freundin mit bipolarer Störung.. HILFE!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi,

ich muss dir leider sagen, dass du ihr nicht helfen kannst. Das kann niemand, außer sie selbst, wenn sie sich von einem Therpeuten helfen lässt. Bipolare Störungen sind leider nicht heilbar. Sie kann lernen, damit zu leben, aber das wird sie sicher nicht von dir. Wenn du selbst depressiv bist, dann ist eine Beziehung zu einer "noch gestörteren" Person tödlich. Ich weiß wovon ich spreche und kann dir nur raten, es so schnell wie möglich zu beenden. Sie ist definitiv nicht der Mensch, den du brauchen kannst in deinem Leben, um wieder auf die Beine zu kommen und mit der Depression zu leben (falls sie rezidivierend ist und nicht nur eine Phase).

Es tut mir echt leid und ich weiß, wie schlimm es ist, wenn man sich eingestehen muss, dass die Person, die man liebt, einem nicht gut tut. Aber glaub mir, es wird sich im Laufe der Zeit nicht bessern... im Gegenteil. Sie muss zuerst lernen, wie sie mit sich selbst zurecht kommt, genau wie du, bevor eine andere Person mit hineingezogen und möglicherweise verletzt wird.

Ich wünsch dir viel Glück!

sag ihr das und wenns net besser wird mach Schluss du hast auch ein recht in der Beziehung glücklich zu sein wenn nicht dann gehört ihr auch nicht zusammen

Borderlin/ Bipolar, wie helfe ich?

Hallo,eine gute Freundin (17) von mir macht seit nun schon geraumer Zeit etwas durch, was ich verstehen möcht um ihr als Freundin beizustehen. Kurze Erklärung: seit nun schon mindestens 3 Jahren fügt sie sich selbst starke Verletzungen zu und hat kürzlich versucht Suizid zu begehen. Sie befindet sich seit dem in einer geschlossenen Jugendpsychatrie in der ich sie vor zwei Wochen auch besucht hae. Sie war ziemlich "aufgeputscht" also extrem gut gelaunt hat einen sehr aufgeweckten und lebensfrohen Eindruck gemacht, allerdings war der Inhalt ihrer Sätze ganz anders. Sehr leichtfertig hat sie darüber gesprochen dass sie versucht in ohrer Ausgangszeit Rasierklingen in die Hände zu bekommen etc. Ich war etwas überfordert wie ich reagieren sollte, also die muntere Laune aufrecht erhalten oder den Ernst der Lage anzusprechen. Dazu muss ich sagen dass sie in der Vergangenheit des öfteren Zusammenbrüche hatte und abblockte wenn ich versucht hab mit ihr zu reden und sie teilweise vo mir weglief und mich anschrie. Ich hab mich einwenig in Beiträge zum Thema Borderline und Bipolare Störung hineingelesen, aber bin dennoch nicht schlüssig welcher "Diagnose" hier zutrifft weil ich den Eindruck habe die Grenzen Verschwimmen bei ihr etwas. Was auch immer nun zutrifft, auch wenn ich froh wäre dies genauer zu wissen, ist mein größtes Anliegen wie ich ihr Helfen kann, worüber ich sprechen oder was ich ansprechen soll/darf, welche Verhaltensweise sie empfindlich macht oder unterstützt und all solche Sachen. Vilen Dank für alle Ratschläge, Hilfe und Kommentare!

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Unterschied zwischen bipolarer Störung & Borderline?

Hallo,

ich habe zwei sehr nahestehende Personen, die ein psychisches Problem haben. Die eine hat (nachweislich) Borderline & ist auch nicht mehr meine Freundin, weil sie mich "abstoßen musste". Ihr kann ich wohl nicht mehr helfen und ehrlich gesagt, werde ich wohl zukünftig um "Borderliner" einen großen Bogen machen. Jetzt fallen mir aber gewisse Parallelen zwischen ihr und meinem Freund auf. Er verletzt sich nicht selbst, kaut aber zum Bsp. so lange an den Fingernägeln, bis es blutet, und er schwankt extrem zwischen "guten" und "schlechten" Tagen.

