Freund seit 10 Monaten arbeitslos

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6 Antworten

"Es sollte möglichst nicht so viel mit Mathe zu tun haben sagt er..." mit "Mathe-Bachelors"

das beist sich - er sollte ggf. über ein anderes Studium nachdenken.

Ansonsten suchen Banken und Versicherungen Mathematiker (Statistiker). Auch Beratungsunternehmen suchen Mathematiker. An sich hat er mit seinem Mathestudium alles richtig gemacht; Mathematiker werden gebraucht. Es wundert mich, dass er nichts gefunden hat - vermutlich hat er garnicht richtig gesucht?

Ansonsten suchen Banken und Versicherungen Mathematiker (Statistiker).

ja, aber nur mit Super-Kenntnissen im Bereich Stochastik, Statistik und Finanzmathematik und möglichst mehrjähriger Berufserfahrung.

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Hat er denn vor, sich völlig umzuorientieren und nichts mehr in Richtung Mathematik zu betreiben? Falls dem so sein sollte, kann man die Jahre, die er sich durch das Mathe Studium geschlagen hat, ja eher als vergeudete Zeit ansehen. Mit welcher Motivation ist er denn von einer in die nächste Prüfung gegangen, wenn es nach eigner Aussage nicht zwingend sein Herzensfach ist?

Wenn er sich völlig von Mathe distanzieren möchte, so habe ich nur den Rat, ein völlig anderes Fach zu studieren oder eine Ausbildung zu machen - schade finde ich es allerdings schon. Vielleicht würde ihm ja ein anderes Anwendungsgebiet der Mathematik mehr Spaß machen, z.B. die nicht-theoretische Informatik ... in den Sinn kommt mir da spontan eine Ausbildung zum Fachinformatiker, da diese auch überall gebraucht werden, allerdings natürlich eher praktisch und kundenorientiert arbeiten.

Gruß

??? Er hat Mathe studiert und es soll nciht viel mit Mathe zu tun haben? Das ist doch das Einzige wo er überhaupt eine Qualifikation vorweisen kann! Entweder er studiert etwas, was ihm mehr liegt - Mathe ist es ja dann wohl nicht! Oder er sieht zu, dass er eine Ausbildung macht. Sonst wird er akademischer Hilfsarbeiter! Eventuell kann er ja auch auf Lehramt umsatteln. Aber da tun mir die Schüler leid. Gibt schon genügend Lehrer, die das nur geworden sind, weil ihnen nix anderes einfiel :-((

Das beste was er tun könnte, sich zunächst ein gutes Praktikum in einer Unternehmensberatung zu suchen und dann dort einsteigen. In Banken und Versicherungen wird es mit Bachelor eher schwieriger - wegen unzureichenden Kenntnissen auf den Gebieten W-keitstheorie, Statistik, Finanzmathematik, die man eher im Masterstudium erwirbt.

Allgemein sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Mathematik-Absolventen nicht gut aus. Damit sind nicht nur dein Freund, sondern viele andere Mathematiker konfrontiert.

Allgemein sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Mathematik-Absolventen nicht gut aus.

Das mag ich zu bezweifeln - vielleicht gilt das für Mathematiker nur mit einem Bachelor, aber wenn du entweder deinen Master machst oder auf Lehramt studiert hast dürften die Chancen recht gut sein.

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@MatheProf

Es ist dein Recht das zu bezweifeln, aber wenn du mal den Blick auf einige Stellenbörsen wirst, dann wirst du bald feststellen, dass man ohne Berufserfahrung schlechte Karten hat.

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@Kungfukuh

So ist es. Und wenn man dann "nur" 3,1 hat, dann stehen vor einem noch viele Andere in der Warteschlange! So sieht es nun mal leider aus!

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MAthe war wohl ein Fehler. OK.

Also Ärmel hochkrempeln und weiter!

Nochmal zurück auf los, was hier wohl Studiengangssuche heißt. Neuer Bachelor, anderes Fach, neue Chancen!

Aber im zweiten Anlauf sollte man sich die Wahle etwas besser überlegen!

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Ganz einfach -----> weitermachen !

Was meinst du mit weiter machen?

Weiter Studieren? Hat ja keine Zulassung zum Master.

Weiter bewerben für Stellen, die wenig mit Mathe zu tun haben? Seine einzige Qualifikation IST Mathe! Nur dafür kann er sich sinnvoll bewerben.

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