Fristgerecht gekündigt. Wieviel Urlaub steht mir zu

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6 Antworten

Wenn du deinen Urlaub vorher bereits gehabt hättest, bräuchtest du ihn jetzt nicht zu erstatten. Der Arbeitgeber würde dir dies nur bescheinigen, so dass du beim neuen Arbeitgeber nicht erneuet einen Anspruch geltend machen könntest. Jetzt steht dir für jeden vollen Monat, den du gearbeitet hast, 1/12 des Jahresurlaubs zu.

Hans, da du nach wie vor hartnaeckig die Paragrafen 4 und 5 des Bundesurlaubsgesetzes ignorierst und diesen widersprechende Auskuenfte erteilst, gehe ich einfach mal davon aus, dass du diese Paragrafen noch nicht gefunden hast. De Einfachheit wegen kopiere ich sie jetzt mal hier rein und hoffe, dass dann auch du die endlich zur Kenntnis nehmen wirst.

§ 4 Wartezeit Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben.

§ 5 Teilurlaub (1) Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer a)für Zeiten eines Kalenderjahrs, für die er wegen Nichterfüllung der Wartezeit in diesem Kalenderjahr keinen vollen Urlaubsanspruch erwirbt; b)wenn er vor erfüllter Wartezeit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet; c)wenn er nach erfüllter Wartezeit in der ersten Hälfte eines Kalenderjahrs aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. (2) Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, sind auf volle Urlaubstage aufzurunden. (3) Hat der Arbeitnehmer im Falle des Absatzes 1 Buchstabe c bereits Urlaub über den ihm zustehenden Umfang hinaus erhalten, so kann das dafür gezahlte Urlaubsentgelt nicht zurückgefordert werden.

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Also habe ich jetzt Anspruch auf 14 Tage? ich könnte aber auch meinen vollen 24 Tage beantragen,hätte aber dann bei dem neuen Arbeitgeber keinen Anspruch mehr auf urlaub, für dieses jahr,oder?

Hallo, Wenn du am 31.7 ausscheidest und dabei länger als 6 Monate im Betrieb beschäftigt warst, steht die der gesetzliche Mindesturlaub im vollem Umfang zu, wenn du im Jahr noch keinen aktuellen Urlaub (nicht Resturlaub) genommen hast. Der Mindesturlaub beträgt 4 Wochen. Ein Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag kann den Urlaub nicht beschneiden, höchstens erweitern. Das ist die Rechtslage, alles andere ist falsch.

MM

Ein Tarifvertrag (nicht aber ein Arbeitsvertrag!) kann sehr wohl andere Voraussetzungen fuer einen Teilanspruch (BUrlG Paragraf 5) oder auch fuer die sog. "Wartezeit" (BUrlG Paragraf 4.) wirksam regeln. Diese duerfen auch fuer den Arbeitnehmer unguenstiger sein als die gesetzlichen.

Inwieweit tarifvertraglich und inwieweit einzelvertraglich von den Bestimmungen des BUrlg abgewichen werden darf, steht dann im Paragraf 13.

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Wenn du am 31.7. laenger als 6 Monate dort beschaeftigt sein wirst - also vor dem 1.2. dieses Jahres dort angefangen hast - und auch ein anzuwendender Tarifvertrag (nicht Arbeitsvertrag!) nichts anderes besagt, steht dir der gesamte Jahresurlaub zu.

Beim naechsten Arbeitgeber erwirbst du dann aber erst wieder im naechsten Jahr einen Urlaubsanspruch.

Ein Tarifvertrag kürzt den Urlaub nicht.

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@MRACME

BUrlG Paragraf 13 Absatz 1 Satz 1:"Von den vorstehenden Vorschriften mit Ausnahme der §§ 1, 2 und 3 Abs. 1 kann in Tarifverträgen abgewichen werden."

Tarifvertraglich kann also kein kuerzerer Urlaubsanspruch als nach BGB 622 vereinbart werden (hat ja auch niemand behauptet), sehr wohl aber koennen tarifvertragliche Regelungen fuer einen Anspruch auf Teilurlaub (also eben nicht auf den gesamten Jahresurlaub) von den gesetzlichen abweichen.

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Dir steht nur Urlaub für sieben Monate zu.

Falsch.

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@MRACME

Also habe ich jetzt Anspruch auf 14 Tage? ich könnte aber auch meinen vollen 24 Tage beantragen,hätte aber dann bei dem neuen Arbeitgeber keinen Anspruch mehr auf urlaub, für dieses jahr,oder?

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