freundin verkauft merkwürdig ihr auto!

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12 Antworten

hm ja, da wäre ich auch vorsichtig. Kann alles gut gehen, kann aber auch nicht.

Sie darf auf keinen Fall darauf vertrauen, dass der Käufer das Auto auch richtig abmelden wird. Stell dir vor, die machen einen Unfall auf dem Weg nach Bosnien und dann..., sie wäre immer noch Fahrzeughalter und ihre Haftpflicht müsste dann für den Schaden an Dritten aufkommen ... oder ich kann mir noch was anderes vorstellen: Sie bequaaseln deine Freundin, dass sie nicht genug Geld dabei haben und sie den Rest ganz bestimmt am anderen Tag bekommen würde....

Und sie sollte auf keinen Fall sich allein mit den Käufern treffen sowie einen schriftlichen Kaufvertrag machen. Die Daten der Käufer sollte sie den entsprechenden Ausweisen entnehmen - also zeigen lassen und abschreiben. Man kann einen solchen Kaufvertrag gleich in mehreren Exemplaren vorbereiten und mitnehmen. Den Fahrzeugbrief nicht herausgeben, bevor der Vertrag unterschrieben ist und man das Geld bekommen hat (am besten hat man eine Kopie dabei, wenn der Käufer den erst sehen will, bevor er unterschreibt und zahlt).

Hier gibt es mehr Tipps: http://www.fahrschule-123.de/auto-verkaufen/

Das klingt sehr komisch. Wer sollte sich ein Auto kaufen wollen, ohne es anzusehen?

Problematisch ist, dass der Käufer jemand anderes sein soll als der Abholer - so kann sie die Identität des Käufers nicht überprüfen. Sie sollte aber selbst die Namens- und Adressdaten des Käufers prüfen und mit den Daten des Passes und weiterer Papiere festhalten, um so ihrer Versicherung und der Zulassungsstelle dokumentieren zu können, wer genau ab wann für dieses Auto verantwortlich ist.

Sie sollte auf keinen Fall das vollständige Autokennzeichen (das auch auf den Fotos in mobile.de nicht erkennbar sein sollte) oder Kopien mit der vollständigen Fahrgestellnummer herausgeben, weil Kriminelle diese Daten gerne für gefälschte Fahrzeugpapiere verwenden.

Autohändler benutzten oft Auktionshunter Programme die sofort melden wenn ein vom Händler gesuchtes Auto bei Autoscout oder Mobile eingestellt wird.

Hatte ich neulich auch als ich meinen alten Hyundai bei Autoscout einstellte. Keine 20 Sekunden später kam der erste Anruf.

Im Grunde nichts schlimmes. Aber gerade bei Autoverkauf an Ausländer sehr sorgsam vorgehen.

Auto zuerst abmelden.

Im Vertrag unbedingt die Daten aus Perso oder Reisepass aufnehmen.

Und auch festhalten das dass Auto abgemeldet ist und in Deutschland nicht mehr ohne Neuanmeldung gefahren werden darf.

Nicht die Nummernschilder weitergeben.

Nur Bar zahlung und keine Ratenzahlung.

Im Vertrag alles angeben was an Mängeln bekannt ist. Und gekauft wie gesehen.

Ich bin kein Rassist und habe im Grunde keine Vorurteile gegen Ausländer. Allerding habe ich schon einmal schlechte Erfahrung bei einem Autoverkauf an einen Ukrainer gehabt.

Nach etwa 8 Wochen kam ein Brief von einer Behörde aus Hamburg, mit der Bitte ich solle mein nicht zugelassenes Fahrzeug aus dem Strassenverkehr entfernen, ansonsten lassen sie es entsorgen und ich muss dann bezahlen. Der Ukrainer hatte den Zulassungsstempel gefälscht und wurde in Hamburg von der Polizei angehalten. Darauf hin wurde er des Landes verwiesen und ich war der letzte Halter.

Da ich aber alle oben genannten Daten im Kaufvertrag aufgenommen hatte war ich aus dem Schneider nachdem ich eine Kopie an die Behörde sandte. Das Problem mit Ausländischen Käufern ist, dass man bei solchen Problemen schwer an sie rankommt. So etwas kann natürlich auch bei Deutschen Käufern passieren. Allerdings kann man im Inland besser gegen sie vorgehen.

