Freundin hat lebensmüde Einstellung aus Schutz?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Indem du mit ihr über ihre Gefühle redest und versuchst sie zu verstehen warum sie so denkt. Keine Tipps geben und sagen es ist alles garnicht so schlecht. Mit ihr vielleicht etwas über die Zukunft reden und versuchen zu erfahren wie sie sich eine glückliche Zukunft vorstellt und warum sie gerade nicht daran glaubt dass sich etwas bessern kann.

Hatte auch so eine Phase nach einem Todesfall in der Familie und Probleme mit meinen Eltern. Hab aber damals selber garnicht verstanden warum es mir so geht und was der Auslöser war, weil es einfach zuviel war zu dem Zeitpunkt.

Wenn sie zuviele und zu starke Emotionen hat heißt es sie redet darüber zu wenig und sie stauen sich an. Vielleicht hat sie im Moment keinen dem sie komplett vertraut und sich öffnen kann. Versuche jeden Tag längere Zeit über ihre Gefühle zu sprechen.

Könnte aber schwierig werden und lange dauern bis es ihr besser geht. Ich bezweifle dass du das alleine hinbekommst..

Hallo Alex,

sie hat Komplexe mit sich selbst (Versagerin) und kaut diese auf diese Weise ständig durch. Die einzige Mglichkeit besteht wohl darin, dass du ihr energisch sagst, dass sie sich mal für andere Leute intersssieren möge als für sich selbst. Das ist nämlich total langweilig - vor allem für dich und auch für sie selbst. Das darfst du auch gern mit einer kleinen Drohung verbinden, dass du das nicht mehr hinnehmen möchtest.

Ob du diese wahrmachst, ist eine andere Frage. Hängt von deiner Leidenskalkulation ab.

Du kannst ihr da leider nicht helfen. Sie muss von alleine ihre Lebenseinstellung ändern wollen. Es gibt viele gute Bücher zum Thema Lebenseinstellung usw. Womöglich würde auch eine Therapie helfen. Doch das muss sie von alleine wollen.

ich weiß nicht ob es das hier auch gibt.

Frag google

in Asien treffen sich Leute ,zum Lachen,

die Lachen jeden Morgen ,alle gemeinsam so eine halbe Stunde lang

Draußen ,an der frischen Luft

und das wirkt sich positiv ,auf den Gemütszustand aus.

Vorschlag

Gründe doch eine Gruppe ,die sich in deiner Stadt , regelmäßig ,im Park trifft.

Aus eigener Erfahrung.

Du kannst als Laie keiner psychisch kranken Person helfen. Und die Gefahr, dass wenn du es versuchst dann nur mehr Schaden verursachst ist sehr groß.

Sie wird keine psychologische Hilfe annehmen. Ich habe ihr das schon geraten, aber sie will nicht und ich weiß auch wenn ich sie dazu bringe, sie sich dort nicht öffnen wird.

Ich bin die einzige Person, der sie überhaupt etwas anvertraut. Ich versuche immer wieder ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihr zu zeigen, wie wichtig sie ist. Mittlerweile ist es eben so, dass sie in meiner Anwesenheit recht okay ist und bei meiner Abwesenheit dann wieder so wie oben beschrieben.

Aber auch bei mir tut sie sich schwer über ihre Gefühle zu reden. Wenn sie sich zumindest öffnen könnte würde sie vielleicht auch professionelle Hilfe annehmen.

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@Alex1705

Ich weiss, dass das eine echt schwere Situation ist. Ich war/bin selber in mehreren solcher Situationen.

Für mich war und ist das immer noch unglaublich schwer und frustrierend, leider kannst du niemanden ändern oder Hilfe geben, die dieser nicht selber aktiv aufsucht.

Das Beste was man als Angehöriger tun kann ist eine gesunde, gute Beziehung zu demjenigen zu haben.

Das bedeutet die Grenzen des anderen wahren, und vor allem auch die eigenen Grenzen zu erkennen und wahren. Das bedeutet auch ein Treffen abzusagen wenn es dir nicht so gut geht, oder auch ein Treffen abzubrechen wenn der andere einem Schuldgefühle einredet. Das hilft dir selber gesund zu bleiben, es hält eure Beziehung aufrecht, da du so die Treffen und dadurch die Person nicht irgendwann mit unangenehmen Gefühlen in Verbindung bringst, und es hilft auch dem anderen idem er oder sie klare Rahmenbedingungen bekommt in denen derjenige sich bewegen kann, das schafft Sicherheit und Vertrauen.

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