Freunde sagen immer, ich soll ins Puff und dass das nicht was schlechtes ist - meinen sie damit, dass ich sonst nie eine Freundin bekommen werde?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Freunde haben vermutlich bereits dem Paysex gefrönt und sind irgendwie auf die Idee gekommen, dass Dir das ebenfalls gut tun würde. Es kommt häufig vor, dass junge Männer die Unsicherheit gegenüber dem anderen Geschlecht mildern und mehr Selbstsicherheit gewinnen wollen, indem sie "es schon mal getan haben".

Tatsächlich tun sich viele Männer leichter, wenn sie erst einmal "entjungfert" sind und gelernt haben, dass Geschlechtsverkehr keine Raketentechnik ist.

Es kommt allerdings sehr darauf an, was für einen "Puff" Deine Freunde meinen - die Meisten kennen nicht mehr als schmuddelige Laufhäuser und halten die für das "Paradies"! Bedenke, dass der Volksmund unter "Puff" oder "Bordell" völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle zusammenfasst, die daher auch ein höchst unterschiedliches Erlebnis liefern!

Paysex KANN eine tolle Erfahrung sein, von der Du noch Wochen und Monate lang träumst - oder eine fürchterliche Enttäuschung. Über das was "üblich" und für Dich "angemessen" oder "richtig" ist, werden wir hier sicher zu keiner einstimmigen Aussage kommen, denn viele hissen zunächst einmal die Moralflagge und verteufeln - ohne es je selbst probiert zu haben - diese Dienstleistung komplett. Um es mit Nietzsche zu sagen: Moralische Entrüstung besteht in der Regel aus 2% Moral, 48% Hemmung und 50% Neid.

Bei der Dienstleistung "Sex gegen Geld" gibt es eine Vielzahl verschiedener Geschäftsmodelle, bei denen die Erlebnisse von "Viel Geld für Nix" über eine hektische, zielorientierte Nummer bis hin zum genialen, zärtlichen, wilden, leidenschaftlichen Sex, bei dem beide auf ihre Kosten kommen, reichen können.

In den sogenannten "Kontaktbars", die oft in Bahnhofsnähe zu finden sind, ist das Bezahlen von überteuerten Damengetränken ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells. Hier wirst Du hunderte Euro los, bevor eine Frau überhaupt bereit ist mit Dir ein Zimmer aufzusuchen. Tipp: Finger weg!

Laufhäuser (aka "Eros-Center", Kontakthöfe, Laufstraßen...) sind kasernenartige Gebäude, wo die Freier durch die Gänge streifen und die Girls, welche an den Türen der angemieteten Zimmer stehen versuchen die Männer auf ihre Matratze zu locken. Gerne wird an der Türe Vieles versprochen, was dann nach der im Voraus fälligen Geldübergabe (geht ab 20-30 € für 15-20min los) wieder vergessen wird. Nachkobern (für Ausziehen, Stellungswechsel usw.) ist weit verbreitet und auch völliger Beschiss möglich ("Schatzi - Handverkehr ist auch Verkehr - wenn Du mich vögeln willst musst Du nochmal 200 drauflegen..."). Daher gilt auch hier: Finger weg!

Ein Grossteil des PaySex spielt sich in Wohnungen (aka Wohnungspuffs) ab, wo entweder eine Allein(an)schaffende Frau oder gleich mehrere anzutreffen sind. Bei den Solo-Künstlerinnen musst Du hoffen, dass ihre Beschreibung im Web oder in den Kontaktanzeigen der Tageszeitung einigermassen stimmt.  Sich langsam kennenzulernen und feststellen ob man sich wirklich sympathisch ist, ist bei dieser Form des Paysex nicht vorgesehen. Sobald Du mit dem Girl alleine bist tickt die Uhr. Für 30 min werden meist 50-100€ Basistarif aufgerufen. 

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" sind Sauna- und FKK-Clubs, die Du Dir als eine Mischung aus Wellness-Hotel, Bar, Restaurant, Disco und Freizeitbad vorstellen kannst. Du zahlst am Empfang den Eintritt von 30-80€ (je nach Club), hängst Deine Klamotten in einen abschließbaren Spind, hüpfst unter die Dusche und wirfst Dich in Bademantel oder Handtuch. Geldbeutel, Handy usw. kommen in ein separates Wertfach, wo sie sicher aufgehoben sind..

Dann kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, etwas trinken, die Sauna besuchen, im Pool plantschen, Sportübertragungen schauen, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse und Sympathie geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse normalerweise dazu. Bring auf jeden Fall genug Zeit mit und komme am besten bereits am Morgen oder frühen Nachmittag an - dann ist es noch ruhiger und Du kannst Dich erst einmal langsam an die Atmosphäre gewöhnen!

Viele Girls im Club praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin. Sag' dem Mädel, das Dir sympathisch ist, dass es Deine Paysex-Premiere ist - die meisten werden sich dann besondere Mühe geben, damit dieses einmalige Ereignis ein unvergessliches Erlebnis wird. Geh' nicht mit der Erstbesten, sondern lass' Dir Zeit, bis es "funkt"! Ausser dem Eintritt (s.o.) kostet die Zeit auf dem Zimmer dann meist 50 Euro pro 30min für das Standardprogramm (Schmusen, Streicheln, Zungenküsse, Lecken, Blasen & gummierten Verkehr). Bezahlt wird grundsätzlich NACH der Session - will man bereits vorher Geld von Dir, so bist Du im FALSCHEN Laden!

