Fristlose Kündigung - wie lange Zeit zum ausziehen?

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Fristlos bedeutet ohne Frist. Allerdings werden 2 Wochen für die Räumung als angemessen anerkannt. Um welche Art des Verstoßes es sich handelt ist dabei unerheblich. Es zählt einzig der wirksame Grund zur Kündigung. MfG

Im normalfall müsste dein Vermieter dir sagen, wie viel Zeit du hast. in dnen meisten fällen beträgt die zeit etwa 1 monat, aber frag nochmal nach

Ich habe gerade eine deftige Streiterei mit meiner Hauptmieterin, darum wollte ich wissen, ob es möglich wäre von heut auf morgen kein Dach mehr überm Kopf zu haben... Wirklich gegen den Vertrag verstoßen habe ich nicht, aber sie dreht sich die Dinge gern zurecht.

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Hi. Ich habe eine Abmahnung wegen (angeblicher) Ruhestörung erhalten, als ich dieser Abmahnung widersprach, (da ich an den Terminen und Urzeiten, welche die Mitmieter angeblich notiert haben, arbeiten war und nicht Zuhause) erhielt ich die fristlose Kündigung mit einer Frist von 5 Tagen zum Auszug. Weder schaffe ich es in der Zeit eine Wohnung zu finden, noch auszuziehen.Ich bekomme keinen Sonderurlaub vom Arbeitgeber. Was kann ich tun. Ich bin aber auch froh über die Kündigung, war bereits auf Wohnungsuche, allerdings in ca 30 km entfernter Stadt.

Anwalt nehmen. Wahrscheinlich das einzig Sinnvolle.
Hört sich nicht nach einem Vermieter an, mit dem man auf andere Weise klarkommt

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Mietvertrag fristlos gekündigt und trotzdem wohnen bleiben

Ich habe mit meiner Freundin eine gemeinsame Wohnung gehabt und wir standen beide im Mietvertrag. Der Vermieter hat uns beiden die Wohnung fristlos gekündigt, da Mietschulden aufgelaufen waren. Ich selbst wohnte bereits seit einem halben Jahr nicht mehr dort, da ich mich von meiner Freundin getrennt hatte. Ich persönlich habe die fristlose Kündigung stillschweigend angenommen, habe die offenen Mietschulden bezahlt, da ich in der Wohnung ja ohnehin nicht mehr wohnhaft war. Meine Freundin ist aber nun hinter meinem Rücken in der Wohnung fast ein Jahr wohnen geblieben, ohne Miete zu zahlen. Schlussendlich musste sie aufgrund eines Räumungsbefehles ausziehen. Der Vermieter hat nun Klage auf die noch seit dem Tag der Kündigung ausstehenden Mietkosten beim Amtsgericht eingereicht und sowohl mich, als auch meine Freundin verklagt, da wir beide im Mietvertrag standen.

Meine Frage ist nun, ob ich überhaupt verklagt werden darf, da ich die fristlose Kündigung Seitens des Vermieters akzeptiert hatte und davon ausging, es besteht kein Mietverhältnis mehr. Wenn meine ehemalige Freundin trotzdem weiterhin in der Wohnung wohnen bleibt, sollte sie auch allein die dadurch entstandenen Mietkosten tragen müssen.

Wie kann ich mich jetzt gegen die Klage zur wehr setzen? Leider reicht mein Geld nicht für einen Anwalt. Gibt es dazu Gesetzestexte oder Gerichtsurteile die ich verwenden könnte?

Bitte helft mir! Danke!

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