Freund nach Unfall depressiv?

7 Antworten

Freund nach Unfall depressiv?

Ja. nein, vielleicht. Auch im Bereich der Psychiatrie sind Ferndiagnosen medizinischer Laien per GF weder zielführend noch hilfreich. Depressionen tauchen kaum von "jetzt auf gleich" auf.

Mal einfach von der Logik her: bei einer Schulterluxation hat man definitiv andere Sorgen als "viel unternehmen" und "Sex". Eine anstehende OP macht den meisten Menschen doch Angst, oder verunsichert sie zumindest.

Man kann zudem einfach nicht viel machen; und wenn man irgendetwas großes macht, tut es einfach höllisch weh.

Ob die Trennung mit der Verletzung zusammenhängt oder nicht, wird dir hier keiner beantworten können.

LG

Mir geht es nicht um Sex oder mit ihm raus zu gehen ich akzeptiere es und Frage auch nicht nach einem Treffen weil ich weiß das er Schmerzen hat

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Hmmm, also an der Achulter würde ich so schnell keinen operieren lassen.

Und ja ausgerenkte Schulter samt kaputter Gekenkshülle (normal) ist nicht toll. Das waren in den Tagen danach brutale Schmerzen. Bekam damals noch verarltet winen Oberkörpergips zur Schulter und Armfixierung rauf, und war de facto zu nix mehr fähig.

Und das dauert nun eben. Viel anders wirda deinem Freund nicht gehen.

Nach drei Wochen Gips runter, monatelanges Aufbautraining und Vorsicht... nach einem halben Jahr war die Schulter wieder heraußen, ging von srlbst wieder rein...raus...rein, habituelle Schulterluxation.

Na und? Kann ganz normal Arbeiten und sporteln. Die Schulter hüpft nach 25 Jahren immer noch gelegentlich raus und rein, hab aber gelernt, welche Bewegungen (das sollte nicht mit Kraft passieren) zu unterlassrn sind, und keine Schmerzen, keinenGelenjsabbau nix. Ohne OP mit Instabilität.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Technische Chemie, Studienzweig Biochemie. Nun Pharmakologie

Er hatte eine arm Fixierung bekommen trägt diese aber nicht, er klagt über Schwindel und brennen im arm

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@Lina18384u3z1

Das wundert mich nicht. Ein wenig Bewegung hilft bei solchen Schmerzen, das weiß ich von anderen Gelenken, fixierung in einer Position ist extrem grausam. Er muss natürlich schonen, und die Schmerzen sind wirklich unangenehm, und das dauert... und ist heim Liegen schlimmer als sitzend (Blutdruck oben an der Schulter)'

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@verreisterNutzer

Ich hab eigentlich nichts spezielles geraten, außer aus eigener Erfahrung erklärt, wie es dem Freund geht. Und dass man auch nach einer Schulterverletzung nornal leben kann.

Denn momentan rennt viel auf Panik lt. Frage. Aber lesen und verstehen ist nicht so deine Stärke, gell?

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@Herfried1973

Genau. Bist du schon fertig oder kommt da noch was?

Ich kann schon lesen und verstehen. Allerdings verstehe ich nicht, was eine Erfahrung von anno pippi hier helfen soll. Insofern hast du Recht wenn du behauptest, ich würde nicht verstehen...

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Man kann auch mit einer instabilen Schulter leben, um Himmels Willen bloß keine OP machen lassen, sondern die Schäden einfach lassen und darauf warten, dass die Arthrose die Schulter fertig ruiniert. Spätestens dann bekommt man erneut die Chance, eine OP machen zu lassen- dann mit einer Endoprothese. Aber auch die kann man ablehnen und weiter warten, dass die Schulter steif wird. Dann kann man sich zwar nur noch mit einer Hand versorgen und auch nicht mehr arbeiten, aber immerhin braucht man dann keine OP. Und wenn die Schulter steif ist, tut sie auch nicht mehr weh.

Möglich ist alles...