Je nach Club erwarten Dich teils über 100 Girls, die außer High Heels kaum mehr als ein Lächeln tragen. Die meisten Frauen sind Anfang 20 und vom Typ "Nettes Mädel von Nebenan". Diese räkeln sich auf den reichlich vorhandenen Sofas und Barhockern. Wenn Du einem Girl länger zulächelst kommt sie auf Dich zu und beginnt ein Gespräch mit Dir. Dabei sind bereits erste Zärtlichkeiten möglich. Natürlich kannst Du Dich auch zu einem Girl setzen, die Dich interessiert. Keine Angst: Die Girls WOLLEN sich ja mit Dir unterhalten und werden das Gespräch am Laufen halten ("Wie heisst Du?", "Bist Du zum ersten Mal hier?", "Wo kommst Du her?", "Wie gefällt es Dir?" usw.). Das Abzock-Risiko ist relativ gering - vor allem wenn man sich vorher schon etwas eingelesen hat.

Im Eintritt sind Essen und (alkoholfreie) Getränke "flat" enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere wichtige und nützliche Infos über Paysex gibt's bei Amazon in Buchform - das wird Dir eine Menge Frust und Lehrgeld ersparen!

Vergiss' aber nicht: Auch wenn sich Gast und Dienstleisterin oftmals sehr sympathisch sind, so handelt es sich doch um eine Dienstleistung. Verliebe Dich also nicht in Deine Gespielin, sondern nimm diesen Schubs für Dein Selbstbewusstsein für die "freie Wildbahn" mit...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Ich möchte in diesem Fall gegen die FKK-Clubs/Saunaclubs sprechen: Als junger Mann im Hormonrausch möchte man(n) sich "nicht entspannen" und planschen. Da ist die Wohnungsprostitution, die mehrere (meist 2–5) Frauen anbietet, aus meiner Sicht die bessere Wahl: Es ist ein relativ geschützte Umgebung, räumlich klar definiert (dort Empfangszimmer, da die Vergnügunszimmer) und die "Empfangsdame" leitet den Ablauf und steht als Ansprechpartner zur Verfügung und es sind von vorne herein relativ klar definierte Leistungen und Preise. Es ist keine abendfüllende Sachen und die soll es ja auch nicht sein. Lieber danach noch alleine einen Spaziergang, um nochmal nachwirken zu lassen.

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@6entleman

@6entleman: Bei meiner Empfehlung ging es nicht um das "entspannen" und "plantschen" - sondern um die Chance sich erst einmal mit den Girls ein wenig unterhalten zu können, die erste Nervosität abzubauen und so die notwendige Selbstsicherheit zu gewinnen, damit es auf dem Zimmer auch etwas wird.

In einer Wohnung sollst Du Dich innerhalb von ein paar Sekunden für ein Girl entscheiden und ab dann tickt die Uhr. Ob die Empfangsdame einen Neuling nicht eher verschreckt als beruhigt ist die andere Frage. Ich habe genug Erstbesucher erlebt um zu wissen, dass diese oft erst einmal 1-2 Stunden brauchen, bis sie sich an die Atmosphäre gewöhnt haben und sich wirklich bereit fühlen loszulegen. 

Ausführliches kennenlernen, langsames warm werden usw. ist in einer Wohnung nicht vorgesehen - da geht es rein-rauf-runter-raus und wenn Du Pech hast, dann ist der Anschlusstermin schon vergeben und eine spontane Verlängerung (wenn sein kleiner Chef doch etwas mehr Zuspruch braucht oder es so schön ist, dass er länger bleiben möchte) nicht immer möglich.

Ich Club kann man sich ansprechen lassen (dazu genügt ein interessierter Blick und ein Lächeln) oder selbst auf Mädchen zugehen - je nach Temperament und Persönlichkeit. Man kann erstmal eine viertel oder halbe Stunde (teils auch länger) einem Mädel plaudern, herumalbern usw. bis es "klick" gemacht hat - oder sich wieder verabschieden und eine Andere ins Visier nehmen - OHNE Getränke ausgeben zu müssen.

Dabei kann (uns sollte) man dann herausfinden, ob man es mit einer Schmusemaus oder einer Pornoqueen zu tun hat und seine Vorlieben bzw. Erwartungen besprechen - DAS ist ein guter Auftakt für eine erinnerungswürdige Session... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Sie meinen nichts anderes, als du verstehst zu dir zu meinen. Denn du bist es, der sich selbst einen Bedeutung gibt durch das deuten jener Ereignisse, die dir widerfahren. In dem Sinne gibt keinen der dich deutet außer die Stimmen in deinen Kopf, die du dir selbst erzählst. 

Hey, gewiss haben deine Freunde das nicht gemeint, die Empfehlung der Freunde soll für dich lediglich ein Vergnügen darstellen.

Eine Freundin die du irgend wann einmal haben wirst, wird dich sicherlich vom Puff fernhalten, du wirst dann deine Liebe nur Ihr schenken.     Jo

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