Fristlose Kündigung bei Mc Fit

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6 Antworten

Muss man eig. nach einer Fristlosen Kündigung trotzdem dem den beitrag zahlen für die vertrags laufzeit ?

Wenn du die fristlose Kündigung durch dein Verhalten herbeigeführt hast, entsteht gegen dich ein Anspruch auf Schadenersatz. Dieser kann jedoch nicht 100% der Kosten betragen, die du bei normaler Fortführung hättest zahlen müssen.

Das Fitnessstudio muss sich die nicht mehr zu erbringende Leistung gegenrechnen lassen.

Eine fristlose Kündigung beendet, sofern sie denn rechtswirksam ist, das Vertragsverhältnis ohne Wahrung einer Frist. Damit fallen dann auch keine weiteren Beiträge mehr an.

Dreh- und Angelpunkt ist die Rechtswirksamkeit der Kündigung.

Eine fristlose Kündigung, auch ausserordentliche Kündigung setzt immer einen wichtigen Grund voraus, aus dem dem Kündigenden die Fortführung des Vertragsverhältnisses unzumutbar wird.

Dies wäre z.B. der Fall bei einer dauernden Leistungsverweigerung des Vertragspartners.

Ist die Kündigung nicht rechtswirksam, läuft der Vertrag ganz normal weiter und kann ersatzweise durch die ordentliche Kündigung oder im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst werden.

So genau wollte ich eig. nicht wissen aber danke beim zweiten mal lesen habe ich alles soweit verstanden ;D

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@Mehmet07

Die genaue Ausgangslage ging aus deiner Frage leider nicht hervor. Daher habe ich dir einfach die Rechtslage aufgezeigt, anhand der du die Sache selber beurteilen kannst.

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@ Interesierter

Damit fallen dann auch keine weiteren Beiträge mehr an.

Beiträge nicht, aber Schadenersatz z.B. in Höhe der ausstehenden Beiträge für die restliche Vertragslaufzeit; vgl. § 314 (4) BGB

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@Bayer0308

Das ist korrekt. Allerdings ging aus der Fragestellung nicht hervor, wer gekündigt hatte und ob ein vertragswidriges Verhalten vorlag.

Schadenersatz war wie Teil der Frage. Es ging ausschliesslich um die Beiträge.

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Wenn das Vertragsverhaeltnis durch Kuendigung beendet wurde, koennen natuerlich keine weiteren Beitraege gefordert werden. Es gibt dann ja gar kein Vertragsverhaeltnis mehr, fuer das Beitraege anfallen koennten.

Wenn das Studio aber aufgrund grob vertragswidrigen Verhaltens deinerseits zur fristlosen Kuendigung berechtigt war, kann es den ihm dadurch entstandenen Schaden bei dir geltend machen. Dieser Schaden entspricht i.d.R. den Beitraegen, die bis zum naechstmoeglichen Termin fuer eine ordentliche Beendigung des Vertragsverhaeltnisses zu zahlen waeren, wenn dieses nicht ausserordentlich gekuendigt worden waere.

Du zahlst also keine Beitraege mehr aber dafuer Schadensersatz in wahrscheinlich gleicher Hoehe (abzueglich eventuell eingesparter Leistungen des Studios). Schadensersatz wird uebrigens sofort in einer Summe faellig.

Nein - sollte dann nicht so sein. Die monatlichen Beiträge werden dir dann nicht abgezogen!

Nein. Es wäre ja noch schöner, wenn sie dich rauswerfen und trotzdem weiter Geld von dir verlangen... ;)

lies Dir mal § 314 (4) BGB durch bevor Du unzutreffende Antworten gibst

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wer und aus welchem Grund hat fristlos gekündigt?

weil ich vergessen hab mein monats beitrag zu zahlen :/

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@Mehmet07

Nach nur einem Monatsbeitrag?
Na, dann müssen ja genug Kundschaft haben.
Den musst du auf jeden Fall noch bezahlen.

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@Mehmet07

Meistens zahlt man, um seinen Vertrag zu erfüllen.

Ob Du in der Zeit / in dem Monat dann fleißig trainierst, oder Du daheim sitzt und nur auf Facebook postet, dass Du gerade extrem pumpst, ist dabei eher egal.

Wenn ich einen Monat lang nicht telefoniere und nicht ins Netz gehe, zahle ich ja auch meine Flatrate.

Die Gegenseite - also McFit - muss den Vertrag natürlich auch erfüllen...

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Berechtigte Frage.
Die TEs fassen sich immer so kurz, als ob wer weiß wer hinten ihnen her wäre ;-)

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@latricolore

Eine berechtigte außerordentliche Kündigung nach § 314 BGB kann Schadenersatzforderung in Höhe der für die restliche Vertragslaufzeit ausstehenden monatlichen Beiträgen nach sich ziehen; vgl. § 314 (4) BGB

http://dejure.org/gesetze/BGB/314.html

Inwieweit die außerordentliche Kündigung seitens des Studios berechtigt ist/war kann ich von hier aus nicht beurteilen; vgl. hier insbesondere § 314 (2) BGB

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