Frist für Einreichung Jahresurlaub?

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7 Antworten

Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Frist zur Beantragung des Jahresurlaubs.

Es gibt Betriebe, in denen es so läuft wie bei Euch, es gibt keine Vorgaben und jeder gibt seine Urlaubswünsche ab wann er möchte.

Viele Betriebe haben dazu auch Regelungen. Manche AG möchten, dass die AN z.B. im November den Urlaub für das kommende Jahr beantragen, andere bis Jahresende oder in den ersten Monaten des laufenden Kalenderjahres.

Es gibt Unternehmen, in denen der komplette Jahresurlaub im Voraus verplant werden muss, in anderen nur der Haupturlaub oder ein gewisser Teil des Urlaubs.

... wobei man sehr genau zwischen Urlaubsplan, konkretem Urlaubsantrag und dessen individueller Genehmigung unterscheiden muss!

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Tja da gilt einfach wer zuerst Kommt der mahlt zuerst.

Natürlich hat jeder Anspruch auf Urlaub, nur wer zu spät kommt der darf dann auch gerne mal im November seinen Jahresurlaub nehmen.

Der von Dir genannte Grundsatz stammt von dem Müller, zu dem die Bauern ihr Korn brachten, ist jedoch für die Urlaubsgewährung nicht 1:1 anwendbar.

Wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig Urlaub beantragen, dies aus betrieblichen Gründen nicht machbar ist, kann und muss der Arbeitgeber letztendlich bestimmen, wer wann gehen darf, muss dabei jedoch soziale Gesichtpunkte, wie z.B. schulpflichtige Kinder, berücksichtigen.

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Hallo,

eine allgemein gültige Frist dafür gibt es meines Wissens nicht.

Man kann innerhalb einer Firma eine entsprechende Absprache treffen, bis wann die Urlaubswünsche eingereicht werden sollen. Dies scheint hier der Fall zu sein.

Die Frage ist also, wusste der Mitarbeiter, dass es eine entsprechende Frist im Unternehmen gibt? Wenn er davon wusste, dann ist es sein eigenes Verschulden sich nicht rechtzeitig gekümmert zu haben.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob der Mitarbeiter denn den Urlaub bekommen hätte, hätte er rechtzeitig eingereicht? Offensichtlich haben ja andere Personen Urlaub für den gleichen Zeitraum beantragt.

Da wäre ja sowieso die Entscheidung gewesen, ob wer vorrangig zu behandeln ist, z.B. aufgrund sozialer Aspekte. Wäre der entsprechende Mitarbeiter hier vorrangig gewesen? Wenn nicht, dann hätte er den Urlaub zum entsprechenden Zeitpunkt ja ohnehin nicht bekommen.

Die Frage ist aber auch, ob es wirklich einen Grund gibt, dass der Mitarbeiter nicht trotzdem Urlaub zum gewünschten Termin bekommen kann. Nur dass ein anderer den gleichen Termin ebenfalls hat, muss ja nicht zwangsläufig dazu führen, dass die ganze Firma dadurch brach liegt...

LG, Chris

Freie Wirtschaft, Öffentlicher Dienst,..?

Der Chef hat Entscheidungsvollmacht und Pflichten gegenüber seinen Mitarbeitern. Die Kollegin kann also Ihren gewünschten Urlaub bekommen, wenn Sie den richtigen Weg wählt

Freie Wirtschaft.

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Dafür hat der Gesetzgeber keine Fristen festgelegt – schließlich sind wir doch alle „mündige Bürger“!

Daher: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Das nächste Mal wird er seine Wünsche zeitiger anmelden, wenn die Chefs den Urlaubsplan zusammenstellen. Es ist eben in größeren Betrieben immer ein Problem, wie die Urlaube der MA zu planen sind. Da muss er das nächste Mal eben wacher sein!

Nur mal zur Erinnerung:

Urlaub ist nicht primär zum Verreisen da, sondern zur Erholung vom Arbeitsstress. Das kann man jederzeit und so ziemlich überall.

M. E. gibt es da keine gesetzliche Grundlage.

Das handelt jede Firma anders.

Doch, es gibt entsprechende Arbeitsgerichtsurteile, an die sich die Entscheidungsträger der Firmen halten sollten, um

  1. den Betriebsfrieden zu wahren, und um
  2. nicht verklagt zu werden.
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