Freund wurde am Herzen operiert,die Behandlung nach 14 Tagen eingestellt (Patientenverfügung) Ist das normal,dass der Tote von der Polizei beschlagnahmt wird?

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2 Antworten

Bei unklare Todesursache wird immer eine Obduktion angeordnet. das ist so Vorschrift.

sofiechristin 22.08.2015, 15:43

Aber es war doch vorauszusehen, woran er sterben wird. Wenn ein Dialysepatient 4 Tage nicht an der Dialyse ist und mit Medikamenten voll gestopft wird... dann kann man sich doch das Ergebnis ausrechnen. Natürlich war seit 5 Tagen unklar warum er eine Infektion hat. (Festgestellt wurde ein großer Blutfleck am Herzen - das könnte die Sepsis doch erklären)

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Lexa1 23.08.2015, 10:26
@sofiechristin

Aber es sind schon mindestens zwei mögliche Ursachen. Die Feststellung der genauen Todesursache hat einerseits medizinische Gründe und anderseits auch versicherungstechnische Gründe, falls man das Krankenhaus verklagen sollte.

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sofiechristin 23.08.2015, 11:14
@Lexa1

Schade, dass man die Todesursache nie erfahren wird. Da der Blutfleck sich von 2x2cm auf 4x10cm (innerhalb von 7 Tagen) vergrößert hat und es dann zu spät war (vermute ich) hat man dann auf die Patientenverfügung zurück gegriffen hat. Eine Notoperation sollte nicht vorgenommen werden (Beschluss der Angehörigen), da die Ärzte nicht sicher sagen konnten, ob er die Überführung in das ursprüngliche Krankenhaus (wo die OP statt fand) zur Not-OP überleben wird.

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sofiechristin 23.08.2015, 11:22
@Lexa1

Lexa1 :-) Kannst Du mir die Frage beantworten? Der Patient sollte in das 130km entfernte KH per Transport an einem Freitag über die staureiche Autobahn ( Berufsverkehr gegen 17/18 Uhr) gebracht werden. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er per Hubschrauber hingebracht werden sollte. Was darf man denn nun glauben. 3-4 Stunden Autobahn ? , oder ist es doch realistischer bei der Not-OP per Hubschrauber gebracht zu werden. Immerhin befand er sich in Lebensgefahr und war ja nun So zu Mo tot.

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Lexa1 23.08.2015, 11:26
@sofiechristin

verbindlich kann ich dir das nicht erklären, aber der Transport mit dem Heli ist wahrscheinlich die schnellste und beste Methode. Außerdem sind die Hubschrauber heute so ausgerüstet, das man dort fast auch eine OP vornehmen kann.

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sofiechristin 23.08.2015, 11:41
@Lexa1

Danke Lexa1 :-) Ich werde das wohl nie erfahren. Es war ja nun kein Unfall.... Aber es hat mich schon erstaunt, warum er für diese Not-OP (vielleicht auch nur mit einer Nadel das Blut absaugen) in das 130 km entfernte KH gebracht werden sollte, obwohl es 2km weiter ebenfalls eine Klinik gibt die Herz-OP durchführen. (vielleicht war es ja eine spezielle OP die nicht jede Herzklinik durch führt.) Nun wie gesagt, das werde ich wohl nie erfahren - Leider auch nicht das Ergebnis der Obduktion. Ich danke Dir viel mals. Einen schönen Sonntag noch.

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Solange man die Behandlung "einfach so" einstellt, sieht es nach Mord und Totschlag aus.

sofiechristin 22.08.2015, 15:45

So einfach wurde die Behandlung nicht abgebrochen, da eine Beratung der Ärzte stattfand. ( wurde mir jedenfalls gesagt)

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AlderMoo 22.08.2015, 16:46
@sofiechristin

Das ist egal. Die Ärzte werden niemandem sagen, es soll das Einstellen der Behandlung veranlassen. Und -außer es ist eine Patientenverfügung vorhanden (und selbst dann nicht immer)- wird die Behandlung auch niemand abbrechen.

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sofiechristin 23.08.2015, 11:53
@AlderMoo

Die Dialyse wurde aber eingestellt. Auf lebenserhaltende Maßnahmen von den Angehörigen verzichtet. (Patientenverfügung) Wie man das nennt ????? für mich ist dies schon die Behandlung abbrechen, oder besser formuliert eingestellt. Ich weiß nicht, ob es da rechtlich einen Unterschied gibt. Schmerzmittel wurden weiter verabreicht. Ich wusste aber nicht, dass dann der T. beschlagnahmt wird. siehe meine Frage.

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