fristlose kündigung vom mieter gleich auszug?

6 Antworten

Es ist ja wohl grundsätzlich so, dass eine außerordentliche, fristlose Kündigung für den Mieter dann möglich ist, wenn dem Mieter unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles ein Verbleiben in der Wohnung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann (§543 Abs. 1 BGB); meist wegen einer tatsächlichen oder möglichen Gesundheitsgefährdung.

Also kündigt man als Mieter frühestens dann fristlos, wenn man eine neue Unterkunft gefunden hat bzw. in dieser schon wohnt.

Treten Umstände ein, daß man in der alten Wohnung noch verbleiben muß wird bei Akzeptanz der fristlosen Kündigung durch den Vermieter dann aus dem Mietverhältnis ein Nutzungsverhältnis und entsprechende Nutzungsentgelte, meist analog der bisherigen Miete sind seitens des Mieters zu zahlen, wenn nicht zuvor wirksam gemindert wurde.

Vier Wochen ist etwas weit gegriffen, allerdings ist eine angemessene Frist einzuräumen. Das wären etwa 1 bis zwei Wochen.

Nun, das gilt natürlich bei der FK durch den Vermieter. Kündigt der Mieter, sollte er zuvor, also bis die Kündigung dem V. zugestellt ist, eine neue Bleibe gesichert haben, denn er müsste unmittelbar danach ausziehen.

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Fristlos heißt ohne Frist. Bevor man so eine Kündigung erklärt muß die Wohnung schon ausgeräumt sein.

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