Freunde im Ausland finden!

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2 Antworten

Hallo! Ich war auch ein Jahr in den USA und hatte am Anfang genau dieselbe Sorge. Sprich einfach mit Leuten. Ich bin auch schüchtern, aber denke dir immer, dass wenn du nicht jemanden anredest, der z.B. vor dir sitzt, du die Mittagspause alleine verbringen musst- und das willst du ja nicht. Einfach jemanden ansprechen, der nett aussieht. Die meisten amerikanischen Schüler sind sehr nett zu Austauschschülern, besonders wenn du sie fragst, ob sie dir den Weg irgendwo hin zeigen können. Noch ein Tipp: Es ist leichter, sich mit anderen Austauschschülern anzufreunden, da die in derselben Lage sind. Widerstehe dieser Versuchung! Es passiert ganz schnell und plötzlich sprichst du deutsch in der Schule, was echt schlecht rüberkommt. Du kannst dich ab und zu mit anderen Austauschschülern unterhalten oder auch mal treffen, aber dein Hauptaugenmerk sollte auf US-amerikanischen Schülern liegen. Übrigens lieben viele den deutschen Akzent (aus welchem Grund auch immer) und solange du nett und höflich bist, solltest du schnell Freunde finden. Spätestens in irgendwelchen AG-ähnlichen Klubs nach der Schule, wo du dir mindestens einen heraussuchen solltest! Da triffst du sogar Leute mit denselben Interessen.

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Du bist nicht allein mit dieser Sorge. Auch ich war 2010/2011 in der USA und hatte am Anfang ziemliche Angst vor dem ersten Tag, dass ich nichts finde und alleine da sitze, schweigend vor mich hin starre. Dem ist aber nicht so.

Als ich meine Gastfamilie bekommen hab, so im März 2010, hat mir meine Gastmama gleich in der ersten E-Mail geschrieben, wenn ich wollte, würde sie mich schon am Ende diesen Schuljahres für die Marching Band eintragen, da ich in meiner Bewerbung geschrieben hatte, ich würde Trompete spielen.

Die Schule ging an einem Donnerstag los, ich hatte jedoch schon am Montag und Mittwoch davor Training mit der Marching Band, wodurch mich schon einige kannten. Ich konnte mir eigentlich recht wenige der Namen und Gesichter merken, aber ich war ziemlich froh, dass ich wiedererkannt wurde, und somit nicht alleine beim Lunch saß.

Fazit also, wenn du dich einem Club anschließt oder bei einer Sportart mitmachst, egal was, das wird dir helfen, Freunde zu finden. Da hast du feste Leute, mit denen du täglich zu tun hast. In den Kursen ist es in sofern schwieriger, als dass du da ja immer unterschiedliche Leute hast, und das reden im Unterricht auch in America nicht so gerne gesehen wird ;) Auch habt ihr in Clubs ja gleiche Hobbys, bzw Dinge, die euch Spaß machen und somit Redeanlass.

Keine Angst, das wird schon :)

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