Fristlose Kündigung ohne abmahnung...Bitte um hilfe

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8 Antworten

Erstmal Widerspruch einlegen und erklären, dass o.g. Verhalten kein Grund für eine fristlose Kündigung darstellt sondern lediglisch für eine Abmahnung.

Einen Fachanwalt für Mietrecht aufzusuchen wäre auch keine schlechte Idee.

Wenn es am 1.1. zum 1.3. war ist es auch keine fristlose Kündigung, sondern eine mit Frist, und die ist formaljuristisch falsch, da sie mindestens 3 Monate beträgt, bei längerer Dauer des Mietverhältnisses länger.

Wenn er klagt, muss er die Klage begründen und ist in der Beweispflicht. Wenn es jedoch nie eine Beschwerde gab, ist dies schwierig für ihn, also sei gelassen.

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Kommentar von killakirsche
22.03.2012, 01:17

danke.. zurück zu fristlos.. Zuerst kündigte er mich am 24.12 zum 1.1 pffff... am 31.12 rufte er an und sagte er käme am 2.1 vorbei, dann war er da und drückte mir die kündigung zum 1.3in die hand und sagte nichts

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Offenbar handelt es sich um eine fristlose Kündigung gem § 543 BGB. Eine erforderliche Begründung ist benannt.

Auf eine Abmahnung kommt es nach § 543 (3) nicht zwingend an, zumal du offenbar häufig mit Partylärm die Mitmieter störst und keienerlei Verhalten zeigtest, dass zu unterlassen, greift möglicherweise § 543 (3) Punkt 1. wonach "eine Frist oder Abmahnung offensichtlich keinen Erfolg verspricht". Die Nachbarn müssen sich nicht bei dir, sondern ihrem VM beschweren und ggf. ihre Miete kürzen oder Auszug androhen, wenn er keine Anhilfe schafft :-O

Du kannst es auf eine Räumungsklage ankommen lassen. Als Mutter hast du keine Sonderrechte und daß du "ansonsten eine gute Mieterin bist" , muß dir der Vorsitzende abnehmen - ich habe da so meine Zweifel.

G imager761

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Kommentar von helmutgerke
22.03.2012, 09:16

für eine Räumungsklage ist es nun ohnehin zu spät, dass Gericht wir ein solches Klagebegehren erst überhaupt nicht annehmen.

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wenn der Vermieter dich am 1. Januar zum 1. März kündigt, handelt es sich ja wohl nicht um eine fristlose Kündigung!

Zwischenzeitlich haben wir ja fast Ende März und du bist offenbar immernoch in der Wohnung..

Der Vermieter hätte dir eine Abmahnung schreiben müssen und bei Nichtbeachtung wäre er berechtigt gewesen, aufgrund der "Störung des Hausfriedens" dich fristlos zu kündigen. Du hättest dann innerhalb eines Monats ausziehen müssen.

Das Mietverhältnis wurde von dir fortgesetzt, du zahlst auch deine Miete und hälst (hoffentlich) die Hausordnung ein?

Wenn nun der Vermieter dir mit einer Räumungsklage droht, belächel ihn denn der Zug ist abgefahren.

Unternehmen musst du nichts!

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Hallo, killakirsche,

als erstes solltest Du noch einmal auf den Vermieter zu gehen und das Gespräch suchen.
Auch ohne Abmahnung kann aus verhaltensbedingten Störungen de Mietverhältnisses eine räumungsklage eingereicht werden, wenn eine fristlose Kündigung erfolgte. Solltest Du keine Gesprächsbereitchaft bei dem Vermieter erreichen, wird es schwierig. Dann solltest Du folgendes tun:

Wenn Dir die Klageschrift zugestellt wird (Postzustellungsurkunde), dann verteidige Dich gegen den Räumungsanspruch. Dadurch kommt es zu einer mündlichen Verhandlung / Anhörungstermin. Meist wird ein Vergleich angestrebt, indem eine Räumungsfrist ausgehandelt wird, die sollte zeitlich sehr ausgedehnt sein, da Wohnungen vielerorts knapp sind. Es kann aber auch sein, dass bei einem Anhörungstermin eine einvernehmliche Lösung herauskommt, indem Verhaltensregeln neu deifniert werden, z.B. indem Dir vorerst nur Auflagen gemacht werden, die zeitliche Einschränkungen vorsehen. Also, z.B. Musik nur 2-4 Std. am Tag und nur vormittags, nachmittags usw. Damit Du selbst besser weißt, was auf Dich zukommt, kannst du auch einen MIeterverein einschalten: Deutscher Mieterbund oder Mieter helfen MIetern. Dort sitzen Juristen, die Dich sowohl im Vorfeld, als auch bei der gerichtlichen Verhandlung vertreten. Der jeweilige Jahresbeitrag der Vereine beträgt so ca. 30 Euro, das ist zu verschmerzen. Alg.II Empfänger können diesen Beitrag beim Jobcenter beantragen, wenn sie einen trifftigen Grund angeben, das ist in Deinem Fall wohl kein Problem.

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Kommentar von helmutgerke
22.03.2012, 09:25

Eine Mitgliedschaft in einem Mieterverein für 30 EURO/p.a. halte ich für unrealistisch. Der Betrag für eine halbes Jahr trifft es wohl eher zu. Keinesfalls wird dieser Beitrag von einem Jobcenter übernommen.

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Hast Du denn der Kündigung nicht widersprochen? - Einfach drinbleiben, gilt nicht.

Eine "fristlose" Kündigung war das ja jetzt eh nicht, fristgerecht war sie auch nicht - dazu wäre sie erst zum 1.4. wirksam, je nach Mietdauer auch später.

Du solltest Dich jetzt noch an einen Anwalt wenden.

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Kommentar von helmutgerke
22.03.2012, 09:19

Einfach drinbleiben, gilt nicht.

wie, aber siehst doch - es funktioniert!

Und was soll der Anwalt machen?

Wenn einer einen Rechtszug anstrengen beabsichtigt, dann ist es doch der Vermieter.

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nö er hätte dich abmahnen müssen. nimm dir nen anwalt für wohnungsrecht und sprich mal mit den nachbarn

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Kommentar von killakirsche
22.03.2012, 01:14

das denk ich auch.. 2 mahnungen, dann kündigung..

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Nein ist unwirksam. Vorher Abmahnen!

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halte ich für möglich...

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Kommentar von jockl
22.03.2012, 07:58

...aufgrund welcher Rechtslage ?

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