Friedrich II. gegen Schlesien

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

zu 1.: Die Besetzung Schlesiens begründete Friedrich im 1. Schlesischen Krieg mit zweifelhaften Erbfolgeansprüchen nach dem Tod Kaiser Karls VI. (ein Habsburger bzw. Österreicher). Im Zweiten Schlesischen Krieg ging es um den endgültigen Besitzanspruch zwischen Preußen und Österreich-> Preußen behielt Schlesien. Letztlich kann man sagen, dass Friedrich sein Territorium einfach vergößern und eine bedeutende Kontinentalmacht werden wollte. Schlesien war dabei für ihn wie auch für seine Gegnerin Maria Theresia sozusagen eine Herzensangelegenheit.

zu 2.: Preußen war mit Bayern, Frankreich und Sachsen, also 3 unmittelbaren konkurrierenden Nachbarn Österreichs verbündet. Die jedoch hatten lediglich Russland als einzigen für Preußen ernsten Verbündeten (neben Großbritannien und Niederlande). Deswegen und wegen der für ein noch kleines Land hoch gerüsteten modernen Armee hatte Preußen durchaus gute Chancen (mind. 50:50), Schlesien zu beanspruchen.

zu 3.: Preußen konnte Schlesien behalten, erfuhr weitere Gebietszuwächse und wurde neben Großbritannien, Russland, Frankreich und Österreich die fünfte europäische Großmacht. Wirtschaftlich und gesellschaftliche dauerte es jedoch etwas bis es sich von den Kriegen (insbesondere dem Siebenjährigen Krieg 1756-63) erholen konnte.

Aber am besten stöberst du ein bisschen in Wikipedia, die Artikel zu den Schlesischen Kriegen und der gesamten Epoche sind ziemlich gut und übersichtlich.

Deine Schilderungen der Bündnisse sind aber etwas verwirrend!

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Die Frage nach dem "Warum" von Friedrichs II. Griff nach Schlesien ist sehr komplexer Natur! 1. Mit den österreichischen Hohenzollern gab es Streit bezüglich der Erbfolge eines Teils von Schlesien. Gegen Abtretung Niederschlesiens an Preußen gab Friedrich seiner Kontrahentin Maria Theresia eine Garantieerklärung, wonach er ihren Gemahl für die Kaiserkrone unterstützen- und im Falle eines Krieges einen Bündnispakt anbot! Sein Angebot wurde jedoch von Wien hochmütig zurückgewiesen!

  1. Friedrich konnte sich einen erfolgreichen Feldzug ausrechnen, weil seine sehr gut ausgebildeten Heeresteile unter hervorragender Führung, sehr beweglich und schlagkräftig waren! Nach Friedrichs Einnahme Niederschlesiens wurden die preußischen Truppen von den unterdrückten Protestanten aber auch von den Katholiken als Befreier begrüßt!

  2. Die insgesamt sehr verlustreichen schlesischen Kriege brachten Preußen einigemale an den Rand des Untergangs, am Ende blieb aber Preußen siegreich und ganz Schlesien fiel nach dem Friedensvertrag von Hubertusburg vom 31. Dezember 1762 endgültig an Preußen!

Zu 2: Kann man nur ergänzen das Friedrich Theresia für unfähig hielt ihr reich militärisch zu leiten, weil sie eine Frau war.

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