielsweise Arbeitsverweigerung, grobe Beleidigungen sowie ausländerfeindliche oder rassistische Äußerungen, strafbare Handlungen während der Arbeitszeit, etc. Wenn aber der Ausbilder deinem Freund bescheinigt, dass er zufriedenstellend arbeitet kann der Arbeitgeber ihn nicht fristlos kündigen. Also ist die "mündliche" Kündigung hinfällig und somit nicht wirksam.

Es kann nur eine ordentliche Kündigung in Frage kommen. Dabei muss der Arbeitgeber die gesetztlichen Kündigungsfristen - Stichtwort Kündigungsschutz - einhalten. In diesem Zeitraum ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet deinem Freund weiter sein Gehalt auszuzahlen.

Hier ( http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsanwalt/arbeitsrecht/fristlose_kuendigung ) findest du vielleicht auch noch einige Informationen um dich selbst ein bisschen in das Thema einzulesen.

LG

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bekommt kein geld.wenn der chef so entschieden hat dann ist das eben so.am besten sofort zum arbeitsamt und den fall schildern

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solange wie dein freund nichts schriftliches in der hand hat, hat es keine -gültigkeit-, die kündigungsfrist im -lehrvertrag- muss eingehalten werden, oder es muss schwerwiegende gründe vorliegen, auch die müssen schriftlich gemacht werden, ansonsten soll er sich am lehrlingswart bei der innung wenden, liegt denn schon eine -abmahnung- schon vor

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hallo....

fristlos ist fristlos....da bekommt er auch fristlos kein geld mehr,ausser der noch offenstehende bzw. gearbeite stunden lohn.allerdings hat ein azubi ein sonder kündigungsrecht und da fällt die fristlose kündigung raus,ausser er hat geklaut.

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kündigung muss schriftlich erfolgen, sonst ist sie nichtig

fristen sind einzuhalten, aber keine ahnung, wie sie grade sind, probezeit etc

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Wie wäre es sofort mit einer Kündigungsschutzklage??? Dann erübrigt sich die Frage...

Mündlich oder ohne vorherige Abmahnung ist die Kündigung ohnehin unwirksam, also muss er auch arbeiten gehen...

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