Fristlose Kündigung bei völlig nassen Wänden?

5 Antworten

Fristlos kündigen nicht, aber fristgerecht kündigen, also zum 31.1.2018 solltet ihr auf jeden Fall und somit auch so schnell wie möglich was anderes suchen, sodass ihr nicht erst im Februar einziehen könnt, sondern vielleicht schon deutlich früher.

Was wollt ihr machen? Einen Prozess mit der Vermieterin anfangen? Sie kann nichts machen und sie wird nichts machen. So, wie Du es beschreibst, ist das Haus eine unbewohnbare Ruine. Zumindest sehr bald.

Wie will man ein Haus im Winter beheizen, dessen Wände klatschnass sind? Wärmedämmwert gleich 0!

Wenn ihr was gefunden habt und wirklich bis zu Eurem Auszug massiv Schimmel auftreten sollte, mindert ihr die Miete ggf. bis zu 100 %. Das kommt dann der Wirkung einer fristlosen Kündigung nahezu gleich. Schäden und Auffälligkeiten immer schön dokumentieren (Bilder, Text, Datum etc.)

Viele Glück!

Nein, Grund zur fristlosen Kündigung ist das nicht. Solange kein Schimmel da ist, besteht auch keine Gesundheitsgefährdung, welche vielleicht nicht zumutbar sein könnte.

Aber das mit dem Wasser im Keller kann gerade bei Altbauten schon eine Ursache für die Feuchtigkeit sein. Früher wurden durchaus Materialien benutzt, die Feuchtigkeit besser aufnehmen und das nach oben zieht.

Ich denke, ihr solltet die Vermieterin wegen dem Problem im Keller nochmal ansprechen, was es für eine Ursache hat, dass dort so oft Wasser steht und man die Ursache beseitigt. Das sollte ja auch im Interesse der Vermieterin sein, weil ihr selber entstehen viele Kosten, wenn das Wasser Schäden verursacht.

Hi Danke schonmal für deine Antwort . Wir haben die Vermieterin schon 5-6 mal drauf angesprochen . Die Mieterin unter uns wohnt hier schon länger und sagt das der Keller in der Zeit wo sie hier wohnt , lass es 3 Jahre sein ,schon 10 mal unter Wasser stand komplett . Hinzu kommt das man die Wasserschäden von außen schon sehen kann . Die Vermieterin will und kann nichts tun sagt sie weil sie auch kein Geld hat . Die wollen am liebsten das Haus loswerden aber kriegen natürlich keinen Käufer . 

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@Franko1991

... und wenn die Schäden durch das Wasser im Keller größer werden, wird es immer schwerer, einen Käufer zu finden. Die Vermieterin tut sich selber keinen Gefallen mit ihrer Haltung.

Überstürzt ausziehen müsst ihr jedenfalls nicht. Solange kein Schimmel zu sehen ist, gibt es auch keine Gesundheitsgefährdung. Aber da zu erwarten ist, dass mit jedem Mal, wenn der Keller wieder voll läuft, das Problem größer werden könnte, wollt ihr euch velleicht in Ruhe nach einer anderen Wohnung umsehen und fristgerecht kündigen.

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Es ist nicht eure Aufgabe, die Ursache dieses schweren Mangels festzustellen, sondern es ist selbstverständlich Aufgabe der Vermieterin, diesen Mangel unverzüglich abzustellen. Natürlich ist dies nicht normal für eine Altbauwohnung.

Von einer Kurzschlussreaktion durch eine unüberlegte Kündigung rate ich ab. Deine Angst reicht nicht für eine fristlose Kündigung aus. 

Dafür rate ich zur folgender Vorgehensweise, damit ihr auf der sicheren Seite seid:

Ihr schreibt der Vermieterin einen Brief (Einschreiben), in dem ihr den Mangel konkret beschreibt und eine Frist setzt (in diesem Fall 5 Tage, da sich auch noch ein Baby in der Wohnung befindet), in der sie den Mangel beheben soll. 

Zunächst zahlt ihr die volle Miete weiter, aber unter Vorbehalt und unter Spezifizierung der Mängel und des Minderungsbetrags, damit ihr später, wenn die Verantwortung der Vermieterin festgestellt wurde, den Minderungsbetrag zurückfordern könnt.

Ob der Mangel gesundheitsschädigende Auswirkungen hat, muss objektiv, z. B. durch ein fachärztliches Gutachten, festgestellt werden.

Auch hier ist eine anwaltliche Beratung anzuraten.

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