frisch kochen für hund

8 Antworten

Du solltest dich vorher mal gründlich über das Thema "barfen" informieren! Das ist mehr als ein bisschen was zusammen kochen! Da muss das Verhältnis stimmen, Vitamine, Mineralstoffe, Fette etc etc etc... Das macht man als Anfänger nicht "mal eben"

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Wo müssen denn beim Barfen Vitamine, Mineralstoffe und Fette abgewogen werden???

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@taigafee

Wir sind geprägt von dem Gedankengut der Industrie, die einem einbleut, dass der Hund alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis in jeder Mahlzeit benötigt. Dieser Gedanke ist in der gesamten Natur beispiellos.

Kein Lebeswesen auf dieser Erde ernährt sich so. Nicht einmal der überaus komplizierte Mensch ernährt sich nach diesem Konzept.

Alle Lebewesen außer natürlich Hunde (und Katzen) fressen das, was die Natur gerade im Angebot hat. Sie bekommen mal mehr, mal weniger von verschiedenen Nährstoffen. Man geht davon aus, dass über einen gewissen Zeitraum die Nährstoffbedürfnisse gedeckt sind. Auch der Mensch rechnet nicht seinen Nährstoffbedarf aus, rechnet dann den vermutlichen Nährstoffgehalt seiner Lebensmittel aus, um dann jede Mahlzeit so zu gestalten, dass alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthalten sind.

Ein völlig absurder Gedanke, oder nicht? barfers.de

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@Anaschia

"...Sie bekommen mal mehr, mal weniger von verschiedenen Nährstoffen. Man geht davon aus, dass über einen gewissen Zeitraum die Nährstoffbedürfnisse gedeckt sind..."

Und genau DAS ist nicht gegeben wenn Herrchen oder Frauchen zb täglich nur Schweinebratenstücke oder huhnchenbrustfilet füttern weil Fiffy das ja am liebsten mag...

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Natürlich kann man auch für seinen Hund kochen, ist aber eigentlich schade um das schöne rohe Fleisch und Co. Wenn Du die Möglichkeit hast, Deinen Hund zu barfen, dann mach das lieber.

Als diätisches Futter kocht man z.B mageres Huhn mit Reis und Möhren. An dem Tag wo es zu Hause einen guten frischen Gemüseeintopf gibt, wird sich jeder Hund freuen wenn er etwas davon abbekommt. Kartoffen + Kräuterquark od. Kartoffeln + Spinat + Ei werden auch gern als Abwechslung angenommen. Natürlich auch mal eine Kleinigkeit vom Sonntagsbraten mit lecker Soße.

Wer sich selber gesund ernährt, darf auch gern etwas dem Hund davon abgeben, nicht überwürzt natürlich (aber das ist für die Menschen ebenso wenig gut). Das bissel Salz, Pfeffer und sonst. (außer Chilli) ist weniger schädlich als Konservierungsmittel und die vielen künstlichen Vitaminzusätze bei Fertigfutter.

Der Hund hat zu wenig Enzyme um reichhaltige Getreide- bzw. allgemein Pfanzenkost als Hauptfutteranteil zu verdauen. In Maßen spricht nichts dagegen.

Vorteil vom Selbstgekochten: es enthält keine künstlichen Zusatzstoffe. Nachteil es ist aufwendiger und enthält weniger Vitalstoffe als bei BARF. Der Fleischanteil nimmt den größten Posten dabei ein. Statt Nudeln lieber Reis, Hirse od. Amaranth. Kartoffeln sind nur verwertbar für den Hund, wenn sie gut zerdrückt werden.

Barf ist ideal, nur bitte statt Gemüseflocken frisches Obst, Gemüse und Kräuter stark zerkleinert (pürriert) geben.

Ich würde meine Doggen gern barfen, geht leider aufgrund der Masse nicht. Sie bekommen tägl. 3 Mahlzeiten (1/3 kaltgepresstes Trockenfutter, 1/3 Selbstgekochtes, 1/3 rohes Fleisch zzgl. frisches Obst, Gemüse und viele Kräuter). Bisher haben sie es supergut vertragen, haben keine Mangelerscheinungen und sind alt geworden.

Das ist falsch bitte füttere roh! Nudeln bitte auch nicht den die sind durch den Weizen ein Allergieauslöser. Informiere Dich doch zum bsp. hier: www.barfers.de

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