Friedrich Merz- Ist er der Richtige für die CDU?

Das Ergebnis basiert auf 26 Abstimmungen

Ja, weil 50%
Nein, weil 50%

14 Antworten

Ja, weil

In der aktuellen Situation ist Friedrich M. der Richtige bzw. zumindest ein Kandidat, der die CDU aus einer vorrangig durch Frau Merkel verursachten Misere herausführen könnte, indem er sie von einem nichtssagenden, konzeptlosen Verein, dem viele frühere "Freunde" davonliefen (ich bin auch ausgetreten, primär wegen Merkel) wieder zu alter Stärke zurückführen könnte.

Allerdings ist er der Einäugige unter den Blinden. Seine Stärke ist die Schwäche der anderen bzw. die momentane Orientierungslosigkeit der Merkel-Union: Die Herren Ziemiak und Amthor sind zu jung und werden selbst von den "Gleichaltrigen" ignoriert und belächelt, Spahn kommt bei den Leuten nicht an und ist durch seine eigenwillige Art sich zu gewissen Dingen zu äußern nicht der Richtige für ein solches Amt, AKK ist weg und war sowieso vom Volk absolut unerwünscht, Söder als CSU'ler ist zu bayrisch orientiert und dürfte oberhalb des Weißwurstäquators genauso wenig massenkompatibel sein wie Edmund Stoiber, der zwar ein guter Ministerpräsident für Bayern gewesen sein mag, aber 2002 als Unions-Kanzlerkandidat außerhalb des Freistaats nur wenig Zustimmung erfuhr. Andere "Geschichter" hat die CDU/hat die Union aktuell nicht, Friedrich M. ist aber trotz seiner etwas spröden Art ein Profilkopf und er ist durchaus kompetent - von daher spricht eigentlich alles für ihn. Seinen größten Kritikastern, die auf seiner Vergangenheit herumreiten muss man leider Gottes eben auch anlasten, dass sie sowieso zu denen zählen, die alles CDU-mäßige kritisieren und beschimpfen würden oder allgemein Querulanten sind, denen man nix recht machen kann.

Mir wären Armin Laschet und Norbert Röttgen menschlich lieber, aber Friedrich M. scheint eben doch derjenige zu sein, der die CDU wieder auf Kurs bringt und den Wählern irgendwelche Extreme von AfD bis NPD oder irgendwelchen "Nein-Idee!"-Satireparteien madig zu machen.

Ja, weil

Die CDU startete zu Beginn der Ägide Merkel bei 40 % plus und ist seither kontinuierlich im freien Fall mit historischem Tiefpunkt in Hamburg.Im Bund ist man auf 26,8 % BuWa 2017 abgestürzt.

Das kooperative Duo aus Spahn/Laschet ist der Versuch von zwei schwachen Kandidaten gemeinsam für eine weiter so Politik zu werben.

F,Merz hat in seine PK beeindruckend herausgestellt,das er für Umbruch/Erneuerung steht,was die CDU dringend braucht um nicht wie die einstige Volkspartei SPD in der Bedeutungslosigkeit zu dümpeln.

Die Genossen feiern ja bereits wenn Sie in HH NUR 6,6 % VERLIEREN !

Es sind verrückte Zeiten bei der SPD. Da rutschen die Sozialdemokraten bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg um ganze 6,6 Prozentpunkte ab - deutlicher als jede andere Partei in der Hansestadt, und trotzdem ist der Jubel riesig.
https://www.n-tv.de/politik/Tschentscher-widerlegt-einen-linken-Traum-article21598087.html

Warum dieser Schwenk in der Frage von F.Merz zur SPD ?

In über 70 Jahren haben sowohl die Union als auch die SPD als Volkspartei der Demokratie gut getan.

Wenn die CDU wieder zu alter Stärke zurück will,dann geht das nur mit F. Merz und Umbruch,der Mitte-Links Merkel-Politik.

In der Stichwahl die AKK gewann,weil Sie Ziemiack JU-Stimmen für den General-posten "abkaufte",hatte F.Merz 48 % der Delegierten hinter sich.

F.Merz kann viele Stimmen der AFD-Wechselwähler zurück holen.Laschet/Spahn werden die AfD nicht schwächen und Röttgen hat eigentlich keine Chance,wollte sich nur mal wieder ins Gespräch bringen.

Diese Posten werden gehandelt wie sauer Bier, es hat den Anschein und das sagte ich schon einmal, dabei stoert der Buerger nur. Erbmonarchie?

0
Ja, weil

Die CDU hat eindeutig ihre Stelle als konservative Volkspartei in Deutschland aufgegeben (Was im übrigen auch ein Mitgrund ist, dass viele Konservative nun zur populistischen und in Teilen Extremistischen AfD abwandern).

Ich denke Friedrich Merz ist ein geeigneter Politiker um endlich wieder eine klare Linie bei der CDU zu führen - Denn die CDU sollte NICHT die Mitte sein, mal unabhängig ob es gut ist dass sie heute weiter links ausgerichtet ist, ihr Platz in der politischen "Landschaft" ist eig wo anders!

Ja, weil

Derzeit der einzige dem man zutrauen könnte die CDU wieder auf eine Linie zu bringen, nachdem Merkel schon lange nicht mehr will und den richtigen Zeitpunkt zum Abgang verpasst hat - wie einst Kohl den sie dafür so kritisierte.

Ob er, Merz, seine Schwätzerei und Rhetorik auch in gute Politik umwandeln kann wenn er tatsächlich ran kommen würde, sieht man erst wenn es soweit wäre.

Nein, weil

Vernünftig und erfolgsorientiert wäre es gewesen, sich auf eine Teamlösung zu verständigen. Das gibt das Ego der Beteiligten aber scheinbar nicht her.

Merz ist als Mann von gestern keiner für die Lösung der Probleme von heute und morgen.

Als arroganter Repräsentant des Establishments wird er vor allem auch im Osten die CDU gegen die AfD nicht weiterbringen, sondern eher noch tiefer reinreiten.

Im Westen bietet er als Klassenkämpfer von oben und Vertreter des Heuschreckenkapitalismus den Gegnern hinreichend Stoff, um der Union die Arbeitnehmer abspenstig zu machen.

Und nur gestützt auf Großaktionäre und Fonds-Manager wird man nicht Kanzler...:-)

Was möchtest Du wissen?