Freundin des Mitbewohners einfach eingezogen - Ist das Hausfriedensbruch?

7 Antworten

Die 3 Mieter der Mieterpartei sind im Innenverhältnis gleichberechtigt in ihrer Verfügungsgewalt über die gesamte Wohnung. Sie gehen darüber, wenn auch nur mündlich, einen Vertrag ein, der in seinen Pflichten und Rechten denen der Beteiligten einer GbR ähnlich , wenn nicht gar gleichgestellt ist. Einer der Gleichberechtigten verstößt gegen diese Rechte. Daher kann er auf Unterlassung nach Zivilrecht verklagt werden. Gegen die vierte Person kann auf Räumung geklagt werden. Der Eigentümer der Wohnung kann die Mieterpartei außerordentlich und fristlos kündigen, weil vermutlich eine ungenehmigte Nutzungsüberlassung der Mietsache an Außenstehende der Mieterpartei vorliegt. Hausfriedensbruch liegt nicht vor. Falls das mit Zivilprozessen durchgezogen wird, dann wird das für die Pflichtverletzer so teuer, dass sie mehrere tausend Euro bereits jetzt schon einplanen können.

Hausfriedensbruch ist das nicht.Einer der Hauptmieter duldet das ja.Aber er hätte euch fragen müßen bzw.den Vermieter informieren.Sollte der Vermieter das herausfinden,könnte das ein Kündigungsgrund sein.Ihr solltet noch mal eingehend mit eurem Freund reden.

.Sollte der Vermieter das herausfinden,könnte das ein Kündigungsgrund sein.

Nö, der Einzug von Lebenspartnern muss vom Vermieter geduldet werden...

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@anjanni
Nö, der Einzug von Lebenspartnern muss vom Vermieter geduldet werden...

Er muss den Einzug von Ehepartnern dulden, aber nicht von Lebenspartnern.

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@ChristianLE

@anjanni:Selbst wenn das so wäre,muss der Vermieter aber über diesen Einzug informiert werden!Der weiß ja noch von nichts.

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@anjanni
Nö, der Einzug von Lebenspartnern muss vom Vermieter geduldet werden...

Eine Freundin ist kein Lebenspartner, es bedarf also der Zustimmung des Vermieters wenn sie dauerhaft einziehen will. Noch könnte es als Besuch durchgehen, liegt hart an der Grenze. Ohne Zustimmung liegt eine unerlaubte Gebrauchsüberlassung an Dritte vor die nach fruchtloser Abmahnung zur fristlosen Kündigung führen kann.

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Das ist auf jeden Fall nicht ok. Es entstehen höhere Verbrauchskosten etc. Nur deswegen aber haben die Mitbewohner schon ein Mitbestimmungsrecht. Zur not können sie hier natürlich auch Rechtsmittel einlegen und dagegen vorgehen.

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Hallo, ich möchte hier nur mal eure Meinungen dazu hören.

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Ich bin auch seit zwei Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung, aber wir beide sehen uns nur am Wochenende oder beim Sport innerhalb der Woche, da wir gerne Zeit für uns selber nach der Arbeit/dem Studium haben. Tja, mein Mitbewohner und seine Olle sehen das leider anders. :D Ich habe schon oft mit ihm darüber geredet, dass ich nicht in einer Dreier-WG leben möchte, so war das halt auch nicht abgemacht. Wir haben uns dann beidseitig auf die Regelung geeinigt, dass sie am Wochenende hier leben darf aber innerhalb der Woche soll es hier keinen Besuch geben. Ich möchte nach der Arbeit keine große Action in der Wohnung.

Heute sprach er mich drauf an, ob sie nicht doch zwei Tage innerhalb der Woche bei uns schlafen darf. Und ich finde das einfach nicht in Ordnung, er versteht das aber absolut nicht und ich stehe nun als Buh-Mann da. :/

Sie wohnt bereits von Freitag Mittag bis Montag Morgens bei uns. (Eigentlich zählt Sonntag Abend für mich schon nicht mehr als Wochenende aber ich habe das mal gelten lassen...) Wenn sie jetzt noch zwei Nächte mehr bei uns wohnt, ist sie nur 2 Tage die Woche mal NICHT da. Das ist doch nicht normal, oder?! Und bei ihr sein können sie nicht, weil (Achtung bescheuert) sie sich mit ihren Eltern am Arsch hat und nicht zu Hause sein will. Ergo: Unsere WG ist die perfekte Lösung für sie zum Ausweichen und um nix zu bezahlen, denn Geld hat sie auch nicht. Und schon gar nicht, um sich eine eigene WG/Wohnung zu leisten.

Ich meine, ich weiß nicht genau, wie WGs sonst so ablaufen. Aber ist es normal, dass der Partner dann einfach über die Hälfte der Woche mit einzieht? Ich möchte wirklich nicht die Böse sein, aber normal kann das doch echt nicht sein. Ich habe ihm gesagt, dass die beiden sich nun mal eine eigene Wohnung suchen sollen. Früher oder später wäre das eh der "nächste Step" bei denen. So wie ich das sehe, gibt es nur die diese Lösungen:

  1. Die WG wird aufgelöst.
  2. Sie zahlt 1/3 der Miete. Dann ist sie zwar immer hier, aber ich zahle wenigstens weniger... Eine langfristige Lösung wäre das aber nicht.
  3. Ich bleibe kalt, behalte die Regelung und sie müssen einsehen, dass man nicht immer nur bei uns der WG chillen kann / Man auch mal Zeit für sich braucht.

Seh ich das falsch? Wie seht ihr das?

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Im Mietvertrag stehen mein Mitbewohner und ich als gleichberechtigte Hauptmieter. Mein Freund zog im August dann offiziell bei uns ein mit Einwilligung meines Mitbewohners und des Vermieters.

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Wie soll ich das jetzt alles handhaben? Was soll ich tun, sagen? Wo sind meine Rechte?

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