Freundschaften verdienen

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Freundschaft kann man sich nicht verdienen, ich finde eine Freundschaft wächst von selbst. Bei gegenseitigen Freundschaftsgefühlen entsteht irgendwie auch alles von selbst, man muss sich nicht fragen "was soll ich dafür tun, um mit dem befreundet zu sein", sondern das ist einfach da: Hilfbereitschaft, Beistand, miteinander freuen und weinen, oder auch einfach nur da sein - nicht nur bei Partys und feiern sondern auch in schwierigen Zeiten.

Meine Freunde sind für mich meine Herzverwandschaft. Die sind nicht "angeboren", wie Eltern und Geschwister, sondern sind sie eben von Herzen ausgewählt.

p.s.
Freundschaften hier (bei GF) kann man damit nicht vergleichen, für mich ist das eigentlich eher ein Einverständnis und Sympathiebekundung mit dem Geschriebenen, aber das ist uns sicher allen klar.

Wobei ich sagen muss, dass ich über andere Wissensportale, wo ich wesentlich länger dabei bin, auch ein paar gute Freunde gefunden habe. Aber zuerst schrieben wir uns, dann trafen wir uns ...und das hat schon gedauert - aufgrund der Entfernung, bis man wirklich richtig befreundet waren.

D.h. auch das kann man nicht ausschließen :-).

Was für eine erfreuliche Erfahrung für Dich, auch hier tatsächliche Freunde gefunden zu haben. Der Ausdruck "Freund" hier macht mir schon ein wenig zu schaffen. Aber der Hinweis einer meiner GF-Freunde, daß es sich um virtuelle Freundschaften handelt, neutralisiert es dann auf ein Normalmaß. Da mir aber auch kein besserer Ausdruck einfällt, akzeptiere ich ihn. Ich stelle jedenfalls immer wieder fest, daß es schon oft die Menschen sind, die mich zu ihren Freunden (virtuell) genommen haben, deren Meinung meiner sehr nahe kommt. Oft nur besser ausgedrückt. Richtige Freunde (innen) hat man im Leben nur sehr wenige, die aber dann das ganze Leben. Und ich glaube, je älter man wird, desto seltener schließt man echte Freundschaften. Aber manchmal doch - und das ist dann ein zusätzliches Geschenk, nicht Verdienst.

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Ein toller Beitrag. Danke für deine Schilderung aurata.

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..meine Freundschaft muss man sich nicht verdienen,meine Freunde suche ich mir selber aus,und bestimmte Spinner fallen da mal ganz schnell durchs Raster,es gibt welche die möchte ich nicht geschenkt haben,es wiedert mich an ,an solche nur zu denken,geschweige ihnen die Hand geben zu müssen,Grosskotzigkeit,Überheblichkeit und vortäuschen falscher Tatsachen,..auf solche "Freunde" kann ich verzichten,..die Freunde die ich hab,darauf kann ich mich verlassen,sie stehen zu mir ,...,:-)

Eine deutliche und ehrliche Ansage Wernilein. Wahrscheinlich wirst du gerade deswegen sehr geschätzt. :-)

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Freundschaften entstehen aus gegenseitigem Wohlwollen, das gezeigt wird.

Es gibt verschiedene Arten der Motive. Der Nutzen oder das Angenehme, das die Freundschaft verschafft, kann eine Rolle spielen. Eine echte Freundschaft, in der jemand in vollem Sinn Freund ist, kann so etwas zwar auch enthalten, ist aber nicht darauf beschränkt, sonden richtet sich auf persönliche Eigenschaften und die Wesensart. Durch das Verhalten im Miteinander entsteht Verbundenheit. Die beteiligten Personen empfinden etwas an der anderen Person als liebenswert. Es gibt Übereinstimmungen.

Freundschaft entwickelt sich, dies ist eine richtige Einschätzung. Sie kann nicht einfach durch Pochen auf Verdienste sozusagen wie in einem Geschäftsvorgang "erkauft" werden. So etwas würde am ehesten in Richtung auf den Typ Nutzen-Freundschaft gehen, die auch weniger stabil ist (zerfällt, wenn die Nutzengrundlage nicht mehr vorhanden ist).

Freundschaft kann mehr oder weniger intensiv sein (enge und lose Freundschaften). Freundschaft lebt davon, gepflegt zu werden. So wird sie aufrechterhalten. Das Geben ist wechselseitig (ohne dabei allerdings ein genaues Ausmaß zu berechnen). Freunde sind für einander da, wenn sie auf Unterstützung angewiesen und die andere Person dazu in der Lage ist (zumindest als seelischer Beistand). Darin kann sich die Freundschaft bewähren.

Im Internet können Unbekannte einen Kontaktwunsch haben. Dann meinen vermutlich einige, ohne ein Kennenlernen aufgrund von Beiträgen (können zeigen, ob die Personen für einen selbst liebenswert sind, Schätzenswertes beitragen, Gemeinsamkeiten vorhanden sind und ein Einklang besteht) gebe es keine Grundlage für das Schließen einer Freundschaft.

Auf dieser Plattform kann auch einfach mit einer Kontaktaufnahme die Möglichkeit persönlicher Nachrichten hergestellt werden. Nach meinem Eindruck wird die Angelegenheit hier unterschiedlich gehandhabt ("Freunde" als Kontakte oder nur als echte persönliche Freundschaften).

Bevor ich jemanden als meinen Freund bezeichne, muss ich ihn schon sehr genau kennen und wissen, wie er tickt. Er muss nicht immer meiner Meinung sein, Kritik aushalten können, mit mir lachen und mit mir weinen können und da sein, wenn ich ihn brauche. Das Gleiche gilt für mich im umgekehrten Fall. Nur dann ist die Bezeichnung „Freund“ gerechtfertigt.

Eine wirklich gute Zusammenfassung. Danke dir. :-)

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Freundschaft ist auch ein GEBEN und Nehmen, also ich muß schon etwas DAFÜR TUN, damit es eine Freundschaft wird...das ist damit gemeint

So betrachtet ist es sicherlich richtig, danke.

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