Freundin wird zuhause von Eltern psychisch tyrannisiert, was kann ich als Außenstehender tun?

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5 Antworten

Solche Situationen sind doof und wenn man so etwas in sich hinein frisst oder verdrängt oder ähnliches kann es passieren dass das bei manchen Menschen psychische Krankheiten auslöst. Als Außenstehender ist es immer schwierig einzugreifen da die Eltern wie du sagtest vor dir so tun als seien sie Engel und ich denke auch wenn du zu ihnen gehen würdest und irgendwie versuchtest dem Einhalt zu gebieten kann es sein dass sie danach nur deine Freundin noch mehr fertig machen. Jugendamt kann auch schwierig sein wenn es nicht durchgezogen wird weil sie dann nur noch wütender sind. Das heißt wenn ihr zum Jugendamt geht dann das wirklich durchziehen denke ich (ich habe keine erfahrung mit jugendamt, ich weiß nur dass bei einer freundin von mir die in einer ähnlichen situation ist sich das amt eingeschaltet hat und das die situation im haus nur verschlimmert hat, deshalb denke ich müsste sie wirklich von sich aus hingehen) Das Problem denke ich sind eigentlich die Eltern, sie haben mit großer wahrscheinlichkeit selbst psychische Probleme und die kann man nur wegbekommen wenn sie das selbst wollen und daher ist es beinahe unmöglich deren Verhalten zu ändern. Es tut mir leid dass ich keine befriedigende Antwort habe aber ich denke es ist vielleicht schon gut dass du als Freund ihr bei stehst und ihr sagst dass sie gut genug ist etc ihr selbstvertrauen stärkst und ihr vielleicht die Hoffnung machen kannst dass sie da bald raus kann und selbst ausziehen. Theoretisch kann man auch mit 16 ausziehen (meine ich?) vielleicht wäre das ja eine option?

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Kommentar von eschkaa
02.02.2017, 22:30

Danke für die Antwort !

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Du solltest dich da nicht reinhängen, solange sie dich nicht um Hilfe bittes oder wenn du fragst, ist das sehr Heikel, Zusammen könntet ihr zum Jugendamt gehen und euch dort erkundigen.

Aber nur wenn deine Freundin das will. Du musst dein Leben,nicht die Sorgen anderer in dich hineinfressen.
Da sie erst 16 ist kann sie noch nicht ausziehen das geht ab 18. Bezahlen bis zum Ende der 1. Ausbildung.

Du kannst ihr gerne helfen, aber denk hauptsächlich an dich.

Dein Leben steht vor allem anderen.

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Solange sie selbst nicht aktiv wird ,

oder dich selber um Hilfe bittet,

wirst du nicht soo viel unternehmen können.

Das System "funktioniert" ja in einer Hinsicht für sie , indem du ihr auch viel abnimmst und sie tröstet-

sie hat im Moment wohl keinen triftigen Grund , aktiv an der Situation etwas zu ändern.

( Es gibt diesen mies klingenden Spruch : Jedes Opfer findet seinen Täter -

das kingt mies, denn man hat ja sofort Mitleid mit dem Schwächeren, da ist aber m.E. dennoch ein wahrer Kern enthalten - )

Ich will damit sagen, dass sich ohne die Eigenaktivität und die persönliche Entscheidung deiner Freundin, aus der Situation herauszutreten - nicht ganz viel ändern läßt.

Denn du bist dabei nicht unbedingt der Hauptakteur.

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Sage ihr einfach, dass wenn / falls es ihr zu viel wird, sie zum Jugendamt gehen soll und dort ihre Geschichte erzählen soll.

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Kommentar von eschkaa
02.02.2017, 22:08

Habe ich schon aber sie reagiert da recht abstreitend drauf, als hätte sie Angst..

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deine freudin scheint eine kleine dramaqueen zu sein. erkläre ihr, sie soll sich an die regeln ihrer eltern halten, gute noten schreiben und lernen. sie soll ihre hausarbeiten erledigen und gut ist. du siehst ja das die eltern auch einen normalen umgang miteinander haben, ihr anteil an der situation wird nicht unbedeutend sein.

wenn nicht, dann rede doch mal mit ihren eltern, wie siehts denn da aus? behaupten kann sie ja viel.

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