Freund/bester Kumpel kurz vor dem Abrutsch

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3 Antworten

Was können wir tun um ihm zu helfen?

Ihr könnt ihm helfen, indem Ihr Euch in allererster Linie mal um die eigenen Ängste Gedanken macht, denn Eure Sorgen beruhen durchweg auf Annahmen. Er könnte Drogen nehmen. Er könnte süchtig werden. Er könnte seine soziale Zukunft verbauen. Und er könnte wesentlich weniger Wert auf Eure Freundschaft legen als Ihr auf seine.

Überdies gibt es infolge Drogenkonsum keine Zwangsläufigkeit des sozialen Abrutschens. Es ist immer eine Frage der Reife, der Gefestigkeit, der Persönlichkeit und des sozialen Umfeldes, ob jemand "abrutscht" oder nicht. Damit Ihr das künftig nicht (nur) negativ seht, hier mal eine Auflistung von 50 Prominenten, die trotz Drogengebrauchs keineswegs "abgerutscht" sind...Ganz im Gegenteil: http://www.mpp.org/outreach/top-50-marijuana-users-list.html?page=1

Sperr ihn ein... ich seh da keine probleme und warum sollte dein freund sich drogen aufschwatzen lassen ist er so leicht zu beinflussen das er dich als aufpasser braucht? Wenn der typ nen job hat wird er wohl sein leben geregelt bekommen oder sehe ich das falsch ich kenne studenten die beste noten haben und sich regelmäßig abschießen

Alkohol ist eine (harte) Droge. Du kannst gar nichts tun. Geht dich auch nichts an. Kannst höchstens mal mit ihm reden.

Wispr 27.08.2013, 22:16

Naja so wie er seinen kumpel hier hinstellt wird das sicher nichts bringen

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JakeMc332 27.08.2013, 22:18
@Wispr

Na dann bringts eben nichts. Er muss seine Erfahrungen alleine machen. Soll der Fragesteller ihn sein Leben lang bevormunden?

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Wispr 27.08.2013, 22:33
@JakeMc332

Das ist es ja^^ wenn ein freund was "dummes" macht unterstützt man ihn aber dazu sollte er erst mal seinen weg gehen

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GeneralStrubel 27.08.2013, 23:19

"Geht dich auch nichts an" (Zitat JakeMc332) Im grunde hat er recht, wenn er Drogen konsumieren möchte, legale oder illegale ist das seine Sache.

Deine Anteilnahme als Freund zu diesem Bereich seines Lebens sollte so weit gehen wie er das möchte bzw. zulässt.

Das gilt aber nur so lange wie er auch "Herr seiner Sinne ist", sollte es dazu kommen das er seinen Drogenkonsum nicht mehr kontrollieren kann, diesem quasi verfallen ist. Ist es unser aller und deine Pflicht ihm zu helfen da raus zu kommen!

Unsere Gesellschaft hat einen Selbsterhaltungsauftrag dieser gilt für Behinderte, Drogensüchtige genau wie für alle anderen Menschen in diesem Land. (Wem das nicht passt, der kann ja seine Staatsbürgerschaft wechseln)

"Du kannst gar nichts tun." (Zitat JakeMc332) Natürlich kannst du etwas tun! Informiere dich, z.B. darüber welche Drogen S. möglicherweise konsumieren könnte, deren Wirkung und Gefahrenpotenzial. So kannst du effektiv bei z.B. bei starkem Abhängigkeitspotenzial oder Sucht gegensteuern.

Aus eigener Erfahrung mit Sturen bzw. Lernresistenten, weiß ich das man diese nicht wie ein kleines Kind zurecht weisen kann. Nach dem Motto "Das ist schlecht und mögen tu ich es auch nicht!" Man sollte sein gegenüber immer wie einen Gleichberechtigten behandeln wenn man seine Meinung äußert.

Abschließend kann ich nur sagen, es ist sein Leben du hast das Recht das Ganze so weit zu beinflussen wie er das möchte und nicht weiter.

Hoffend auf ein gutes Ende, Strubel

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