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@verreisterNutzer

Schulter OP ist ein Risiko. Und unter Achtsamen Umgang (inkl. Ortohopädie) heilt viel selbst ab, stabilisiert sich so weit, dass genau diese Folgen nicht auftreten. Von nix tun hab ich nämlich nicht gesprochen.

Der Leitsatz, Schulter OP nur wenn es absolut keine Alternative gibt gilt heute. Wenn es nur um schnellere Belastbarkeit geht, ist die OP unnötiges Risiko. Beratung durch unabhängige Ärzte... denn manch einer iperiert zu gern. Bringt ja Geld.

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@Herfried1973

Jede OP ist ein Risiko. Eine durch Luxation zerstörte Struktur nicht zu behandeln, ist auch ein Risiko. Hier geht es nicht um eine nicht nachweisbar hilfreiche Dekompression oder sonstigen Kleinkram, sondern um Schadensbegrenzung bei einem jungen Menschen. Da sind die Standards von vor 30 Jahren nicht mehr anwendbar und weder empfehlenswert noch hilfreich.

Eine operativ versorgte Schulter ist keinesfalls wieder "schnell belastbar". Erfahrungsgemäß -nach solchen OP´s - arbeiten die Leute nach 3-4 Monaten wieder. Trainingsstabil ist die Schulter auch dann noch nicht.

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@verreisterNutzer

Das zusätzliche Risiko sind noch mehr Vernarbungen und Verwachsungen nach den Schnitten. Die Mehrzahl der Ärzte hrute sagt, OP nur wenn unabwendbar. Und das wäre immer erst nach drm initialen Abheilen mal zu prüfen, und wenn feht nicht von einem allein.

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@Herfried1973

Eine solche Verletzung „initial abheilen“ lassen? Das gibt dann keine Verwachsungen und keine Dauerschäden?

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@verreisterNutzer

Genau da kannst du mit Physio... oder wenn nötig OP eingreifen. Aber du ersparst dir, wenns geht, die OP. ...die bei der Schulter bei weitem nicht so Routine ist, wie beim Knie

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@Herfried1973

Mit Physio kann man ganz sicher keine Gewebsdefekte heilen. Das ist schlichtweg falsch.

Es gibt 73 verschiedene Schulter- OP‘s. Welche davon ist „noch nicht so Routine wie Knie“? Falls du Schulter- TEP‘s meinst, stimme ich dir zu. Aber die genau verhindert man, wenn man einen geringen Schaden behandelt, ohne es erst wochenlang mit Wegbeten zu versuchen.

Will man eine schulterNAHE Verletzung (z.B. eine Oberarmfraktur) konservativ behandeln, ist das eher möglich. Der Preis dafür ist eine Schultersteife.

Bei Luxationsschäden auf ein Wunder oder die Selbstheilungskräfte zu warten halte ich für falsch. Ebenso, wie dein Rat oben: Bewegen.

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Verletzungen/ Entzündungen können für Veränderungen der Botenstoffe und Hormone im Blut verantwortlich sein, welche die Psyche beeinflussen. Ein Grund für Depressionen. Wart ab, was nach der OP ist.

Ich hatte den Ellbogen verletzt (Riss im Gelenk) und war 3 Wochen grantig...

Er macht sich Gedanken darüber, dass er vllt. nicht mehr arbeiten könnte mit dieser Verletzung?

Das sind elementare Fragen, die ihn da beschäftigen. Dazu kommt noch, dass er eine Schulter- OP anstehen hat und weiß, dass der Käs´ noch lange nicht mit der OP gegessen sein wird.

Ausnahmezustand... würde ich sagen.

FZ

Depressionen entstehen nicht durch einen Unfall und sind plötzlich da.
Wahrscheinlicher ist, dass er den Sinn der Beziehung durch den Unfall in Frage stellt. Das ist dann aber ein Problem, das ihr innerhalb eurer Beziehung habt und das ihr nur alleine klären könnt.

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