Fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnis wegen übler Nachrede/Verleumdung anzeigen?

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12 Antworten

Ich weiss nicht, ob man in diesem Fall eine Anzeige gegen Unbekannt machen kann und ob das sinnvoll ist. Was deinen Chef angeht find ich sein Verhalten allerdings absolut inakzeptabel. Vielleicht gehst du mit der Erkenntnis nochmal zu deinem Chef und versuchst mit ihm zu reden. Verschlimmern kannst du jedenfalls nichts mehr.

Also, bei uns im Lager ist schon öfters "was vom LKW gefallen" Jeder stopft sich die Taschen voll. Jeder kommt auch mit dem Auto zur Arbeit. Nun habe ich zwei ältere "Kollegen" gehabt, die sich von mir in Ihrer Existens bedroht gefühlt haben und mich schon öfters wegen Nichtigkeiten angeschwärzt haben. Den beiden kommt es nun nur recht.

Ich fahre jeden Tag mit dem Motorrad zur Arbeit, da passt ein Fernseher oder Kleidung schlecht unter die Sitzbank...

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Hallo steffi82,

bitte sei doch so nett und nutze für Beiträge zu Deinen eigenen Fragen in Zukunft die Kommentarfunktion anstatt der Antwortfunktion. Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

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Mir geht es nicht darum, den Job wieder zu bekommen, da fehlt jetzt auf beiden Seiten das Vertrauen. Ich möchte nur, das dieser Jemand daraus lernt... Vor irgendwelchen Ermittlungen gegen mich brauche ich mir keine Gedanken machen. Ich habe ja gar nichts getan...

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Mich würde zunächst mal interessieren, wie der Kollege darauf kommt und ob das Lager tatsächlich einen Fehlbestand aufweist! Denn wenn Du unschuldig bist, hast Du dann einen guten Verdächtigen!

Also, bei uns im Lager ist schon öfters "was vom LKW gefallen" Jeder stopft sich die Taschen voll. Jeder kommt auch mit dem Auto zur Arbeit. Nun habe ich zwei ältere "Kollegen" gehabt, die sich von mir in Ihrer Existens bedroht gefühlt haben und mich schon öfters wegen Nichtigkeiten angeschwärzt haben. Den beiden kommt es nun nur recht.

Ich fahre jeden Tag mit dem Motorrad zur Arbeit, da passt ein Fernseher oder Kleidung schlecht unter die Sitzbank...

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@Steff82

Dann würde ich da mal aufskizzieren, was da so alles runtergefallen ist und diesen Zettel mal ganz anonym an der richtigen Stelle fallen lassen!

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Während der Probezeit ist eine Kündigung ohne Angabe von Gründen möglich. Aber mit einer 14 tägigen Kündigungsfrist. Sie können gegen die Kündigung klagen. Nur auf Grund der ausserordentlichen Kündigung. Der Arbeitgeber ist dann gezwungen beim 1 Termin vor dem Arbeitsgericht (immer erst einen Gütetermin) die Gründe für die ausserordentliche fristlose Kündigung offen zu legen. Somit können sie dann auch die Verleumdung klarstellen.

Ich bin ja offiziell ohne Angaben von Gründen fristgerecht in der Probezeit entlassen worden. Das mit dem Diebstahl wurde mir ja nur hinter dem Rücken erzählt. Heißt: Heute Kündigung zum 30.09.08 mit sofortiger Freistellung ohne Angaben von Gründen.

Inoffiziell musste ich gehen, weil mein Chef "zufällig" 2 Wochen vor Probezeit-Ende erfährt, dass ich angeblich klaue.

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@Steff82

Ja das sind schlechte Karten. Um solch einen Chef sollte ma(n) oder Frau nicht trauern. Zur Führungsqualität gehört auch ein objektives Beurteilungsvermögen. Zudem kann in solch einem " S-B Laden " kein angenehmes Betriebsklima herschen.

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Ich muss noch hinzufügen, dass ich vor zwei Wochen geheiratet habe und im Februar Papa werde. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich die nächsten 40 Jahre in dieser Firma bleiben werde und hatte auch nicht ansatzweise die Ahnung, dass sowas passiert... Nun möchte ich wenigstens, dass der Verantwortliche hierfür auch zur Verantwortung gezogen wird. Mit dieser Lüge hat er unsere Zukunft auf´s Spiel gesetzt.

Danke und Gruß, Steff

Das ist mehr, als üble Nachrede und Verleumdung, das ist eine echte Beschuldigung. Da würde ich Anzeige erstatten, und dann müssen Beweise auf den Tisch kommen, und der Beschuldiger muß sich auch äußern!

Fristlose Kündigung. Was bringt dir die Anzeige? Höchstens Genugtuung und vielleicht auch noch ein bisserl Ärger, falls sie überhaupt verfolgt wird. Aktzeptiere, und sieh zu dass du nen neuen Job findest, hacke es als Rückschlag ab.und sieh nach vorn.

Ich glaube, dass das Arbeitsverhältnis keine Zukunft mehr hat. Es wird allerdings interessant, wenn Du Dein Zeugnis verlangst. Anzeige wird nicht zum Erfolg führen, wenn Du keine Zeugen hast. In der Probezeit kann meistens ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Such Dir besser was anderes. Ein Chef, der noch nicht einmal mit Dir bei einer solchen Anschuldigung spricht, ist sowieso ein Esel!

Ich denke das eine Anzeige durchaus Erfolg haben könnte. An der Kündigung wird sich aber nichts ändern und Du musst damit rechnen das gegen Dich wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt werden wird.

''Du musst damit rechnen das gegen Dich wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt werden wird.''

Wenn er unschuldig ist, hat er ja nichts zu befürchten. Aber ohne jegliche Untersuchung bliebe der Makel an ihm hängen. Denn wer glaubt dass denn schon, wenn man sagt ''Ich bin zwar wegen Diebstahl entlassen worden, aber ich war unschuldig.''?

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@bitmap

Ich bin ja offiziell ohne Angaben von Gründen fristgerecht in der Probezeit entlassen worden. Das mit dem Diebstahl wurde mir ja nur hinter dem Rücken erzählt. Heißt: Heute Kündigung zum 30.09.08 mit sofortiger Freistellung ohne Angaben von Gründen.

Inoffiziell musste ich gehen, weil mein Chef "zufällig" 2 Wochen vor Probezeit-Ende erfährt, dass ich angeblich klaue.

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@Steff82

Wer immer das behauptet wird es bei einer Anzeige beweisen müssen.

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@Steff82

Wer behauptet das Du gestohlen hast wird es beweisen müssen. Es sollte mich nicht wundern wenn sich plötzlich jemand in Widersprüche verstickt oder keiner etwas gesehen oder gesagt haben will. Du selber wirst aber deinen Kollegen brauchen und er sollte die Karten auf den Tisch legen. Hat er den Mumm dazu??? Er müsste gegen seinen Chef aussagen!!!

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Die Kündigung in der Probezeit ist ja sowieso rechtens. Du kannst jetzt natürlich eine Anzeige gegen unbekannt erstatten, aber erfahrungsgemäss verlaufen diese meist im Sande. Moralisch würde ich sagen: tu es! aber es wird Dir leider nicht weiterhelfen. Das Vertrauen Deines Chefs in Dich scheint aber auch sehr gering zu sein, wenn er Dir noch nicht einmal die Möglichkeit gibt Dich zu verteidigen.

''Bei Übergabe der fristlosen Kündigung weigerte sich mein Chef, mir einen Grund anzugeben, da er nicht dazu verpflichet ist.''


''Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen.''

§ 626 BGB

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