Wenn er seine schlechten Tage hat, versucht er mir (ähnlich wie die Borderlinerin) einzureden, dass ich ein furchtbarer Mensch bin, redet nur über meine Schwächen, meine Fehler und kann es nicht ertragen, wenn ich mich dann erkläre oder seine "falsche" Argumentation aufzeige ... Ich denke, dass er eine bipolare Störung hat, was meint ihr?
Wo liegen die Unterschiede?

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Bin ich selbst Schuld an meiner manischen Depression?

Hallo Leute, der Fragetitel ist vielleicht etwas falsch formuliert, aber ich weiß nicht, wie ich es anders formulieren sollte. Und zwar geht es darum, dass ich das Gefühl habe ich hätte eine manische Depression bzw. eine bipolare Störung, oder Zyklothymia. Das äußert sich in extremen Stimmungsschwankungen... Ich bin sonst eigentlich ein sehr trauriger Mensch bzw. es wurden bei mir auch extreme depressive Verstimmungen diagnostiziert, allerdings ist es seit ein paar Monaten total anders und komisch. Ich habe nämlich manchmal total manische Phasen.

Sonst geht es mir meistens total schlecht, ich empfinde mein Leben als sinnlos, bin Antriebslos, weil ich das Gefühl habe ich bin nichts, ich kann nichts, ich darf nichts. Ich habe Suizidgedanken, bin nur noch müde, hab keinen Hunger.

Aber dann ganz plötzlich habe ich Lust auf alles, bin total euphorisch. Ich mache Zukunftspläne und andere Pläne. Habe Lust auf Sport, Reisen, Tattoos, mache Pläne für eine gesunde Ernährung und für die Schule etc.

Und das im ständigen unregelmäßigen Wechsel und meist völlig unabhängig davon, ob etwas schlechtes passiert ist, oder nicht.

Ein mal war ich im Supermarkt, weil ich wieder eine meiner manischen Phasen hatte, wollte einkaufen, weil ich so angetrieben war und dann plötzlich, urplötzlich kriege ich so ein schlechtes Gefühl im Bauch, bin in Tränen ausgebrochen, als hätte ich gerade erfahren, dass jemand gestorben sei.

Ich habe mit meiner Familienhelferin darüber gesprochen, dass mich diese Stimmungsschwankungen total unfähig machen. Wenn dann mitten in einer manischen Phase wieder ein depressiver Schub eintritt, bin ich zu nichts mehr fähig, weil ich einfach nicht mehr will.

Sie sagt, ich sei selbst Schuld, wenn ich meine Depression triumphieren lasse. Sie sagt ich soll trotz dieser Gedanken weiter machen, egal wie lustlos und antriebslos ich bin. Andere mit dieser Krankheit schaffen das ja auch. Ich bin Schuld, wenn ich mich diesen Gedanken hingebe. Medikamente hält sie für eine Flucht, sie sagt, wenn ich Medikation einnehme gebe ich die Verantwortung ab, ich soll lernen selbst damit klar zu kommen.

Ich weiß nur nicht, wie ich das anstellen soll. Ich habe das Gefühl, sie weiß nicht, wie das ist.

Mir geht es in diesen depressiven Phasen so schlecht, dass ich nur noch weinen könnte und nur noch Suizidgedanken habe, ich weiß gar nicht mehr wofür ich das alles überhaupt mache, nichts kann mich da glücklich machen, Dinge die ich normalerweise gerne getan habe, die mich glücklich gemacht haben, schaffen das nicht mehr.

Bin ich selbst Schuld? Was kann ich machen? Einfach trotz negativer Gedanken weiter machen? Wie kann ich lernen mich zu konzentrieren und das abzustellen? Es macht mein Leben kaputt.

War auch schon bei mehreren Therapeuten, sie empfinden Medikation als nicht sinnvoll und sagen auch, ich muss das selbst lernen. Allerdings ist auch keine bipolare Störung diagnostiziert, es ist nur eine Vermutung meinerseits. Bin 17.

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