Freundin hat Handy in den Fluss gestoßen: Zahlt die Haftpflichtversicherung?

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10 Antworten

Solche Geschichten sind immer schwierig. Eben weil nix da ist, was man vorzeigen kann.

Deine Freundin  kanntda nicht mehr machen, als den Schaden, genauso wie er passiert ist, zu melden.

Irgendwelche Ängste über Versicherungsbetrug musst du nur dann haben, wenn an der Geschichte, die du erzählst, etwas nicht stimmt.

Tatsache ist aber, dass dir deine Freundin den Schaden ja zahlen muss. Egal, ob da eine Versicherung was zahlt oder nicht. Vorausgesetzt natürlich, sie war wirklich Schuld daran, dass das Handy in den Fluss gefallen ist. Deiner Schilderung nach, sollte es aber so sein.

Warst hingegen du selber Schuld daran, dass das Handy in den Fluss gefallen ist, dann bleibst du auf dem Schaden sitzen. Zumindest über die Haftpflcihtversicherung. Eine sog. "Handyversicherung" könnte da evtl. einspringen.

das wird schwierig. erstens hast du kein telefon mehr, um nachweisen zu können, wie viel es mal wert war, dass es tatsächlich im fluss gelandet ist, oder nicht doch verkauft wurde etc. außerdem stellt sich hier die frage, ob nicht grobe fahrlässigkeit vorlag.

ihr solltet den ganzen vorfall mal dem versicherungsvertreter vortragen. versprechen kann ich aber nichts. außer dass ihr klare verhältnisse habt.

lg, Anna

Hallo,

grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Schadenersatz, wenn man durch einen Dritten (hier: die Freundin) schuldhaft geschädigt wird. Voraussetzung für eine Regulierung durch eine eventuelle Haftpflichtversicherung ist, dass der Schaden korrekt und vollständig gemeldet wird und die Ansprüche belegt werden können.

Aufgrund der Fallschilderung sollte die erste Voraussetzung zu erfüllen schon einmal kein großes Problem darstellen. Der Vorgang ist nachvollziehbar und plausibel; gleichfalls scheint das Verschulden der Freundin gegeben zu sein.

Was nun den Beleg der Ansprüche angeht, verstehe ich nicht so ganz das Problem: Natürlich ist das Handy an sich erst einmal weg und kann der Versicherung nicht vorgelegt werden, klar. Der Nachweis kann aber doch genauso gut über das Einreichen der damaligen Anschaffungsrechnung geführt werden. Somit geht´s dann auch nicht mehr um "Glauben" oder "Nicht-Glauben"....

Viele Grüße

Loroth

(P.S.: Immer wieder kommt schon einmal der Hinweis, dass das reine Abhandenkommen einer Sache durch die Haftpflichtversicherung nicht gedeckt sei. Dies ist zwar richtig, im vorliegenden Fall kann man aber zwingend davon ausgehen, dass das Handy durch den Sturz ins Wasser eben nicht nur abhanden gekommen, sondern auch funktionsuntüchtig und damit zum Totalschaden geworden ist. Ein Ausschluß greift hier also nicht...)

Also kann ich damit rechnen, dass mir das Handy ersetzt wird? Es besteht schließlich keine Möglichkeit zu beweisen, dass die Geschichte nicht erlogen und das Handy einfach verloren wurde. Mit leerem Akku ist das Handy ohnehin nicht ortbar. Eine Freundin hat mal Versicherungsbetrug mit der selben Geschichte begangen und die Versicherung konnte ihr natürlich nichts nachweisen also ist sie damit problemlos durchgekommen. 

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@yuppieyuppie

Eine Freundin hat mal Versicherungsbetrug mit der selben Geschichte begangen und die Versicherung konnte ihr natürlich nichts nachweisen also ist sie damit problemlos durchgekommen. 

Es ist schon sehr eigenartig, dass gleich 2 Freundinnen auf die gleiche Weise ein Handy abhanden kommt.

War es zufälligerweise auch noch die Freundin die diesen damaligen Versicherungsbetrug begannen hat, die dich jetzt angestoßen hat damit dein Handy in den Fluss fallen konnte?

Was ich jetzt darüber denke, kannst du dir sicherlich vorstellen!

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@Apolon

Es ist ihr nicht auf die selbe Weise abhanden gekommen, schließlich hatte sie ja gelogen und außerdem bin ich ein Typ. Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, spielt ja eigentlich keine Rolle, weil die Versicherung weder einen Betrug noch die Echtheit der Geschichte nachweisen kann. Sie hat eigentlich keine andere Wahl als mir zu glauben und angesichts dessen ist es doch sehr wahrscheinlich, dass sie es einfach zahlen werden. 

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@yuppieyuppie

 Sie hat eigentlich keine andere Wahl als mir zu glauben und angesichts dessen ist es doch sehr wahrscheinlich, dass sie es einfach zahlen werden. 

Da irrst du dich aber gewaltig.

Zuerst musst du mal beweisen, dass du solch ein Handy überhaupt hattest.

Außerdem wird man sich u.U. in deinem Bekanntenkreis, bzw. Schule mal umhören.

Bei solch einer Schilderung würde ich dir z.B. kein Wort glauben!

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@yuppieyuppie

und außerdem bin ich ein Typ.

und was willst du mir damit sagen?

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lieber yuppieyuppie..., liebe Jung..., mein Rat: wenn es so passsiert
ist, wie du es und auch deine Freundin so bestätigt, (ohne
Falschaussage), muß die Haftpflicht deiner Freundin bezahlen; wenn du
dir aber nicht sicher bist, daß du oder deine Freundin unterschiedlich
Angaben zum Schadenfall mach(s)t, ...dann handele dir ieber keine
Anzeige  wegen Versicherungsbetrug eines läppischen Handys ein;

...aber nochma...wenn es so war, wie du hier schilderst und ihr beide ja das so schriftlich bei der Haftpflicht deiner Freundin übereinstimmend
einreicht, ist der Versicherer in der Zahlungspflicht; du solltest aber
am besten deinen Kaufbeleg haben und/oder vlt. auch noch Foto(s) von
deinem Handy...dann viel Erfolg, alles Gute, liebe Grüße aus Köln

... warum sollte sie? Ich fürchte, der Verkäufer ist fällig, er hätte Dir das Ding noch nicht verkaufen dürfen.

Das Problem ist, dass das Handy weg ist. Du kannst überhaupt nichts beweisen. Du hast zwar gesagt, dass die erstmal beweisen müssen, dass das Handy nicht in den Fluss gefallen wäre. Das Problem ist nur, dass du etwas von ihnen möchtest und nicht sie etwas von dir. Und bevor die nicht sicher wissen, was mit deinem Handy passiert ist, werden die wahrscheinlich auch nichts zahlen. Da könnte ja jeder kommen.

Normal zahlt sie auch.Wenn das Handy aber nur Tauchen ist und wieder auftaucht,kann man dies über die emei schnell feststellen.

Nein, das Handy ist verschwunden.

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Neues Handy ist schon schön, wissen die Versicherungen aber auch.

@yuppieyuppie,

diese Frage kann Dir nur die Haftpflichtversicherung Deiner Freundin beantworten.

Wenn sie eure Geschichte für glaubhaft halten....

Die Geschichte können sie ja unmöglich widerlegen und abwegig ist das ja nicht, wäre ja nicht das erste Mal. Also mal angenommen die Geschichte wäre frei erfunden, wie sollten sie das beweisen? Es ist doch unmöglich und die Zahlung ohne Anhaltspunkte verweigern können sie ja auch nicht.

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