Freund verleiht Geld und bekommt es nie wieder?

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5 Antworten

Das, was Dein Freund (und damit auch Du) durchmacht, nennt sich Co-Abhängigkeit:

Mit seinem Verhalten unterstützt er die Sucht seines Vaters.
Nur so können viele Kranke ihr Suchtverhalten aufrecht erhalten und gleichzeitig mühsam den Alltag meistern.

Der Schritt, diese Co-Abhängigkeit und damit das suchtunterstützende Verhalten aufzugeben, ist sehr schwer, weil er den Beteiligten (also Deinem Freund und auch seinem Vater) oft so vorkommt, als ließen sie den Süchtigen im Stich.
Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall.
Gerade durch ihre falsch verstandene "Unterstützung" verschlimmern sie die Situation des Süchtigen, indem sie ihn daran hindern, die eigene Lage in ihrer Schwere zu erkennen und professionelle Hilfsangebote zu nutzen.

Erst wenn Co-Abhängige ihr bisheriges Verhalten ändern und den Suchtkranken dadurch zwingen, sich der eigenen Situation zu stellen, kann der Kranke selbst etwas bewegen.
Bei diesem schritt kannst Du Deinen Freund unterstützen, weil Du die Dinge anders betrachtest, mit mehr Distanz.
Vorwürfe allerdings werden dabei nicht besonders hilfreich sein.

Das Geld ist also nicht das Entscheidende bei Deiner Frage, wie Du siehst.

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Müssen wir jetzt andere Leute Geld geben weil wir jetzt zusammen 5,000€ zu Verfügung haben?

Nein, auch bei 10.000€ müsst ihr euer Geld nicht hergeben. Und wenn dein Freund seiner Familie sein Geld geben will, dann ist das seine Sache. Erst wenn ihr dadurch merklich finanziell beeinträchtigt werdet, besteht Handlungsbedarf. Davor ist das wie gesagt seine Sache, auch wenn das natürlich so nicht gut ist.

Du solltest dann mit ihm reden und er sollte anschließend mit seiner Familie reden, da es so schließlich auch nicht gehen kann - wenn er kein Geld mehr abgibt, kann sein Vater die Verträge ja gar nicht mehr bezahlen und dann hat dieser sehr schnell Schulden. Das muss alles gekündigt werden bzw. muss er das in den Griff bekommen, ggf. mit Hilfe.

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Ihr müsst gar niemandem Geld geben.

Ich weiß nicht recht, wie Du Deinen Freund davon überzeugen kannst.

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Ihr müsst überhaupt keinem aus der Familie Geld geben, nur weil ihr arbeiten geht!

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Kommentar von Luisa1992
17.04.2016, 17:38

Aber was kann ich zu sein Vater sagen das er nicht mehr kommt und nach Geld fragt es kann nicht mehr so weiter gehen der Vater hat ihn heute wieder nach 50€ gefragt 😡

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Kommentar von Luisa1992
17.04.2016, 17:40

Aber was kann ich zu sein Vater sagen das er nicht mehr kommt und nach Geld fragt es kann nicht mehr so weiter gehen der Vater hat ihn heute wieder nach 50€ gefragt

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Müssen muss man nur eins.Sterben

Eigendlich ist dein Freund ein alter A...!!!

Er weis Doch das sein Vater, ein Trinker ist und sich langsam aber sicher zu Tode säuft.

Hofft dein Freund das wenn Vaters Leber explodiert das er dann nicht mehr zahlen muß?

Da muß ich euch leider entäuschen, die Leber ist das wiederstandsfähigste Organ im ganzen Körper. Da muß Sohnemann noch lange blechen.

Vielleicht wäre es ja besser Vaters Sucht nicht mehr zu unterstützen. Man kann sich auch mal nach Gruppen erkundigen die speziell für Angehörige von Trinkern sind.

Wie gehe ich mit einer Spritbirne um und wie kriege ich Sie zum Entzug?


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