Fristen, um sich arbeitslos zu melden

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8 Antworten

Ich gehe mal davon aus das du einen bis November befristeten Vertrag hast. In dem Fall musst du dich 3 Monate vor Ablauf des Vertrages Arbeitssuchend melden. Tust du das nicht gibts sofort die erse Sperre, in der Regel 14 Tage. Hast du einen befristeten Vertrag muss dein Arbeitgeber dich allerdings auf diese 3 Monatige Frist hinweisen. Tut er das nicht macht er sich unter Umständen Schadenersatzpflichtig wenn du beim Amt eine Sperre bekommst. Die Rechtssprechung ist in diesem Fall aber unterschiedlich.

Was ist denn das für ein seltsamer Arbeitsvertrag? Normalerweise kenn ich das so, dass man sich bei befristeteten Arbeitsverträgen 3 Monate vor Ende arbeitssuchend meldet und dann eben entweder eine kurze Info an die Agentur gibt, dass der Vertrag doch verlängert wurde oder eben am ersten Tag der Arbeitslosigkeit mit allen Unterlagen beim Amt steht und ALG beantragt.... Ab dem Tag der Arbeitslosmeldung hast du dann Anspruch, aber Geld wirst du vermutlich erst im Dezember bekommen, weil die Agenturen immer für den laufenden Monat zahlen; vermutlich bekommst du dann aber auch die rückwirkende Zahlung ab dem 6.11.

Miller24 30.10.2012, 09:01

ich bin zzt als freier Mitarbeiter bei einem Unternehmen tätig und würde im November noch mein Gehalt für Oktober bekommen. Also erstes ALG bekomm ich dann eh erst im Dezember, richtig? Somit würde es doch keinen Unterschied machen, ob ich mich am 31.10 oder 15.11 arbeitslos melde, oder? Danke!

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Mutti1978 30.10.2012, 09:13
@Miller24

Du musst dich dennoch sofort arbeitslos melden. Das mag für dich keinen Unterschied machen, weil der November noch gesichert ist, aber für das Amt macht es einen Unterschied, weil, wenn du Leistungen bekommen willst, du dich an bestimmte Regeln halten musst. Deswegen melde dich unverzüglich!

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Der Anspruch besteht ab dem Tag, an dem das Arbeitsverhältnis beendet wurde

Die Meldefrist beginnt, sobald der Arbeitnehmer von der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses Kenntnis hat. Für unbefristete Arbeitsverhältnisse mit einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten beginnt die Meldefrist spätestens drei Monate vor dem Ende der Tätigkeit.

Unverzüglich bedeutet spätestens am siebten Kalendertag nach Beginn der Meldepflicht. Wenn die unverzügliche und persönliche Meldung nicht möglich ist, muss der Arbeitsuchende einen wichtigen Grund nachweisen können, um eine Minderung der Arbeitslosenleistungen abzuwenden.

MakaayCologne 30.10.2012, 09:07

Unverzüglich bedeutet spätestens am siebten Kalendertag nach Beginn der Meldepflicht

Unverzüglich bedeutet spätestens am 3. Tag

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stelari 30.10.2012, 19:51
@MakaayCologne

Und? ich habe mich auch schon mal erst am letzten Tag (29.) gemeldet und es gab keine Probleme, denn das SGB sagt zu den 3 Tagen überhaupt nichts - unverzüglich ist genauso rechtlich unbestimmt wie angemessen.

Stell dir mal vor, du bist auf Montage irgendwo in Timbuktu - wie willst du dich binnen drei Tagen beim Amt melden?

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Das richtet sich nach deinem AV . Wenn der Befristet ist solltest du drei monate vorher dich arbeitssuchend Melden ! Bei einer Kündigung eines bestehenden Vertrages mit erhalt dieser spätestens am nächsten Arbeitstag Lg

du musst dich immer UNVERZÜGLICH bei der agentur melden. wenn du also am 5. weißt, dass du ab 6. nicht mehr gebraucht wirst, dann sofort hingehen und meldung machen. dann bekommst du auch ab 6.11. dein alg.

was ist das für eine merkwürdige konstellation? ohne kündigung von heute auf morgen keine arbeit? das wird dich die agentur auch fragen. nur wenn das alles "wasserdicht" ist, bekommst du leistungen. die akzeptierren nicht, dass mit irgendwelchen tricks zulasten der arbetislosenversicherung arbeitsflauten überbrückt werden. nur in einigen branchen ist das legitim (z.b. baugewerbe)

Miller24 30.10.2012, 09:03

ich bin zzt als freier Mitarbeiter bei einem Unternehmen tätig und würde im November noch mein Gehalt für Oktober bekommen. Also erstes ALG bekomm ich dann eh erst im Dezember, richtig? Somit würde es doch keinen Unterschied machen, ob ich mich am 31.10 oder 15.11 arbeitslos melde, oder? Danke!

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innerhalb von 3 tagen ab dem zeitpunkt wo du es weisst. Wenn du bis ende november dein letztes gehalt bekommst, kriegst du kein arbeitslosengeld ab dezember, für november kriegst du nichts. Sollte das gehalt auf deinem konto erst anfang dezember eintreffen, kriegst du erst im januar arbeitslosengeld.

Miller24 30.10.2012, 09:00

ich bin zzt als freier Mitarbeiter bei einem Unternehmen tätig und würde im November noch mein Gehalt für Oktober bekommen. Also erstes ALG bekomm ich dann eh erst im Dezember, richtig? Somit würde es doch keinen Unterschied machen, ob ich mich am 31.10 oder 15.11 arbeitslos melde, oder? Danke!

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TonySoprano300 30.10.2012, 09:13
@Miller24

doch du musst dich sobald wie möglich melden, sonst riskierst du eine längere sperre!

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Du bekommst erst Geld vom Amt wenn alle Unterlagen dort eingegangen sind, geprüft wurden.

Dein AG kann erst das Formular über Deine Einkünfte ausfüllen, wenn die letzte Abrechnung , also die für November gelaufen ist.

Heißt im Dezember, je nach Auszahlung, kannst Du die Papiere abgeben und auf die Berechnung warten.

Erste Auszahlung ist dann im Januar.

Miller24 30.10.2012, 09:00

ich bin zzt als freier Mitarbeiter bei einem Unternehmen tätig und würde im November noch mein Gehalt für Oktober bekommen. Also erstes ALG bekomm ich dann eh erst im Dezember, richtig? Somit würde es doch keinen Unterschied machen, ob ich mich am 31.10 oder 15.11 arbeitslos melde, oder? Danke!

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tipsie69 30.10.2012, 10:19
@Miller24

Nein, da Du schreibst noch im November bei der Firma beschäftigt zu sein.

  1. Meldeung das man eine neu Arbeit sucht, ist sofort nach dem BEkannt werden des Falles der Agentur füt Arbeit mitzuteilen.

  2. Die Berechnung erfolgt nachdem alle Unterlagne bei der Agentur sind. Also letzter Tag der Beschäftigung im November, Abrechnung erfolgt im Dezember. Dann alles zur Agetur bringen und die Zahlen dann im Januar 13.

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Ich würde schon bei drohender Arbeitslosigkeit das Amt informieren un dann eben sofort den Eintritt melden, um keinen Verlust des Geldes zu riskieren.

Ja, das Geld wird taggenau abgerechnet.

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