Friedensvertrag Deutschland

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Zwei-plus-Vier-Vertrag

Der Vertrag – er wird auch als Souveränitätsvertrag bezeichnet – regelt in zehn Artikeln einvernehmlich die außenpolitischen Aspekte wie auch sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung und wird hinsichtlich seiner Wirkung als Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges behandelt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-plus-Vier-Vertrag

Anderslautende Verschwörungstheorien findest du en gros im Internet

danke dir für den "Stern"

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Falsche Antwort.

Der genannte 2+4-Vertrag ist juristisch gesehen kein Friedensvertrag, auch wenn uns so suggeriert wird.

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@OlliPeh

Der genannte 2+4-Vertrag ist juristisch gesehen kein Friedensvertrag, auch wenn uns so suggeriert wird.

Er dient auch lediglich dazu, die Fragen in Bezug auf Deutschland zu regeln, die nicht bereits anderweitig geregelt wurden. Der Kriegszustand als solcher wurde bereits in den 1950er Jahren für beendet erklärt.

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@norens

Mit 2+4 war das Thema Friedensvertrag endgültig vom Tisch

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Ich habe so das Gefühl, dass keine Regierung in Deutschland, egal welche, sich um einen Friedensvertrag bemühen wird.

Die Gründe sind ganz einfach.

  1. Bei Verhandlungen um Friedensverträge wird es Deutschland nicht gelingen, auch nur einen Zentimeter der Gebiete zurückzuerlangen, die nach 1945 verloren gingen. Wozu auch? Seit 70 Jahren leben auf diesen Gebieten keine Deutschen mehr, ausserdem sind inzwischen die Grenzfragen durch andere Verträge geregelt worden. Es wird kolportiert, dass Präsident Jelzin Anfang der Neunziger Jahre den Deutschen den russischen Teil Ostpreußens zur Rückgabe (gegen Devisen) angeboten haben soll, worauf hin Genschers Kommentar gewesen sein soll: "Nicht mal geschenkt würde ich das nehmen"

  2. Wie schließt man Friedensverträge mit der Sowjetunion, Jugoslawien und der Tschechoslowakei? Diese Staaten existieren nicht mehr. Man könnte jetzt versuchen, mit den Nachfolgestaaten Friedensverträge auszuhandeln. Was aber ist, wenn Kroatien die die Slowakei behaupten, würden, sie hätten Deutschland nie den Krieg erklärt und deshalb sei ein Friedensvertrag mit Deutschland gar nicht möglich?

  3. Die Aussicht auf einen Friedensvertrag weckt Begehrlichkeiten bei einigen Verhandlungspartnern. So könnte z.B. Griechenland, das seine Ansprüche hinsichtlich der vom Deutschen Reich verursachten Kriegsschäden anlässlich der Londoner Schuldenabkommens von 1953 zurückstellen musste, bei dieser Gelegenheit seinen Staatshaushalt sanieren. Länder des Ostblocks waren nicht überhaupt nicht an der Schuldenkonferenz beteiligt; weder leistete die DDR Zahlungen noch wurden die Ansprüche der Ostblockstaaten überhaupt berücksichtigt.

Jetz muß mir nur noch jemand erklären, warum ausgerechnet in DEUTSCHLAND jemand auf die Wahnsinnsidee kommen kann, Friedensverträge zu wünschen.

Ich nehme an, du meinst einen Friedensvertrag für den zweiten Weltkrieg. Da gab es erst einen nach der deutschen Wiedervereinigung, den Grund dafür hat helmutgerke beschrieben. Nach anderen Kriegen hat Deutschland natürlich sehr wohl Friedensverträge unterzeichnet: Nach dem 1. Weltkrieg den Versailler Vertrag, nach dem Deutsch-Französischen Krieg auch einen Versailler Vertrag (wurde im selben Ort unterzeichnet, ist aber ein anderer Vertrag)... Das war eigentlich schon seit dem frühsten Mittelalter so...

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