Fristlose Kündigung wegen angeblichen Messihaushalt?

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6 Antworten

Nein! Er muss sich sowas nicht gefallen lassen. Solange keine Schaedigung der Mietsache vorliegt, darf der Vermieter nicht fristlos kuendigen. UND der Mieter muss den Vermieter auch nicht in die Wohnung lassen, sofern es nicnh darum geht seine Pflichten zu erfuellen (instandsetzungen oder jaehrliches ablesen von heitzungen oder kontrollieren der Feuermelder) ABER um keinen Aerger zu bekommen und weiteren Stress zu vermeiden und um zu beweisen, dass der Normalzustand anders aussieht, waere es sinnvoll den Vermieter mal einen Blick in die Whg zu gewaehren.

die kündigung wäre definitiv unzulässig in der wohnung kann man es so unordentlich aussehen lassen wie man will (vor allem so kurz nach dem einzug und mit der krankengeschichte) solange man nichts mutwillig beschädigt oder in der wohnung entspreche hygiene vernachlässigt es ist auf jedenfall ein fall für einen anwalt für mietrecht ich würds drauf ankommen lassen und vorher zum anwalt gehen damit man gleich parieren kann wenn der wisch im briefkasten landet.

und ich persönlich bevorzuge das gepflegte chaos und da liegen öfter mal die plünnen auf dem boden und kartons mit sachen stehen auch noch rum, was ich halt nicht brauch und auch nicht benutze steht im flur neben der garderobe und was solls.

Weshalb denn gleich zum Anwalt rennen, kostet nur ein Haufen Geld.

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Erstmal darf keiner, weder der Vermieter, noch irgendein vom Vermieter beauftragter UNANGEKÜNDIGT die Wohnung betreten, wenn der Mieter das nicht möchte. Außerdem kann der Mieter einen Grund nachweisen, warum er eventuell zeitweise nicht in der Lage war die Wohnung aufzuräumen (wg. der OP) und außerdem kann jeder in der Wohnung soviel Unordnung machen wie er möchte (gerade so kurz nach dem Einzug und aufgrund der OP). Mit Vermietung der Wohnung hat der Vermieter kein Recht, in das Leben in dieser Wohnung einzugreifen (es sei denn natürlich, dass wirklich irgendwie Müll, Katzenexkremente oder sonstiges herumliegen würden, das wäre etwas anderes). Es geht ihn schlicht und ergreifend nichts an, wie der Mieter lebt. Der Vermieter kann einem in diesem Punkt garnix. Ich würde empfehlen, hol dir Rat beim Mieterschutzbund, den gibt es eigentlich in jeder größeren Stadt, die können einen beraten und gehen notfalls auch rechtliche Schritte für einen. Manchmal bezahlt man einen einmaligen Mitgliedsbeitrag, der normalerweise aber nicht sehr hoch ist. Und die Mitgliedschaft im Mieterschutzbund ist wirklich gold wert. Habe selbst schon Ärger mit Vermietern gehabt und die haben mir super weitergeholfen...

Der Vermieter, oder auch sein Vertreter hat erst einmal überhaupt kein Recht unangekündigt die Wohnung zu betreten.

Er muss dies rechtzeitig vorher ankündigen.

Mehr als 2 Besuche im Jahr sind auch nicht gestattet.

Ausnahme, wenn Reparaturen oder Renovierungen anstehen, dann darf der Vermieter öfter vorbei schauen, aber auch nur nach Ankündigung und Terminvereinbarung.

Der Mieterschutzbund ist eine gute Idee, oder auch ein Rechtsanwalt der spezialisiert ist auf Mietrecht.

Wenn man sich den Anwalt nicht leisten kann gibt es notfalls Prozesskostenhilfe.

Der Mieterbund arbeitet aber mit Anwälten zusammen die so etwas übernehmen wenn es darauf ankommt.

Allerdings muss man im Mieterschutzbund Mitglied sein und einen Mitgliedsbeitrag zahlen, der sich aber in manchen Fällen auch lohnt.

Nicht einschüchtern lassen.

In keinem Fall darf der Vermieter ohne konkreten Grund eine Besichtigung verlangen. Grundsätzlich hat der Mieter aus Art. 13 GG ein Recht auf seine Privatsphäre ( BVerfG WM 93, 377).

Dazu noch folgendes: Enthält der Mietvertrag über ein Besichtigungsrecht nichts, hat der Vermieter grundsätzlich kein Recht, die Wohnung des Mieters zu betreten (AG Ibbenbüren WM 98, 751).

In meiner Wohnung kann ich Unordnung haben, wie ich will, das geht dem Vermieter nichts an und ist auch kein Kündigungsgrund.

Wenn der Vermieter nach 4 Wochen an die Tür klopft, kann er gleich wieder abmarschieren.

Nein,zumindest nicht wie Du es beschrieben hast,kontaktiere den Mieterschutzbund.

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