Fristlose Kündigung von seiten des Arbeitnehmers

7 Antworten

Sie kann keineswegs fristlos kündigen Dazu bräuchte sie einen Grund, den der Arbeitgeber zu verantworten hat. Wenn sie die Kündigungsfrist nicht einhält, macht sie sich schadensersatzpflichtig. Außerdem bekommt sie bei einer selbst verschuldeten Arbeitslosigkeit 12 Wochen kein Arbeitslosengeld. (und muss sich auch selbst krankenversichern !)

Wenn sie selber kündigt, bekommt sie eine Sperre von 3 Monaten. Ich hätte ihr eher geraten, dass sie sich eine Reha verschreiben lässt, damit sie neue Kraft schöpfen kann und Zeit hat, zu überlegen, wie es weiter geht. Wenn es nicht möglich ist, dann soll ihr Arzt ihr ein Attest auschreiben, in dem steht, dass sie aus gesundheitlichen Gründen diese Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Ich weißt das das geht und sie sollte mit dem Amt, bevor sie kündigt, Rücksprache halten. Mir ist ein Fall bekannt, wo jemand wegen Mobbing und eigene Kündigung nicht gesperrt wurde. Sie ist sich hoffentlich bewußt, dass sie in ihrem Alter kaum eine Alternative hat - ev. noch als Betreuungskraft.

Na toll. Was soll sie dann deiner Meinung nach machen? Trotz Depressionen sich den unmöglichen Schichtwechseln im Altenheim aufsetzen? Weißt du überhaupt, was es heißt, im Altenheim im Schichtbetrieb zu arbeiten? Da hast du nach ein paar Tagen frei - sagen wir mal 2 Tage Spätdienst, dann 2 Tage Frühdienst (jawohl, du beendet die Arbeit um 20.00 Uhr und fängst dann um 6.00 Uhr wieder an), und dann hast du Nachtdienst. Ja, du stehst dann morgens auf, weil du Frühdienst hattest, wenn es Abend wirst, wirst du müde - aber Pech: Jetzt ist arbeiten angesagt und zwar in der Nacht. In der Regel 10 Stunden.... Wenn du Glück hast, hast du dann 2 Tage frei. Aber nein, in der Altenpflege ist es nicht ungewöhnlich schon mal 10 Tage und mehr durchzuarbeiten mit dem gleichen oder ähnlichen Schichtwechseln..... Wenn du nicht schon vorher an Depressionen erkrankt bist, tutst du das irgendwenn, weil der Biorythmus durcheinander kommt. Schlaumeier. Anstatt hier die Leute runter zu machen, sollte man eher sie ermuntern. Ich denke, im Supermarkt oder so findet sich schon was.

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@Simona1974

Meine Tochter ist gerade dabei sich für die Nachtschicht fertig zu machen - also, ist mir das Problem nicht unbekannt. und nenn die Leute hier, die dir helfen wollen nicht "Schlaumeier" wenn du nicht weißt, ob sie Ahnung haben oder nicht... Auch in ihrem Betrieb arbeiten Leute die Depressionen haben und immer mal wieder fehlen. Da du so unhöflich bist, werde ich mich aus deinem Thread verabschieden. Den Schlaumeier gebe ich dir zurück..Erst denken und dann schreiben

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@KaeteK

Sehe gerade, dass du nicht die Threaderöffnerin bist - Aber bitte sei du keine Altenpflegerin - so aggressiv, wie du dich hier aufführst, tun mir die Bewohner leid....

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@KaeteK

Wenn dein liebes Töchterlein mal an Depressionen erkrankt, wirst du dann anderer Meinung sein. Dann wirst du deinem Töcherlein bestimmt anraten, zu kündigen. Ich hoffe auch, dass du keine Altenpfelgerin bist, denn für diesen Job braucht man eins: VERSTÄNDNIS für Menschen in Not. Wenn du schon der Meinung bist, dass die Threadstellerin mit ihrer Krankheit weiterhin sich den unmöglichen Arbeitsbedingungen aussetzen soll, die ihre Krankheit auf jedenfall verschlimmern werden, dann frage ich mich, wieso ich vom Arbeitsamt das Recht bekommen habe, zu kündigen, ohnedem, dass ich gesperrt werde? Die Bearbeiterin hat mir sogar dringend nahegelegt, dass ich der Gesundheit Willen lieber eine vorrübergehende Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen soll.

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Wer selbst kündigt bekommt 3 Monate kein Arbeitslosengeld. Es wäre besser der Arbeitgeber würde sie kündigen. Sie sollte mal mit ihm reden. Sie könnte eine Massnahme zur beruflichen Reha bei der Rentenversicherung beantragen. Wird diese genehmigt, bekommt sie eine Umschulung und währen dessen Übergangsgeld.

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