Fristlose Kündigung in dieser Situation Möglich?

8 Antworten

Sind denn die "Mängel" nachweisbar dem Vermieter gemeldet und die Behebung gefordert worden?

Was außer dem Kleinkram wie fehlende Schlüssel und Löcher in der Badewanne, die die Wohnung ja nicht komplett unbewohnbar machen, bestehen denn noch für Mängel?

Ich habe vor einer Woche eine Email gesendet ob sie auf eine Aufhebung des Vertrages eingehen da noch keine Kaution gezahlt wurde.

Was hat die Kaution damit zu tun? Die hätte übrigens bis November vollständig hinterlegt sein müssen.

Du weißt das fristlos sofort, unverzüglich bedeutet?

Wo willst Du denn von jetzt auf gleich hin?

Unter der Brücke ist es noch ziemlich kalt.

Du musst dem Vermieter zunächst eine angemessene Frist zur Schadensbeseitigung setzen.

Die übliche Kündigungsfrist beträgt 3 Monate.

......da noch keine Kaution gezahlt wurde.

Damit hast du den Mietvertrag nicht erfüllt. Wurde die Zahlung der Kaution noch nicht durch den Vermieter angemahnt?

Eine Sanierung dürfte als Modernisierungsmaßnahme zählen.

Bin kein Jurist, aber möglicherweise greift dieser Paragraph zur Sonderkündigung: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__555e.html

Dass du die Kellerschlüssel und den Briefkastenschlüssel nicht erhalten hast, könnte eine nichterfüllte Leistung sein, sofern die Schlüssel im Vertrag aufgezählt wurden (was Gang und Gebe ist).

Dankeschön :)

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Sonderkündigung bedeutet nicht fristlos. Außerdem kann ich im Beitrag nichts von einer Modernisierungsankündigung lesen.

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@Suboptimierer

Wissen wir ob das nur so gesagt wurde oder tatsächlich korrekt angekündigt? Nein! Selbst wenn korrekt angekündigt wäre die Möglichkeit der Sonderkündigung längst vorbei.

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@anitari

Wenn es angekündigt wurde, ist die Frage, wann es angekündigt wurde. Wie du richtig schreibst, wissen wir das nicht.

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Schimmel in jedem Zimmer! Was kann ich tun?

Hallo,

meine Freundin und ich befinden uns derzeit in folgender Situation:

Wir wohnen seit 2 Jahren in einer Wohnung, die schimmelt! Laut Vermieter hatte die Dachterasse über uns einen Wasserschaden, der nun für Schimmel an der Gesamten außenwand sorgt. Unsere Nachbarn - gegenüber wohnend und ebenfalls unter der dem besagten Wasserschaden befindlich - haben das gleiche Problem. Zusätzlich ist die Wohnung schrecklich schlecht isoliert und man muss im Winter alle Heizungen dauerhaft auf der höchsten Stufe laufen lassen, damit man 20°C erreicht. Heizt man einen Tag lang nicht, sinkt die Zimmertemperatur auf 14°C bei -5°C Außentemperatur. Die Außenwände sind immer eiskalt wenn man sie anfasst! Außerdem haben wir hier - ich habe keine Ahnung warum - immer eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit (nicht gemessen aber von mehreren Personen aktiv wahrgenommen). Ich bin mir sicher, dass das auch nicht gerade hilft bei Schimmelbefall. Der Schimmel befindet sich - abgesehen vom Flur - in jedem Zimmer; sprich: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Küche. Neben der oberen Ecke der Außenwand unter dem Wasserschaden Schimmelt es auch noch rund um alle Fenster und teilweise auch auf Kniehöhe. (also weiter vom Wasserschaden entfernt. Weiß nicht ob der so weit durch die Wand sickert!?) Spricht man den Vermieter darauf an, schicken Sie direkt einen Maler der Schimmelspray daufsprüht und drübermalt. Das hält aber insbesondere in den kälteren Monaten (hier in Deutschland ca. 80% des Jahres^^) nur für ein paar Wochen. Außerdem geben sie noch irgendwelche Tipps zur Lüftung etc.. Wir können aber wegen der schlechten, ohnihin schon saukalten Isolierung nicht so viel lüften, wie wir gerne möchten. Sonst wäre hier dauerhaft Innentemperatur = Außentemperatur.

Jetzt ergibt sich folgende Frage: Da wir in München wohnen und Studenten sind finden wir so schnell keine neue Wohnung. (Wir suchen schon... man hat aber kaum eine Chance) Können wir nun also die Miete mindern und wenn ja welche höhe wäre angebracht? Wäre außerdem aufgrund des Schimmels eine fristlose Kündigung der Wohnung möglich, falls wir endlich eine neue finden sollten? Wie ist die Rechtslage?

Vielen Dank für Eure Hilfe!!

LG

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Kündigung aufgrund wiederholter Krankheit möglich?

Hallo GuteFrage-Community,

Ich würde in einem Sachverhalt mal bitte um eure Meinung bitten.

Ich bin seit 4 Jahren in einem Gastronomie-Betrieb als Aushilfe tätig und habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen. In den letzten paar Monaten habe ich gekränkelt und habe daher einmal im August, einmal im September und jetzt aktuell wieder einmal im November gefehlt.

Als ich meine Chefin wegen meinem aktuellen Krankenstand angerufen habe, um sie zu informieren, dass ich an meinem eingeplanten Tag nicht kann, hat sie äußerst verärgert reagiert. Sie fragte, wie oft ich denn eigentlich fehle und sagte, dass es so nicht mehr gehe und dass sie in nächster Zeit mal ein Gespräch mit mir führen wolle.

Was ich mich jetzt frage, ist, worüber sie mit mir sprechen will? Ich war alle Male an einer ansteckenden Krankheit erkrankt und dürfte laut Infektionsschutzgesetz ohnehin nicht arbeiten. In meinem Betrieb quälen sich aber immer alle krank zur Arbeit und deshalb ist das auch zur Norm geworden und wird von einem Mitarbeiter erwartet. Ich nehme meine lebensmittelrechtliche Verantwortung jedoch Ernst und nehme nicht in Kauf, Kunden durch meine Leichtsinnigkeit zu gefährden.

Jetzt meine Frage: darf sie mich aufgrund des Arbeitsrechtes kündigen? Oder sitze ich am längeren Hebel, weil sie mich dafür fertig macht, dass ich nicht arbeite, obwohl es lebensmittelrechtlich ihre Verantwortung ist, dass ich eben nicht krank arbeite?

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