Fristlos gekündigt nachdem ich meinem Arbeitskollegen eine geklatscht habe weil ich provuziert wurde

8 Antworten

Deine Frage zu beantworten ist ziemlich heikel - dennoch versuche ich Dir in Deiner aktuellen Situation zumindest weiterzuhelfen. Das Du niemanden eine "Klatschen" darfst ist Dir hoffentlich inzwischen selber klar. Auch wenn ein anderer Dich provoziert bist Du immer noch frei in Deiner Willensentscheidung darauf einzusteigen oder nicht. In diesem Fall hast Du mit Deiner Entscheidung dem anderen "eine zu klatschen" auch erhebliche Konsequenzen zu tragen. Und Du merkst selber sowas geht gar nicht. Es bringt jetzt auch gar nichts das Thema zig mal hin und her zu diskutieren das der andere Dich provoziert hat und Du deswegen so gehandelt hast. Du kannst für Dich nur an Deinem Anteil daran arbeiten, wo Du Dich falsch verhalten hast. Zu diesem Vorfall gehören immer zwei und jeder hat einen bestimmten Anteil an so einer Eskalation. Darüber zu urteilen obliegt mir hier nicht und das ist auch nicht zielführend, denn Deine Frage zielt nach meinem Verständnis darauf ab wie es weitergeht und da solltest Du Dich nur auf Dich selbst konzentrieren. Zunächst kümmere Dich um ein "wohlwollendes" Zeugnis von Deinem bisherigen Arbeitgeber. Der Arbeitgeber darf nichts schlechtes in ein Zeugnis schreiben - dennoch gibt es bestimmte Formulierungen, welche darauf hindeuten. Ich würde hier auch das Gespräch suchen, das Du bittest Deine tatsächliche Arbeitsleistung zu beurteilen, Du weißt das Dein Verhalten nicht korrekt war, aber Du bittest das Zeugnis bezogen auf Deine bisherige Arbeitsleistung auszustellen (und ich hoffe die ist gut), damit Du grundsätzlich eine neue Arbeit finden kannst und das nicht durch bestimmte Zeugnisformulierungen zum scheitern verurteilt ist. Das kriegst Du nur hin, wenn Du extrem "leise trittst" und Dich auf keinen Fall in irgendeiner Weise provozieren läßt. Beim Arbeitsamt könnte es sein dass Du eine Sperre erhälst (ich denke das ist relativ sicher). Du musst Dich sofort beim Arbeitsamt als arbeitssuchend melden - Du bekommst dann auch qualifizierte Auskünfte was in Deinem Fall zutrifft. Beim neuen Arbeitgeber würde ich versuchen mir eine schlüssige Begründung zu überlegen warum Du nicht mehr bei dem alten Arbeitgeber bist. Kommt dann auch drauf an was im Zeugnis steht. Ich würde auf keinen Fall das Thema von mir aus in irgendeiner Weise ansprechen. Ggf. kannst Du aber hierzu auch Tipps vom Arbeitsamt erhalten. Wenn Du nirgends auf dem gütlichen Weg weiterkommst hilft Dir nur der Gang zu einem Rechtsanwalt. Ob das Weihnachtsgeld zurückzuzahlen ist, ist gesondert rechtlich zu prüfen - je nachdem wie die konkrete Formulierung rechtlich zu beurteilen ist. Das kann im Vertrag oder auch Tarifvertrag etc. geregelt sein. Hier benötigst Du denke ich qualifizierte Auskunft von einem Rechtsanwalt. Ggf. kann auch ein Betriebsrat (falls vorhanden) hier eine erste Einschätzung abgeben. Ansonsten schau wirklich das Du Deine "Wutausbrüche" in den Griff bekommst - sowas darf nicht mehr passieren.

Ich finde du hast dich richtig verhalten wenn er dich provoziert ist er selber schuld wenn er die Konsequenzen zu spüren bekommt ! Eigentlich hätte er entlassen werden sollen wenn er dich absichtlich provoziert hat ! Er hat ja zudem angefangen und anscheinend nicht aufgehört ! Aber trotzdem übertrieben wegen einer kleinen Rauferei gleich entlassen zu werden!

Ich wurde von meinem arbeitskollegen dermaßen provuziert das ich ihm während der arbeit eine geklatscht habe daraufhin habe ich eine fristlose kündigung erhalten so nun möchte ich wissen wie und was ich bei einem möglich vorstellungsgespräch bei einem neuen arbeitgeber sagen sollte wieso ich z.B nicht mehr dort bin ?

Du solltest es nicht erwähnen.

Dein Verhalten war aber auch nicht richtig und die Kündigung berechtigt.

Bin ganz verzweifelt bitte um hilfe Und steht mor arbeitlosen geld zu oder bekomme ich eine sperre?

Das ist sehr wahrscheinlich weil Du durch Dein Verhalten die Kündigung provoziert hast.

Zusätzlich will mein arbeitgeber eine zurückzahlung des weihnachtsgeld?

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch das möglich. _____________________________________________________________

Du könntest eventuell beim Arbeitsgericht eine Kündigungschutzklage einreichen, zumindest dort fragen ob in Deinem Fall das möglich ist.

Die Kündigungschutzklage kann man selber persönlich dort einreichen, bzw. aufnehmen lassen und man bt´raucht fpr die 1. instanz keinen Anwalt, wenn man nicht will.

Man hat ab Erhalt der Kündigung drei Wochen Zeit um die Klage einzuleiten. ___________________________________________________________________

Mein AG hat mir aus ungerechtfertigten Gründen gekündigt und sein ganzes Verhalten war/ ist asozial, aber dennoch bin ich einfach ruhig geblieben ( hätte ihn am Liebsten auch umgehauen, aber ich wusste mich zu beherrschen) und habe erfolgreich geklagt.

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gruß

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