Sie soll sich an folgendes halten:

Am Montag das Auto erst einmal abmelden. Der Versicherung auch Bescheid sagen. Übergabe des Autos nur gegen Bargeld. Einen Kaufvertrag (z.B. vom ADAC) sollte man dabei haben, jeder bekommt ein unterschriebenes Exemplar. Der Käufer sollte Kurzzeitkennzeichen oder einen Anhänger dabei haben, so dass er das Auto auch mitnehmen kann. Zur Übergabe des Geldes geht man am besten in eine Bank, wo der Käufer das Geld auf´s Konto einzahlt. Dabei wird es nämlich überprüft, ob es falsch ist. Ach so .. man sollte sich auch eine Kopie des Ausweises des Käufers geben lassen. Wenn der Abholder ein anderer ist, dann auch vom Anholer.

Eine Kopie des Kaufvertrages gibt man dann der Zulassungsstelle als Nachweis, dass man das Auto nicht mehr besitzt, sonst muss man nämlich eine Verschrottung nachweisen.

Wenn alles so abläuft, dann ist das OK. Man sollte sich NICHT darauf einlassen, dass der Käufer das Auto angemeldet übernimmt.Er kann noch so sympathich sein und seriös wirken, man kann reinfallen.

Gute Antwort

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Da wäre ich immer vorsichtig. Eine normale Betrugsmasche sieht aber anders aus, da ist es meistens eher so, dass man als Käufer über den Tisch gezogen wird.

Mein Rat: zur Übergabe : Fahrzeugbrief und Autoschlüssel gegen Geld bei der Hausbank.

Sobald die Bank das Geld angenommen hat, können Papiere, Schlüssel und Auto beruhigt übergeben werden.

Es gibt pfiffige Trickbetrüger, Nur so kann man sicher sein.

es kann sein das die es ins ausland bringen wollen und da der käufer im ausland sitzt kann er es nicht selber holen und schickt jemanden. solange sie das geld bekommt ist alles ok

Wenn er bar zahlt wird es wohl ok sein. Ich würde allerdings trotzdem mal bei einer Polizeidienststelle heute noch anrufen (Nicht die 110, sondern die örtliche Station) und den Fall schlildern.

Sie sollte sich paar starke Freunde besorgen, die bei der Abholung dabei sind.

BARGeld gegen Auto, dann ist ja nichts zu befürchten.

Dass für einen Bosnier ein Kumpel das Auto abholt, würde ich jetzt nicht unbedingt als ein riesen Problem ansehen.

Hi,

klingt erstmal komisch, ist aber häufig so. Viele Leute aus OSteuropa handeln mit alten Autos.

Seh zu, daß ein ordentlicher Kaufvertrag gemacht wird. Der ist wichtig, damit du den Ämtern nachweisen kannst, daß du das Auto verkauft und nicht einfach irgendwo in den Wald gestellt hast. Sonst kannst sein, du mußt di Verschrottungsgebühre (oder ähnliches) zahlen....

Bei PRivatverkauf gilt gekauft wie gesehen. Solange ihr das Geld bekommt ist alles in Ordnung.

P.s.: Beim Kaufvertrag den Perso vom Käufer mit den Daten im Vertrag abgleichen.

Ja, das ist die Frage: steht das Auto morgen noch vor der Tür? Ich wäre mit solchen Geschäften aus dem Ausland sehr vorsichtig und auch mit Adessen rausgeben. Vielleicht ist ein gefragtes Auto. Ich würde mal öfter in der Nacht nachschauen.

Du meinst also das Autodiebe darauf angewiesen sind die Standorte von gefragten PKW auf diesem Wege zu erfahren?

Oder können PKW die zum Verkauf stehen besser gestohlen werden?

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Ich glaube dass Auto wird nach Bosnien ausgeführt, und dorten Verkauft werden. Der Freund wird dass Auto abholen, und Zollkennzeichen beantragen. Vielleicht war dein Auto einfach günstig und die nehmen gleich alles. Mein bester Freund hat auch sein Auto auf diese Art und Weise verkauft, alles war legal. Keine Sorgen.

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