frische luft gesund?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Frische Luft ist schon alleine deswegen gesund, weil du dich draußen in der Regel mehr bewegst. Und klar, mehr Sauerstoff ist gut für dein Gehirn und fördert dessen Leistungsfähigkeit. Die Luft im Raum wird mit der Zeit auch verbraucht, der Sauerstoffgehalt nimmt mit der Zeit also ab. Mit regelmäßigem Lüften kannst du dem logischerweise entgegenwirken :p

Es stimmt, dass kalte Luft mehr Sauerstoff enthält. Das liegt an der Dichte. Bei warmer Luft sind die Teilchen viel weiter auseinander..die Luft ist "ausgedehnter".

Drinnen kannd die Luft verbraucht und angereichert mit Krankheitserregern und Pilzsporen sein.

Dass "Winterluft" gesünder sein soll als "Sommerluft" ist mir allerdings neu.

Frische Luft draussen ist für einen gesunden Menschen immer besser.

ja das meine ich ja mit frischer luft .. hast du auch ne begründung ?

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@1PokerstarDelux

...ja hier: **Sauerstoff ist die Schlüsselsubstanz für die Lebensprozesse des Menschen. Mit dem Sauerstoff wird dem Körper Energie zugeführt. Je mehr Sauerstoff er bekommt, desto besser arbeiten die Organe.

Stress und Bewegungsmangel, das Leben in belasteter Umwelt, Zigaretten und Alkoholkonsum, Krankheiten und zunehmendes Alter lassen den Sauerstoffstatus sinken. Die geistigen und körperlichen Kräfte nehmen ab, die Abwehrkraft lässt nach, Krankheiten bis hin zum Krebs können entstehen.

Wissenswertes über den Sauerstoff:

Geruchlos, geschmacklos und unsichtbar. Doch ohne ihn läuft gar nicht. Die Rede ist von Sauerstoff, dem Element, welches das Leben auf unserer Erde erst ermöglicht.

Sauerstoff ist nicht alles, aber ohne Sauerstoff ist alles nichts.

Ohne Sauerstoff wäre unser Planet eine öde Geröllwüste, denn weder Pflanzen, Tiere, geschweige denn der Mensch können ohne ihn existieren. Unsere Luft enthält ca. 21% Sauerstoff, die wir beim Einatmen inhalieren. Beim Ausatmen sind es noch 16%, d.h. unser Körper nutzt lediglich 5% um seine Funktion auszuüben. Transportiert wird der Sauerstoff durch das Blut, welches ihn bis in die letzte Zelle des Körpers befördert.

Leider ist der Mensch jedoch nicht in der Lage, Sauerstoff zu speichern, wie bei der Nahrung oder dem Wasser. Er ist auf die ständige Präsenz angewiesen. Sauerstofftanken, wie man umgangssprachlich sagt, ist nicht möglich. Wie sensibel wir bereits auf kleinste Schwankungen reagieren, zeigt sich daran, dass wir in einem geschlossenen Raum, wo sich mehrere Personen aufhalten, schnell das Bedürfnis nach frischer Luft haben.

Was passiert, wenn wir zu wenig Sauerstoff zur Verfügung haben und vor allem, wie kommt es dazu?

Unser Organismus versorgt sich ausschliesslich über das Blut mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff. Dabei spielt die Sättigung meisst eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger für unser Wohlbefinden ist, dass in der Zelle genug ankommt. Wir sind als Jäger und Sammler gebaut und der bedingte Reflex der Atmung muss trainiert werden, also die Art wie wir leben ist entscheidend.

Der Apfel, der Wald und die Liebe sind durch nichts zu ersetzten.

Ursache für einen Mangel an Sauerstoff sind u.a. der Gebrauch oder treffender formuliert, der Missbrauch von Tabak, Alkohol, Medikamenten und vor allem Bewegungsmangel. Die Umweltbelastungen durch Industrie, Auto und dergleichen tun ihr übriges. Aber auch psychische Belastungen, wie Kummer, Ängste, Misserfolge oder Stress durch Beruf und Familie, sind Ursachen für Mangelerscheinungen. Unzufriedene und unglückliche Menschen sind somit zusätzlich belastet. Natürlich ist auch das Alter ein wichtiger Faktor. Immerhin verringert sich der Sauerstoffpartialdruck (pO2) im Blut vom 30. bis zum 50. Lebensjahr um rund 30%. Ein Drittel weniger Sauerstoff bleibt natürlich nicht ohne Folgen für die Vitalität. Wenn Sie dann noch zu denen gehören, die mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock fahren oder die zum Bäcker zwei Strassen weiter das Auto benutzen und abends lieber Fernsehen, statt selbst aktiv zu sein, dann wird dieser Prozess noch um einiges beschleunigt. Wer insgesamt eine träge und bewegungslose Lebensweise führt, der kommt bereits in jungen Jahren zu einem stattlichen Sauerstoffdefizit.

Nun leiden heutzutage viele bereits an O2-Mangel. Die meisten, ohne es zu wissen. Kurzfristiger Sauerstoffmangel, bedingt durch den Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen z.B., dazu gehört auch das Auto, vor allem bei schlechtem Wetter, führt bereits zu Müdigkeit, Schlappheit, Leistungsschwäche und Unlust. Schnelle Abhilfe schafft hier schon das bewegen an frischer Luft. Im Allgemeinen lassen sich jedoch die Ursachen und daraus folgernd die Wirkungen beseitigen. Sollten die beschriebenen Symptome jedoch schon chronisch sein, also bereits länger andauern, kann dies zu ernsthaften Konsequenzen führen.

Wird der Sauerstoffmangel nicht behoben, können mit der Zeit verschiedene Krankheiten die Folge sein.

Der Anfang hierbei ist ganz leise, kaum bemerkbar. Es beginnt, wie vorhin gezeigt, mit einem allgemeinen Nachlassen der Vitalität. Man fühlt sich nicht krank, aber richtig gesund ist man auch nicht. Die körpereigene Abwehr und die Regenerationsfähigkeit lassen nach. Erkältungen treten häufiger auf und dauern länger an. Die Hautempfindlichkeit nimmt zu, man neigt zu Entzündungen und Ausschlägen; schon leichte körperliche Belastungen führen zu Kurzatmigkeit;

Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen treten häufiger auf, trotz ausreichender Nachtruhe fühlt man sich unausgeschlafen; Hände und Füsse sind auffallend kalt, beim Einschlafen verspürt man eine unangenehme Unruhe in den Beinen; starke Stimmungsschwankungen und zunehmende Nervosität stellen sich ein; auch da sexuelle Interesse nimmt rapide ab; Unlust sozusagen im wörtlichen Sinne. Durchblutungsstörungen sind eine häufige Ursache dieser Erscheinungen.

Quelle:google

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