Freundin will keine Kinder mehr nach Abtreibung?

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8 Antworten

In dieser Situation solltest Du die Hochzeit absagen. Denn wenn Du wirklich irgendwann Kinder haben möchtest und sie nicht, kommt es früher oder später zu einer Trennung /Scheidung. Sie ist dreiundzwanzig und auf jeden Fall in der Lage zu entscheiden was sie will oder nicht. Sie ist kein kleines Kind mehr sondern eine Erwachsene Frau.

Wer Schuldgefühle hat, und deine Freundin scheint fast etwas traumatisiert zu sein, wenn sie sich selbst so zermartert, der sollte sich mal über therapeutische Hilfe Gedanken machen.

Eine Abtreibung ist immer ein Einschnitt, ähnlich wie Fehlgeburten. Auch da haben Frauen Probleme, sich wieder richtig einzulassen.

Deine Freundin sollte darüber nachdenken, dass sie nicht alleine die Richtung vorgeben kann. Ihr seid 4 Jahre zusammen, elementare Dinge brauchen zwei Meinungen. Und wenn du einen Kinderwunsch hast, kann sie den nicht wegwischen.

Deshalb wie gesagt Hilfe suchen.

Bleibt sie bei ihrer Ansicht, musst du darüber nachdenken, ob du damit leben könntest.

Du möchtest irgendwann Kinder -- sie ist erst 23. Dann lass  Ihr einfach Zeit, wenn Du sie wirklich liebst. Eine Frau - oder in dem Fall  ein Junges Mädchen , hat ziemlich schwer dran zu knabbern, wenn sie ein Kind abgetrieben hat. Zum Zeitpunkt der Abtreibung waren ihr die seelischen Folgen davon gar nicht bewusst. Viele Frauen sehen sich danach als Mörderin....

Lass ihr einfach die Zeit - irgendwann wird sie einen Kinderwunsch haben. Und wenn nicht, dann musst Du Dir eben ne Frau suchen, die welche haben will. Mach Deiner Freundin aber dann fairer Weise den Trennungsgrund klar.

Du kannst Deiner Freundin Mut machen die Abtreibung und was dazu geführt hat aufzuarbeiten. Dies ist kein leichter, aber ein lohnender Weg. Nur so kann sie wieder frei werden von Ihren Gefühlen, was die Voraussetzung ist, dass sie wieder offen wird für Neues.

Sie braucht eine Therapie um ihr Trauma mit der Abtreibung zu überwinden. Nicht weil du Kinder möchtes sondern erst mal für sie allein. Sie kann ja nicht ihr Leben lang mit tief belastenden Schuldgefühlen herumlaufen. Wenn die erfolgreich war ändert sie vielleicht ihre Einstellung.

Ja sowas mein ich auch, nicht wie andere hier sagen "Hochzeit absagen" ich bin auch nie perfekt gewesen, ich bin kein deutscher und durfte deshalb noch nie bei ihr schlafen weil bei uns sowas nach der Hochzeit erst erlaubt ist(klar hatte ich ab und zu mal ne Ausrede zuhause aber nur sehr selten) bis vor 3 Monaten wusste keiner meiner Familie das ich mit ihr zusammen bin. Sie hat immer sehr darunter gelitten, sie hat oft geweint weil es ihr weh tat das sie nicht richtig zu meinem Leben gehört, aber egal war war sie ist immer noch bei mir und immer geblieben sie ist nie gegangen obwohl bestimmt sehr viele andere Mädchen sowas "kindisches" nicht mitgemacht hätten. Deswegen würde ich sie nie verlassen weil sie keine Kinder will, erst will ich ein Weg finden ihr zu helfen weil es für mich auch eher ein Psychologischer Fall ist. Ich bleibe bei ihr weil sie das selbe bei mir tun würde sie hat solange auf vieles von mir verzichtet wegen meiner Herkunft und jetzt bin ich dran.

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Das hört sich eigentlich ziemlich festgefahren an; aber eine Familien-/Beziehungsberatung könnte da schon etwas bringen. Selbst wird es schwer

die Beratung  bringt gar nichts. Der jungen Frau geht es  wie  vielen: Sie sieht sich nach der Abtreibung  als Mörderin... eigentlich ein Fall für einen Psychologen. Eigentlich .... aber die  Frau hat ihre Entscheidung für sich getroffen.

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Hochzeit abblasen. Soll sie sich eben einen Mann suchen, der auch keine Kinder will. Oder ihr solltet über Adoption nachdenken.

Nein das kommt nicht in Frage, mir ging es bei der Frage mehr darum eine Lösung für sich zu finden weil es für mich definitiv Schuldgefühle sind die behandelt werden müssen. Habe ich Internet gelesen das es bei vielen Frauen auch erst später kommt mit den Schuldgefühlen. Egal was war sie ist immer bei mir geblieben und hat die letzten 4 Jahre nur gelitten weil ich sie erst vor drei Monaten meiner Familie vorgestellt habe. (Ich bin kein deutscher so ist es bei uns) Naja Ihr ging es nie gut dabei Indie ht so viel geweint weil sie nie ganz Teil meines Lebens war und viele andere hätte mich schon längst verlassen. Wir durften fast kie zusammen einschlafen wie ein Normales paar weil ich immer abends nachhause muss. Ab und zu hätte ich Ausreden zuhause aber wirklich nur selten all dieses "kindische" hat sie 4 Jahre mit gemacht und ist nie gegangen. Sie will irgendwann Kinder aber sie glaubt einfach das sie kein Recht darauf hat und diese Einstellung muss ich ihr nehmen.

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@1erLiebe89

Habe ich Internet gelesen das es bei vielen Frauen auch erst später kommt mit den Schuldgefühlen

Im Internet steht vieles.. auch viel Fehlinformationen. Nur wenige Frauen haben mehrere Jahre nach dem Abbruch Schuldgefühle. Oft sind es solche aus religiösen Kreisen. Die meisten Frauen sind froh über den Abbruch und stehen auch im Nachhinein zu ihrem Entscheid. www.svss-uspda.ch/de/facts/psychisch.htm

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Danke für deine Mühe, aber sie ist ganz sicher nicht gläubig überhaupt nicht :D

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Sie sagt sie bereut ihr Entscheidung nicht und das sie es auch immer noch für das richtige hält aber trotzdem ist ihre Ansicht so da sie keine Kinder mehr verdient

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@1erLiebe89

Ich kann mich zum "Fall" deiner Freundin nicht äussern, da ich sie nicht kenne. Ich will bloss sagen, dass es nicht VIELE Frauen sind, die Schuldgefühle bzw. psychische Probleme haben nach einem Abbruch. Und dass man immer hinterfragen muss WOHER denn diese Probleme kommen, ob  wirklich der Abbruch die direkte Ursache ist.

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Du solltest NICHT heiraten, wenn bei dieser Grundsatzfrage keine Übereinstimmung herrscht.

Schick deine Verlobte zur BEICHTE, wüsste nicht, was da sonst helfen sollte.

Grundsatzfrage? Zu einer Beziehung / Ehe  gehören nicht unbedingt Kinder...Und  ne Beichte  wird der jungen  Frau  auch nicht  helfen...

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Woher weisst du dass sie katholisch ist?

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