Freunde denken, dass ich mich umbringen will / Was soll ich tun?

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6 Antworten

Huhu,

du alleine bestimmst darüber, was mit dir geschehen soll, was du von dir preis gibst und ob du eine Therapie machen willst. Wollte ich vorab sagen, dass dich keiner dazu zwingen sollte, das macht dich nur unglücklich und eine Therapie quasi nutzlos.

Es kann sein, dass du die depressive Episode überwunden hast. Dass du das verdrängst, ist eher unwahrscheinlich. Beobachte das ganze noch ein paar Wochen. Oft kommen bei Depressionen ein ständiges Hin und Her zwischen Normalität und Depression vor, zumindest war es bei mir manchmal so, dass es zwei Wochen okay ging, dann startete das alles aber wieder von vorne und das ist ganz schön deprimierend.

Wenn du dich gut fühlst solltest du nicht zu einem Psychologen gehen, es würde dir letzten Endes nichts bringen. Aber falls es wieder kommt, ist es schon ratsam. Vielleicht war es einfach der falsche Psychologe, der dich so fühlen lassen hat. Kannst auch statt die klassische Gesprächstherapie etwas anderes ausprobieren. Kunsttherapie, Sporttherapie, Tiefenpsychologe, Musiktherapie, da gibt es eigentlich alles. Bei mir half die normale Gesprächstherapie auch 0.

Ich denke, dass deine Freunde sich nur Sorgen und das ganze ein wenig dramatisieren. Vielleicht stifte deine andere Freundin ein wenig an, dass sie den anderen erzählt, wie gut es dir doch geht. Lass dir deine Lebensfreude einfach ein Stück weit mehr anmerken. Gehe viel raus und unternehme viel. Zudem kannst du dann die Zeit schöner gestalten (:

Grüße!

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Hi, schön, dass es dir wieder gut geht. :) Deine Freunde zeigen im endeffekt nur, dass sie sich sorgen machen. Das ist ja eigentlich was gutes. Wenn du dich dadurch komisch oder nicht wohlfühlst, solltest du ihnen sagen, dass sie sich nicht über dich sorgen machen sollen. Wenn du ihnen nichts sagst, können sies ja auch nicht wissen. Wenn du nichts sagst, kann es sein, dass deine Freunde es vielleicht weitererzählen und später weiß es die ganze Schule oder so... Es gibt sehr viele Leute, die mit Depressionen super leben können. Ich denke nicht, dass es eine Fehldiagnose war, den bei Depressionen kann das Gehirn bestimmte Hormone nicht produzieren. Es kann sein, dass es nur eine Phase war, denn in der Pubertät schwankt das ja immer so mit den Hormonen. Wenn du unbedingt sichergehen willst, kannst du nochmal einen Test machen. Lass dir nicht einreden, dass du etwas verdrängst.

Man muss immer optimistisch denken. MfG

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Es kann schon schnell passieren, dass man es verdrängt. Grad, wenn man erst "frisch" bemerkt hat, dass man eine Depression hat. Wie du selbst beschreibst, fühlst du dich gestört und unnormal, sprich du wirst noch nicht ganz mit dieser "Krankheit" klar kommen. Und grad wenn man es nicht will, neigt man dazu es zu verdrängen.

Du solltest aufjedenfall, selbst wenn du dich jetzt besser fühlst, eine neue Psychologin aufsuchen. Wenn diese Depressionen diagnostiziert wurden, hat das seine Gründe und alleine kommst du da definitiv nicht raus.

Wichtig ist aber, dass du deinen Freunden erklärst, was Depressionen sind. Nur weil ein Mensch depressiv ist, heißt das nicht, dass er gleich Selbstmord Gedanken hast (genauso wieviele das Thema gleich mit ritzen in Verbindung bringen...) Erkläre ihnen, dass es verschiedene stufen der Depressionen gibt und es bei dir Gott sei dank nicht so ausgeprägt ist. Natürlich musst du dich aber dafür selbst mit dem Thema auseinandersetzen und das kann echt hilfreich sein. (:

LG (: 

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Du könntest ja mal mit ihnen Pläne machen, also welche Urlaube ihr dieses oder nächstes Jahr machen wollt. Oder du erzählst ihnen, welche Orte du gerne mal sehen würdest oder was du generell im Leben noch so vor hast...

Ob das wirklich eine Depression war oder nicht können wir natürlich nicht beurteilen... Aber wenn es dir besser geht und du dich wohl fühlst, spielt es ja auch keine Rolle, was es ist/war^^

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Depressionen können kommen und auch wieder vergehen. 

Mach deinen Freunden klar, dass es dir wirklich gut geht. Dass das nicht nur gespielt ist. Und dass sie sich mit dir freuen sollen, dass du wieder alles im Griff hast. Im Gegenteil, wenn sie dir was einreden wollen, schaden sie dir mehr, als sie dir nützen. 

Ich leide seit vielen Jahren unter Depressionen. Aber auch die sind immer wieder vergangen. Es war nur eine Frage der Zeit und der Ruhe und Geduld, die ich mir gegeben habe. 

Nun geht es mir schon seit über einem Jahr gut. Ich merke es an mir selber, dass ich glücklich und zufrieden bin. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass mir alles egal geworden sei. Aber das stimmt nicht. Ich habe nur gelernt, die Gewichtung zu verteilen. Ich lasse nicht mehr so viel Negatives an mich ran. 

Und wenn du einen guten Weg gefunden hast, kannst du mit Recht stolz auf dich sein. 

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Wenn du eine diagnostizierte Depression hast , kann das "glücklich sein" auch einfach nur eine Phase sein.

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