Freundin mit MS, wie helfen?

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4 Antworten

MS heißt nicht umsonst auch "Die Krankheit der tausend Gesichter" - Das heißt, der Verlauf ist absolut unabsehbar nachdem bei vielen schon die Diagnosestellung eine Tortur war.

Es kann sein, dass die Schübe wieder nachlassen und die Abstände dazwischen immer größer werden, es kann sein, dass sie öfter kommen - man kann unmöglich eine Prognose abgeben, wie "die Chancen für das weitere Leben sind". Umso wichtiger ist es, sich um die jetzige Lebensqualität zu kümmern, das kann sogar ein Stück weit vorbeugend wirken.

Eine große Hilfe kann Kontakt mit der AMSEL sein oder auch mit anderen Betroffenen - manche wiederum mögen das eher nicht. Auch das ist individuell. Ein sehr guter betreuender Neurologe ist auch wichtig. Und natürlich ein natürlicher Umgang im Freundes- und Familienkreis. Angehörige von MS-Patienten haben oft "auch ein bisschen MS" heißt es auch - wie bei allen Krankheiten mit ungewisser Prognose.

das ist bei MS sehr unterschiedlich. es gibt langsame verläufe und schnelle verläufe. die erkankung läuft schubweise ab. das einzuschätzen ist selbst für den behandelnden arzt nahezu unmöglich, es gibt therapiemöglichkeiten, um die krankheit zu bremsen.

Hallo, ich kann deine Angst wegen deiner Freundin sehr gut verstehen.....meine BF hat auch MS, mein Vater hatte diese ätzende Krankheit auch :-(

Um deine Frage zu beantworten, braucht es eigentlich nicht vieler Worte.....geh mit ihr um wie immer, gib ihr das Gefühl, als hätte sie gar nichts....wenn sie reden will, sprich ihr Mut zu, wenn nicht, sprich das Thema nicht an, sondern schau, dass sie Spaß hat.....

Wenn Du Bedenken hast, dass sie vielleicht denkt, dass dich das gar nicht interessiert, dann sag ihr einmalig sowas wie: Pass auf, ich möchte dich nicht auf diese Krankheit ansprechen, wenn Du es nicht willst. Du kannst jederzeit zu mir kommen, wenn Du darüber reden willst. Ansonsten möchte ich gerne mit dir umgehen und Spaß haben wie immer......Deine Krankheit ist da, aber wir sind Freunde !

Gib ihr die Sicherheit und wie gesagt, wenn sie was hat, Schübe kommen oder sowas, sei für sie da.....sonst einfach normal mit ihr umgehen, denke, dass sie sowas vermissen wird, da viele sie nur noch wie ein rohes Ei behandeln werden, aus Angst, dass irgendwas schief läuft...Personen mit solchen Krankheiten suchen Menschen, die normal mit ihnen umgehen.....das ist meine Erfahrung ;-)

wie alt ist sie und wann wurde ms festgestellt?

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