Fristlose Kündigung Sperrzeit beim Arbeitsamt umgehn

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14 Antworten

ich habe mich doch vertragswiedrig verhalten

kann ich net sagen die haben nur ein grund gesucht um mich zu kicken was ja auch so ist oder eher was anderes?

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Wichtig ist auch das du dich umgehend persönlcih arbeitlos meldest in der Agentur! Du erhälst erst Arbeitslosengeld ab dem Tag wo du pers. erschienen bist.

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naja, grundsätzlich weiß ich nicht genau was Du getan hast und es war bestimmt auch nicht nett. Sonst hätte man dich nicht fristlos gekündigt.

ABER: geh bitte zum Anwalt. Seit wann hat der (ehemalige) Arbeitgeber von der Sache Kenntnis? Wenn es schon seit März ist, dann ist es verjährt. Der Arbeitgeber muss unverzüglich reagieren (Abmahnung bzw. Kündigung). Kannst Du nachweisen das zwischen Kenntnis und Sanktion zu viel Zeit vergangen ist kann er dich nicht einfach kündigen. Aber das kann nur ein Anwalt klären. Du musst eh Einspruch gegen die Kündigung einlegen und auf Wiedereinstellung klagen. Sonst bekommst Du eine Sperrzeit vom Amt. Bitte wende dich mit deinem Fall an einen Anwalt.

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Frag erstmal nach, ob du überhaupt gesperrt wirst... Such dir schnell neue Arbeit dann bist auch nicht auf´s Amt angewiesen..

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Wenn dein Arbeitgeber schon im März oder auch später von deinem Versuch gewußt hat,dann kann er dich jetzt nicht mehr fristlos kündigen.Jedenfalls nicht mit Erfolg vor dem Arbeitsgericht.Innerhalb von drei Wochen nach Kündigung muß eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht sein.

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auch der versuch wird bestraft.frage beim arbeitsamt nach

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Sobald in der Kündigung ein Vergehen steht, bleibt auch die Sperrfrist!

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Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber eine fristlose Kündigung wegen eines angeblichen Pflichtverstoßes erhalten haben und diese Kündigung auf sich beruhen lassen, wird die Agentur für Arbeit in aller Regel eine Sperrzeit von zwölf Wochen verhängen, da Sie (jedenfalls aus Sicht der Arbeitsverwaltung) "durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlaß für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses gegeben" und "dadurch vorsätzlich oder grob fahrlässig die Arbeitslosigkeit herbeigeführt" haben (§ 144 Abs.1 Satz 1 Nr.1 SGB III - Sozialgesetzbuch III). In der ansonsten drohenden Sperrzeit liegt daher ein weiterer Grund, Kündigungsschutzklage zu erheben, um den Arbeitgeber zumindest zur Rücknahme der gegen Sie erhobenen Vorwürfe zu bewegen.

Wenn Sie daher nach dem Ende der Beschäftigung auf den Bezug von Arbeitslosengeld angewiesen sind, ist es für Sie praktisch immer von Vorteil, eine außerordentliche Kündigung mit der Kündigungsschutzklage anzugreifen. Auch dann nämlich, wenn Ihre Chancen, den Prozeß zu gewinnen, sehr gering sind und an eine Abfindung kaum zu denken ist, kann doch oft ein Vergleich ausgehandelt werden, in dem zumindest festgehalten wird, daß das Arbeitsverhältnis nicht wegen eines Pflichtverstoßes des Arbeitnehmers endet, sondern aus anderen bzw. betriebsbedingten Gründen.

http://www.hensche.de/RechtsanwaltArbeitsrechtHandbuchKuendigungFristlos.html#tocitem6

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Wieso solltest Du eine Sperrzeit bekommen?! UNsinn.

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Kommentar von Lavazza1983
12.08.2010, 15:33

Unsinn ist es, zu sagen es sei Unsinn! Deine eine Sperrzeit wird in so einem Fall sehr wohl geprüft!

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Wie kommst du denn bloß auf die Idee, du habest jetzt automatische eine Sperre!?

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Kommentar von Lavazza1983
12.08.2010, 15:34

Weil er evtl die Schuld an der Kündigung und der damit verursachten Arbeitslosigkeit trägt?!?!?!

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Der Agentur für Arbeit brauchen Sie gar nichts zu sagen! Die einzige Chance die Sie haben ist dass Sie gegen die fristlose Kündigung vorgehen.

Grundsätzlich muss eine fristlose Kündigung, gemäß §626 Absatz 2 BGB binnen 2 Wochen, nachdem der Kündigende von dem Vertragsverstoß erfahren hat, erfolgen.

http://dejure.org/gesetze/BGB/626.html

Reichen Sie sofort Kündigungsschutzklage ein. Die Agentur für Arbeit setzt in aller Regel die Sperre so lange aus, bis die Kündigungsschutzklage entschieden wurde.

Eine Krankheitsbedingte Kündigung hingegen wäre unschädlich, dafür würden Sie keine Sperre erhalten.

Eine Sperrzeit wird verhängt:

  1. Bei einer Eigenkündigung ohne neuen Job.

  2. Bei einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber.

  3. Wenn dem Arbeitnehmer unterstellt werden kann, dass er durch vertragswidriges Verhalten an seiner Kündigung mitgewirkt hat.

  4. Wenn ein Aufhebungsvertrag unterschrieben wurde, ohne dass eine betriebsbedingte Kündigung droht.

Lassen Sie sich unbedingt von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht hinsichtlich der Kündigungsschutzklage beraten. Wenn Ihnen das nötige Geld fehlt, können Sie einen Beratungsschein über den Anwalt oder das Amtsgericht beantragen.

Peter Kleinsorge

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also wenn du gekündigt wurdest wegen einem vertragswidrigen verhalten und der arbeitgeber gibt das auch so in der kündigung oder arbeitsbescheinigung an dann ist es sehr wahrscheinlich das eine sperrzeit eintritt. du wirst natürlich dazu nochmal angehört und kannst dich äußern. aber umgehen ist schlecht. einfach die wahrheit sagen und die dinge aus deiner sicht schildern!!

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Ich glaube nicht, dass es eine Sperre wird - du hasst doch nicht selbst gekündigt..

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