Fridays for Furture Proteste - protestieren auch Lehrer und Schuldirektoren?

6 Antworten

Es gibt solche Lehrer und die spielen mit dem Feuer, denn der hiesige bürgerliche Staat kann und wird sehr wahrscheinlich ihnen den Hosenboden stramm ziehen. Das nennt er dann auch noch dreist, freiheitlich -demokratisch und die mainstream Medien fallen in diesen Tenor mit ein.

Ich weiß, dass Lehrer mit ihren Klassen teilgenommen haben. Und das ist ein eklatanter Verstoß gegen die negative Weltanschauungsfreiheit. Denn niemand muss sich zu einer politischen Frage positionieren. Genau darauf läuft das Ganze aber hinaus, wenn ein Lehrer seine Klasse dazu animiert an einer entsprechenden Kundgebung teilzunehmen und man entweder für ein Anliegen demonstrieren muss, das man nicht teilt, oder gezwungen ist seine Ablehnung des Anliegens kundzutun. Das sind Zustände wie in der "DDR" wo Schüler ganz offen politisch indoktriniert wurden - so auch jetzt.

Völliger Quatsch - ich als Lehrer kann das als Schulveranstaltung deklarieren und nur entsprechend freiwillige Schüler mitnehmen. Ist absolut legitim.

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@grubenschmalz

Die nicht daran teilnehmenden Schüler (und deren Eltern als Erziehungsberechtigte und Steuerzahler) haben aber Anspruch auf Unterricht. Der darf wegen Teilnahme an dieser politischen Veranstaltung nicht ausfallen! Die Teilnahme an einer politischen Veranstaltung kann nicht verpflichtend gemacht werden.

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@grubenschmalz

Wie viele Semester Rechtswissenschaft hast Du denn so studiert? Oder ist das eher so Dein subjektives Bauchgefühl?

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@Philippus1990

Ich bin Lehrer und kenne mich entsprechend in diesem Bereich aus, da es zur Lehrerausbildung gehört. Um deine Frage zu beantworten: 0 und nein

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@grubenschmalz

Es gehört zur Lehrerausbildung sich mit der Bedeutung der negativen Weltanschauungsfreiheit für Exkursionen auseinanderzusetzen? Wohl kaum.

Stell' Dir mal bitte vor ein rechter Lehrer hätte die Idee eine PEGIDA-Versammlung zu besuchen und in seiner Klasse fänden sich auch genug rechte Schüler, die dies gut finden würden. Meinst Du er könnte den Besuch der Demo mit diesen einfach als Schulveranstaltung deklarieren? Nein, natürlich nicht. Und das ist auch richtig so. Dass bei linken Demos andere Maßstäbe angelegt werden, ist hingegen alles andere als richtig.

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@grubenschmalz

Nein, die Ursprungsgruppe von PEGIDA in Dresden wird nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, nur diverse Ableger. Mir ging es jedoch um die Ursprungsgruppe.

FFF ist sowohl von den Inhalten als auch vom Führungspersonal klar im linken Lager beheimatet. Wer das bestreitet, sollte besser nicht als Lehrer arbeiten.

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@Philippus1990

FFF hat kein "Führungspersonal"; wenn man mal von Greta absieht, die führt das aber nicht.

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@grubenschmalz

FFF hat diverse informelle Führungspersonen. In Deutschland dürfte Luisa Neubauer davon die bekannteste sein. Und die ist - Überraschung! - Mitglied der Grünen. Von den sieben Gründungsmitgliedern des Vereins "organize future! e.V.", der den "Sommerkongress" von FFF im Juli/August in Dortmund organisiert hat, sind mindestens drei Mitglieder der "Grünen Jugend". Die anderen vier dürften ebenfalls dort oder anderen linken Organisationen Mitglied sein:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bestaetigt-fridays-for-future-nicht-gemeinnuetzig/

Aber wahrscheinlich wirst Du jetzt behaupten die Grünen seien gar keine linke Partei. ;)

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Offiziell dürfen Lehrer nicht während der Schulzeit mit ihrer Klasse auf Fridays for Futur demonstration, aber das hält sie ja nicht ab alleine mit zu demonstrieren. Ich habe ein paar Lehrer die ich dort schonmal getroffen habe also ja denke schon,wenn es die Lehrer bzw. Schulleiter gut finden.

Ich glaube das hängt mitunter auch vom Land/ der Region ab. In Österreich gibt es eine Schulautonomie und für Jugendliche eine Ausbildungspflicht. Allerdings müssten - soweit ich weiß - Die Schulen bei einer Stelle ansuchen wenn sie an Veranstaltungen teilnehmen wollen, dass alleine wegen dem Versicherungsschutz (falls es zu Zwischenfällen/ Verletzungen während der Demonstation kommt). Das Problem ist aber, dass es sehr viele Bevölkerungsgruppen gibt, die stark gegen diese Proteste sind. Mitunter herrscht die Meinung, das Minderjährige für politische Aktivitäten missbraucht werden würden wenn sie von der Schule aus an derartigen Protesten teilnehmen müssten. Es gibt auch Leute die kritisieren, dass viele nicht mal wissen wofür genau sie protestieren und das die Proteste mitunter genutzt werden könnten um bestimmten politischen Gruppen in die Hände zu spielen. Es könnte mitunter auch Klagen gegen den Direktor/ die Schule geben usw. In einer Schule gibt es ja massenweise Kinder aus Familien mit ganz verschiedenen Einstellungen. Aber ein Direktor könnte versuchen sich eine Genehmigung bei der Landesbehörde zu besorgen. Wenn er diese bekommt könnte die Schule sicher geschlossen teilnehmen. Man müsste dann Alternativen für die anbieten, die nicht teilnehmen wollen. Aber wenn er von Land die Genehmigung hat wäre er juristisch auf der sicheren Seite denke ich. Kommt dann auch drauf an wie es Richter sehen.

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Bestimmt gibt es Lehrer, die das machen, aber nur wenn sie frei haben oder ihren Job verlieren möchten ://

Ich habe schon Lehrer dort getroffen.

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