Freundin wird vom Sachbearbeiter des Jobcenters mies behandelt und geht nicht mehr zu Terminen. Was tun?

4 Antworten

Mit den Krankschreibungen würde ich es nicht übertreiben,denn dann kann es schnell mal zu einer Vorstellung beim MD - ( Medizinischen Dienst ) kommen,der dann die Arbeitsfähigkeit feststellen soll !

Ohne wichtigen Grund würde ich auch der Maßnahme nicht fern bleiben und selbst wenn sie einen hätte,muss sie einen Krankenschein vorweisen können,sonst gibt es eine Sanktion bis hin zu 100 % und das für 3 Monate.

Ich würde erst mal damit anfangen,dass sie dann eine Person ( Beistand ) ihres vertrauens mit zu diesen Terminen nimmt,dass steht ihr gesetzlich zu und dann bezweifel ich,dass sie weiterhin so behandelt wird.

Der Beistand soll sich dann Stichpunkte aufschreiben und sollte es dennoch bei dieser Behandlung bleiben,dann sollte sie eine schriftliche Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diesen SB - einlegen.

Er mag unfreundlich sein, aber er bemüht sich offensichtlich doch sehr um Deine Freundin.  Wenn sie die Maßnahme nicht antritt, kann ihr der ALG-Bezug für 3 Monate gesperrt werden.

Wenn sie mit und von dem Minijob leben kann, steht es ihr natürlich frei, diesen anzutreten. Dann würde sie komplett aus dem Bezug fallen.

Wenn ihr gar nichts passt, kann sie sich natürlich auch komplett beim Amt abmelden, ist dann aber nicht mehr krankenversichert.

Danke für die ersten Antworten. Es soll nicht der eindruck entstehen, dass sie Faul oder abgebrüht ist. Sie war zuvor 8 Jahre beschäftigt und ist jetzt das erste mal in diese Lage geraten. 

Das mit den Krankenscheinen hat sie jetzt auch nur durchgezogen weil sie sich nicht anders zu helfen wusste. Mit ihr ist bislang immer herzlich umgegangen worden, und sie kennt solch ein verhalten einfach nicht. Sie hat auch angst, dass man mit ihr bei dieser Maßnahme ähnlich umgeht. Sie ist auch eine eher Schüchterne und leicht verängstliche Person, die sich nichts traut zu sagen, oder sich gerne in größere Gruppen aufhält. 

Mit einem Mini Job ( 450€ ) wird sie kaum in der Lage sein miete usw. zu bezahlen. Sie lebt alleine. Das Amt zahlt ja im Moment miete und Versicherungen. Sie müsste schon so um die 1000€ mindestens verdienen, damit sie soviel hat wie jetzt, was grade so ausreicht. Das geht wenn überhaupt nur mit einem Teilzeit Job ( 30 Std. Woche ).

 Darf sie dann z.B. diesen Minijob nicht annehmen, weil dieser nicht ausreicht um die Hilfebedürftigkeit zu beenden? Und müsste stattdessen die Maßnahme machen? Sie will sich ja trotzdem weiter bemühen für eine Vollzeitstelle, dass wäre wenn überhaupt nur eine Kurzzeitige Lösung.

Und das Geld kann ihr gesperrt werden, auch wenn sie ein Ärztliches Attest vorliegen hat? Sie hat den Krankenschein bislang immer eingereicht. Ist es überhaupt rechtlich korrekt dann das Geld für 3 Monate zu sperren? Und auch das mit der Maßnahme kann doch nicht sein, dass man jetzt gezwungen wird diese zu machen. Zumal sie ja nur unterschrieben hatte, weil sie sich unter Druck gefühlt hatte und da einfach nur noch raus wollte.

Krankschreibung ohne Konsequenzen Amt?

Ich habe heut mit meinem Maßnahmeträger gesprochen und der meinte folgendes zum Thema Krankschreibung...

wenn man Mit der selben Diagnose weniger als 6 Wochen Krankgeschrieben ist passiert nichts. Und es wird auch kein amsarzt eingeschaltet..

wenn man mindestens 6 Wochen mit der gleichen Diagnose krankgeschrieben ist...dann kann die Sachbearbeiterin den amsarzt einschalten....

stimmt das wirklich?

...zur Frage

Mindestlohn Minijob Putzfrau in einer Bäckerei

Hallo, meine Mutter arbeitet als Putzfrau in einer Bäckerei. Als 450 € Job. Hat sie auch ein Recht auf Mindestlohn? Nach dem neuen Gesetz?

...zur Frage

Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Hallo, eine Freundin von mir hat heute von Ihrem Jobcenter ein Angebot bekommen ( Siehe oben Frage ). Nun, jetzt weiß sie nicht genau was sie machen soll.Sie hat derzeit einen Minijob, nun bekommt sie ein Angebot zur Maßnahme die sie machen soll, sie schreibt auch zur Zeit noch Bewerbungen für eine Ausbildung. In dem Angebot auf der zweiten Seite steht allerdings eine Rechtsfolgebelehrung, dort steht sie muss dort hin gehen sonst gibt es Sanktionen. Soll sie da einfach auftauchen ab dem 6.5.? Sie weiß ja nicht mal ob die dann wissen von der Maßnahme dass sie erscheinen wird. Und soll sie den sagen sie kann nicht jeden tag kommen wegen dem Minijob. Denn wenn sie den kündigt dann bekommt sie ja Sanktionen. In Ihrer Eingliederungsvereinbarung steht nichts von einer Maßnahme und die hat sie erst vor ein paar Tagen unterschrieben. Also wie ist das, muss sie dort hin gehen?

Wäre dankbar über ein paar Antworten.

...zur Frage

Sanktion wegen Probearbeit.

Hi leute,

Mich hat vorhin mein Sachbearbeiter angerufen und mir gesagt das ich eine Sanktion wahrscheinlich bekommen werde, da ich zur einer Probearbeit nicht erschienen bin. Ich hatte mir diese stelle selber, übers Internet, gesucht und gefunden gehabt. Warum ich nicht hingegangen bin ist, weil ich eine andere stelle in Aussicht habe und mit der Firma immer in Kontakt stehe. Das habe ich auch vorhin meinem Sachbearbeiter gesagt, das ich eine Stelle in Aussicht habe, dahin Sagte er: "Ja Sie müssen aber jede angebotene Stelle annhemen die Sie bekommen, da Sie nur eine Sozialhilfeleistung beziehen!"

Stimmt das? Das man als ALG2 bezieher jede Stelle annhemen muss? Da kann ich mich ja wieder abmelden und mir einen Minijob suchen und dort meine Lächerlichen 400€ beziehen und so nebenher eine Vollzeitstelle suchen! Ich werde jetzt einen Brief bekommen wo ich mich äußern kann warum ich zum Probearbeit nicht erschienen bin, sollte ich darein jetzt schreiben das ich eine andere Stelle in Aussicht habe? Oder was sollte ich nach eurer meinung nach machen?

vielen dank, viele grüße.

...zur Frage

Maßnahme arbeitsamt minijob?

Hallo Leute,

derzeit bin ich in einer Maßnahme vom arbeitsamt. Der maßnahmeträger sagte zu mir wenn ich einen minijob machen würde, wäre ich aus der maßnahme nicht raus. Wenn ich aber keine leistungen mehr haben möchte dann bin ich doch da raus oder? bin ich bei einem 450€ job krankenversichert? Ich kann mich ja über meinem mann versichern lassen oder? oder auf meinem vater vielleicht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?